Hallo,
ich habe eine große Maschine (Scheuermaschine), wo langsam die Antriebsbatterie das Zeitliche segnet. Ich wollte als Alternative zur Batterielösung einen Umbau mit einem Benzinmotor. Auch aus dem Grund, weil dann der Einsatz der Maschine zeitlich nicht so begrenzt ist (Einsatz in Tiefgarage).
Probleme bereiten mir die Leistungsgrenzen und die Berechnungen dazu. Die Maschine braucht 24 V und hat wechselnde Belastungen von fast Null bis hin zu etwa 1 kW. Gerade diese Wechsellast dürfte sehr hohe Ansprüche an den Generator am Motor stellen. Oder eben auch an eine angeschaltete Gleichrichtung (von Drehstrom). Nach der Gleichrichtung, was kommt da für ein Strom? Welcher Aufwand ist vielleicht erforderlich, um die Elektronik der Maschine zu schützen (Motoren sind leistungsgesteuert)?
Die Batterie ist eine Gelbatterie 24 V / rund 300 Ah. Als Motor habe ich an einen Benzinmotor mit 4,7 kW gedacht (vielleicht ist der aber wirklich noch zu klein). Der Generator könnte eine sehr kräftige Lichtmaschine sein.
Abgesehen vom technischen Aufwand die Sachen sicher miteinander zu verbinden, könnte die Idee so vielleicht Wirklichkeit werden? Das Projekt ist zur Zeit wirklich reine Theorie, aber dazu sind Ideen ja da.
Gruß
André
Moien
Probleme bereiten mir die Leistungsgrenzen und die
Berechnungen dazu. Die Maschine braucht 24 V und hat
wechselnde Belastungen von fast Null bis hin zu etwa 1 kW.
1kW bei 24Volt ergeben 41 Ampere. Das ist eine Menge Holz, auch für einen Bleiakku. Da solltest du genau über Scherze wie Kabeldurchmesser Bescheid wissen.
Gerade diese Wechsellast dürfte sehr hohe Ansprüche an den
Generator am Motor stellen.
Eher an die Regelung. Einem Motor ist es relativ wurscht wie gleichmässig die Last ist, Autos fahren ja auch nicht ständig Vollgas. Nur sind halt die Wechsel beim Motor langsamer als bei E-Motoren.
Oder eben auch an eine
angeschaltete Gleichrichtung (von Drehstrom). Nach der
Gleichrichtung, was kommt da für ein Strom?
Klassischer Gleichrichter mit Kondensator ? Es kommen i.e. soviel Volt wie Sitzenspannung am Eingang anliegt. Aus 230V Wechsel werden z.B. 310V Gleichspannung. Nur ist das dann nicht belastbar, d.h. bei starker Belastung ist der Kondensator leer bevor der Gleichrichter wieder Saft abgibt.
Welcher Aufwand
ist vielleicht erforderlich, um die Elektronik der Maschine zu
schützen (Motoren sind leistungsgesteuert)?
Darüber würd ich mir keine Sorgen machen. Wenn du an die Maschine wie bisher 24V verfütterst geht das.
Abgesehen vom technischen Aufwand die Sachen sicher
miteinander zu verbinden, könnte die Idee so vielleicht
Wirklichkeit werden?
Man könnte sowas aus Standardteilen basteln: 2 kW Generator, 24V LKW-Batterielader und eine (etwas kleinere) Batterie (zur Pufferung und Glättung).
cu
Hi André,
Du konstruierst aber auch immer Sachen 
Je nach Aufbau der Maschine hätte ich folgende Idee:
Nimm einen Mofa-Motor aus einem Vespa Mofa. Die Dinger haben Riemenantrieb, sind klein und kompakt gebaut und noch dazu Gebläsegekühlt (also geradezu ideal). Über den Keilriemen treibst Du eine LKW-Lima an (24V).
So wird die Batterie schön gleichmässig geladen. Je nach Übersetzung reicht schon die Leerlaufdrehzahl. Mit ein wenig Phantasie baut man sich zum Starten des Motors eine Konstruktion wie beim Rasenmäher.
Gruss Sebastian
Hi Sebastian,
Du konstruierst aber auch immer Sachen 
Nö, nö…
Je nach Aufbau der Maschine hätte ich folgende Idee:
Nimm einen Mofa-Motor aus einem Vespa Mofa. Die Dinger haben
Riemenantrieb, sind klein und kompakt gebaut und noch dazu
Gebläsegekühlt (also geradezu ideal). Über den Keilriemen
treibst Du eine LKW-Lima an (24V).
Ich habe mir ein Notstromaggregat mal geborgt, welches 4 kW bringt, dann fetten Trafo dran (Schweißtrafo mit 2,5 kW und eine Brücke mit Dioden). Leider gings daneben. Die Maschine hatte ich falsch ausgemessen (habe die Antriebsmotoren vergessen), nicht 1 kW, sondern 1,7 kW bei 24 V saugt das Ding (macht immerhin fette 70 A). Dann wollte ich die große Batterie durch eine kleinere zur Glättung des Gleichstroms ersetzen. Nun war es so, das das da irgendwas in die Knie ging, die Motoren stotterten und das Aggregat ließ seine Sicherungen hüpfen.
Leider fehlts mir da an Erfahrung, ich denke, das das Aggregat einen feinen säuberlichen Rechteck bringt, damit kann der Trafo nix anfangen und es fehlt schlicht an Leistung. Tippe ich richtig?
Gruß
André
Hallo André,
holla, da erwischst Du mich auf dem falschen Fuss 
Das können Dir die Experten aus dem Elektronik-Brett sicher weitaus besser beantworten. Um ehrlich zu sein: Ich kanns garnicht 
Mein Thema ist ja mehr Lichttechnik (und ab und zu auch mal kuriose Sachen).
Die Jungs aus dem Elektronik-Brett sind recht fit. Die können da sicher helfen.
Gruss Sebastian