Hallo,
wir haben von einer Firma Parkett verlegen lassen (etwa 40 qm). Im Angebot war auch enthalten mehrere Türzargen herauszunehmen, abzuschleifen und wieder einzusetzen und Türen abschleifen.
Die Türen wurden wohl auch abgeschliffen, aber die Zargen wurden nur umlegt. Um alle Zargen wurden Ritzen von etwa 0,5 cm Breite gelassen bzw. mit Silikon (?) gefüllt. Bei einer Tür wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt, der zugespachtelt wurde (ich kann bei Bedarf gern Fotos machen).
Außerdem haben die Handwerker scheinbar einige Bretter beschädigt (Kratzer und Druckspuren) und das dann ebenso einfach zugespachtelt.
Desweiteren wurde das Parkett verklebt, da dies angeblich eine längere Lebensdauer gewährleisten soll, zusätzlich sollte das den Trittschall verbessern. Leider scheint das Parkett jetzt an einigen Stellen nicht mehr aufzuliegen, es knarrt, wenn man darüber geht. Das Parkett liegt wohlgemerkt erst seit wenigen Wochen und bewohnt wurde der Raum noch nicht.
Minderwertig dürfte das Parkett übrigens bei einem qm-Preis von etwa 100 € nicht sein, es handelt sich um amerikanische Kirsche. Das Parkett wurde vor dem Verlegen einige Zeit in dem Raum gelagert, es wurde nicht geöffnet und auch nicht aufrecht gelagert.
Ist das so, wie ich es oben beschrieben habe wirklich fachgerecht verlegt? Mit dem knarrenden, verspachtelten Parkett und den breiten Fugen um die Türzargen möchten wir eigentlich nicht leben, da es sehr nach Laienarbeit aussieht und wir eben einen sehr stolzen Preis bezahlt haben, damit das Parkett fachgerecht verlegt wird. Gerade die Fugen werden ja später auch nicht durch Möbel oder Fußleisten verdeckt, die gefüllten Fugen sind also immer zu sehen.
Haben wir nun irgendwelche Ansprüche auf Nachbesserung oder ist das eine fachgerechte Verlegung, die ihre
- die Zargen wurden nur im ersten Angebot mit aufgeführt, dann hat sich der Chef allerdings mit meinem Freund darauf geeinigt die Zargen und Türen nicht einzeln zu berechnen sondern statt dessen den qm-Verlegepreis etwas zu erhöhen. Da sind wir also nun scheinbar auf das Wort des Chefs angewiesen, er weiß ja, was getan werden sollte, ob er dazu jetzt auch steht will ich einfach mal hoffen.