Parkett durch Profi verlegt, ist das fachgerecht?

Hallo,

wir haben von einer Firma Parkett verlegen lassen (etwa 40 qm). Im Angebot war auch enthalten mehrere Türzargen herauszunehmen, abzuschleifen und wieder einzusetzen und Türen abschleifen.
Die Türen wurden wohl auch abgeschliffen, aber die Zargen wurden nur umlegt. Um alle Zargen wurden Ritzen von etwa 0,5 cm Breite gelassen bzw. mit Silikon (?) gefüllt. Bei einer Tür wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt, der zugespachtelt wurde (ich kann bei Bedarf gern Fotos machen).

Außerdem haben die Handwerker scheinbar einige Bretter beschädigt (Kratzer und Druckspuren) und das dann ebenso einfach zugespachtelt.

Desweiteren wurde das Parkett verklebt, da dies angeblich eine längere Lebensdauer gewährleisten soll, zusätzlich sollte das den Trittschall verbessern. Leider scheint das Parkett jetzt an einigen Stellen nicht mehr aufzuliegen, es knarrt, wenn man darüber geht. Das Parkett liegt wohlgemerkt erst seit wenigen Wochen und bewohnt wurde der Raum noch nicht.

Minderwertig dürfte das Parkett übrigens bei einem qm-Preis von etwa 100 € nicht sein, es handelt sich um amerikanische Kirsche. Das Parkett wurde vor dem Verlegen einige Zeit in dem Raum gelagert, es wurde nicht geöffnet und auch nicht aufrecht gelagert.

Ist das so, wie ich es oben beschrieben habe wirklich fachgerecht verlegt? Mit dem knarrenden, verspachtelten Parkett und den breiten Fugen um die Türzargen möchten wir eigentlich nicht leben, da es sehr nach Laienarbeit aussieht und wir eben einen sehr stolzen Preis bezahlt haben, damit das Parkett fachgerecht verlegt wird. Gerade die Fugen werden ja später auch nicht durch Möbel oder Fußleisten verdeckt, die gefüllten Fugen sind also immer zu sehen.

Haben wir nun irgendwelche Ansprüche auf Nachbesserung oder ist das eine fachgerechte Verlegung, die ihre

Hallo,
Also 1000 € für 40 m² ( 25€ / m² )ist schon ein stolzer Preis,
selbst bei verklebung. Ich säge die Türzargen immer ab und schiebe das Parkett darunter, ohne Fuge.
Wenn er nicht dabei war, würde ich von der Firma den Chef kommen lassen, der sich das ganze anschaut. Wenn der dann sagt das ist OK so, Ihm sagen das dann einen Bausachverständiger einschalten wird.
Außbessern geht da nicht mehr, das ganze wieder ausbauen und neu einbauen lassen. Man muss den Ausführenden Betrieb die möglichleit geben die Mängel zu beheben, sollte sich dieser weigern, kann man eine andere Firma damit beauftragen und dessen Rechnung an den die vorherige Firma schicken.
Bei dem Parkett Preis auf keine Kompromisse eingehen.

ALT RAUS - NEU REIN

MFG

Raymund

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Hallo Raymund und danke für deine Antwort,

Also 1000 € für 40 m² ( 25€ / m² )ist schon ein stolzer Preis,
selbst bei verklebung.

die Firma hat auch nur deswegen den Zuschlag bekommen, weil sie schon mehrfach für Bekannte und Familie gearbeitet hat (u.a. ein Haus komplett sarniert und renoviert) und dort gute Arbeit geleistet hat.

Ich säge die Türzargen immer ab und
schiebe das Parkett darunter, ohne Fuge.

So hatten wir uns das auch vorgestellt. Zumal eine Zarge beim Bau des Hauses falsch eingesetzt worden ist (Spalt zwischen Wand und Zarge), der auch hätte verschwinden sollen. Aber da an der Zarge eben nicht gearbeitet wurde ist auch dieser Spalt noch vorhanden.

Wenn er nicht dabei war, würde ich von der Firma den Chef
kommen lassen, der sich das ganze anschaut.

Der soll am Dienstag kommen.

Wenn der dann sagt
das ist OK so, Ihm sagen das dann einen Bausachverständiger
einschalten wird.

Was wird der ungefähr kosten?

Außbessern geht da nicht mehr, das ganze wieder ausbauen und
neu einbauen lassen.

Wäre das mit dem jetzt liegenden Material möglich oder muss man dafür neues Parkett kaufen? Denn dann bekommen wir ein Problem. Das Parkett war ein Auslaufmodell, daher haben wir nur einen Bruchteil des eigentlichen Verkaufspreises bezahlt (VKP über 100 € /qm, unser Preis 35 € /qm), aber wir haben auch alles gekauft, was da war. Das gleiche Parkett ist also für die gesamte Fläche nicht mehr zu bekommen.
Wenn neues Parkett nötig wird: Wie geht das von statten? Suchen wir uns selbst ein neues Parkett aus, was darf es kosten (die Kosten zahlt doch hoffentlich die Firma und nicht wir?), wie schnell müssen die Arbeiten gemacht sein? Und was ist sonst noch zu beachten?

Danke nochmals für deine Antwort.

Liebe Grüße,
Sue

hallo Sue,

was ich da so in Deiner Beschreibung gelesen habe klingt mir das gerade nicht nach einer fachgerechten Ausfürung eines Fachmanns.
Welche Firma hast Du da beauftragt ? War das schon ein Schreiner od. Bodenleger ? Es hört sich alles so nach Murks an.
Man baut keine Bretter mit Kratzern u. Druckstellen ein !!! Und erst gar nicht wird dann so etwas mit spachteln u. schleifen vertuscht.So etwas sieht man immer.Ich frage mich,warum hat er nicht ein neues Brett verwendet u. dieses zum schneiden verwendet.
Das Verleimen des Parketts ändert nichts an der Lebesdauer.Der eine Parkett wird verleimt u. der andere hat das Klicksystem.Für den Trittschall legt man unter dem Parkett eine Trittschalldämmung aus.
Wie Du sagst,daß nun Dein Boden an manchen Stellen nicht mehr aufliegt kann ich mir hier für gut vorstellen,daß einige Bretter an der Wand anstehen u. somit sich der Boden nicht richtig bewegen kann.Man spricht hier von schwimmender verlegung.Das heisst der Boden sollte keine Verbindung zur Wand haben.Holz arbeitet u. braucht Platz.Wenn es diesen nicht hat werfen sich meist die Bretter.
Wenn ein Parkett richtig verlegt ist gibt es keine Fugen,welche zugespachtelt werden.
Ach ja,was meinst Du hier mit?

Bei einer Tür

wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett
übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt,
der zugespachtelt wurde.

Mach doch mal ein paar Bilder u. schick sie mir.Mich würd das ganze echt alles interessieren.Mein Beruf ist zwar Fliesenleger habe aber schon vieles selbst mit Fachleuten gemacht u. diese mit Fragen gelöchert.Daher möchte ich behaupten,daß mein kleines Wissen nichts mit Hobbyhandwerkern zu tun hat.
Nur doof,daß Du dem Handwerker schon das ganze Geld bezahlt hast.Ich hätte eine bestimmte Summe einbehalten u. ihm dann die Möglichkeit gegeben seine Fehler nachzuarbeiten u. dann bei Zufriedenstellung den Rest bezahlt.Jetzt wo er den vollen Betrag hat wird er sich sicher betteln lassen nochmals zu kommen u. wird sich sicher auf dieses u. jenes rausreden.
Fakt aber ist,daß Du von ihm eine Rechnung hast u. somit auch Anspruch auf Gewährleistung hast.(als richtiger Fachbetrieb muss er das wissen !)
Ich würde Ihn dies bezüglich darauf ansprechen u. ihn bitten seine Mängel ordungsgemäs zu beseitigen.Wenn er dann zicken macht würde ich ihm sagen,daß Du Deinen Boden etc. mal von einem Gutachter ansehen lässt u. die Sache Deinem Rechtsanw. übergibst.
Diese Lösung ist zwar nicht gerade die feine englische Art u. mit viel Ärger verbunden aber,wenn man sich nicht im Guten einigen kann die Letzte Variante.

ich hoffe,daß für Dich alles zum Guten ausgeht.

Grüße Franz.

PS: schreib doch mal hier in der Expertensuche einen Schreiner an.
dieser wird Dir sicherlich noch mehr sagen können.

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hallo Sue,

Hallo,

wir haben von einer Firma Parkett verlegen lassen (etwa 40
qm). Im Angebot war auch enthalten mehrere Türzargen
herauszunehmen, abzuschleifen und wieder einzusetzen und Türen
abschleifen.
Die Türen wurden wohl auch abgeschliffen, aber die Zargen
wurden nur umlegt.

Wenn die Arbeiten in der Auftragsbestätigung angegeben sind, müssen sie auch so ausgeführt werden. Zargen umlegen macht heute nicht mal mehr ein Hobbybastler, ist keinesfalls fachgerecht.

Um alle Zargen wurden Ritzen von etwa 0,5
cm Breite gelassen bzw. mit Silikon (?) gefüllt. Bei einer Tür
wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett
übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt,
der zugespachtelt wurde (ich kann bei Bedarf gern Fotos
machen).

Durch solchen Fusch kommen die Handwerker in Verruf, falls sich der Chef nicht auf nachbesserung einläßt, schalte die örtliche Innung ein,
kostet dich erstmal nichts.

Außerdem haben die Handwerker scheinbar einige Bretter
beschädigt (Kratzer und Druckspuren) und das dann ebenso
einfach zugespachtelt.

Siehe oben!

Desweiteren wurde das Parkett verklebt, da dies angeblich eine
längere Lebensdauer gewährleisten soll, zusätzlich sollte das
den Trittschall verbessern. Leider scheint das Parkett jetzt
an einigen Stellen nicht mehr aufzuliegen, es knarrt, wenn man
darüber geht. Das Parkett liegt wohlgemerkt erst seit wenigen
Wochen und bewohnt wurde der Raum noch nicht.

Auch Klick Parkett kann zusätzlich verleimt werden. ist auf lange Sicht bei hochwertigem Parkett als Feuchtigkeitsschutz sogar zu empfehlen. Das Verleimen hat aber nichts mit dem Knarren und nicht aufliegen zu tun, hier wurde wie von meinem Vorredner geschrieben, das Parkett ohne den notwendigen Abstand zur Wand verlegt.

Minderwertig dürfte das Parkett übrigens bei einem qm-Preis
von etwa 100 € nicht sein, es handelt sich um amerikanische
Kirsche. Das Parkett wurde vor dem Verlegen einige Zeit in dem
Raum gelagert, es wurde nicht geöffnet und auch nicht aufrecht
gelagert.

Na ja, öffen sollte man es schon, damit sich das Holz aklimatisieren kann.

Ist das so, wie ich es oben beschrieben habe wirklich
fachgerecht verlegt? Mit dem knarrenden, verspachtelten
Parkett und den breiten Fugen um die Türzargen möchten wir
eigentlich nicht leben, da es sehr nach Laienarbeit aussieht
und wir eben einen sehr stolzen Preis bezahlt haben, damit das
Parkett fachgerecht verlegt wird. Gerade die Fugen werden ja
später auch nicht durch Möbel oder Fußleisten verdeckt, die
gefüllten Fugen sind also immer zu sehen.

Haben wir nun irgendwelche Ansprüche auf Nachbesserung oder
ist das eine fachgerechte Verlegung, die ihre

Hallo Franz,

Welche Firma hast Du da beauftragt ? War das schon ein
Schreiner od. Bodenleger ?

der Tischlermeister der firma hat die Arbeiten ausgeführt, also konnten wir schon davon ausgehen, dass es vernünftig wird.

Man baut keine Bretter mit Kratzern u. Druckstellen ein !!!
Und erst gar nicht wird dann so etwas mit spachteln u.
schleifen vertuscht.So etwas sieht man immer.Ich frage
mich,warum hat er nicht ein neues Brett verwendet u. dieses
zum schneiden verwendet.

Weil es nicht nur um ein Brett geht, vier nebeneinander liegende sind beschädigt. Vielleicht ist das erst passiert als die Bretter schon lagen, das weiß ich nicht. Die Firma hat komplett selbständig gearbeitet, wurde von uns nicht überwacht. Wann es passiert ist weiß ich also nicht. Leider sieht man auf den Fotos auch nur eine kaputte Stelle richtig gut:
http://home.arcor.de/timid/parkett/6.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/7.jpg

Das Verleimen des Parketts ändert nichts an der Lebesdauer.Der
eine Parkett wird verleimt u. der andere hat das
Klicksystem.Für den Trittschall legt man unter dem Parkett
eine Trittschalldämmung aus.

Das ist alles so weit klar. Wir hatten uns jedoch für Verklebung entschieden, da der Boden dadurch ein paar Millimeter niedriger blieb als bei der schwimmenden Verlegung. Außerdem wurde uns eben gesagt auf einen Trittschall kann durch die Verklebung verzichtet werden, wodurch Verklebung nur noch unwesentlich teurer wäre. Übrigens handelt es sich um Klick-Fertig-Parkett, trotzdem wurde es verklebt.

Wie Du sagst,daß nun Dein Boden an manchen Stellen nicht mehr
aufliegt kann ich mir hier für gut vorstellen,daß einige
Bretter an der Wand anstehen u. somit sich der Boden nicht
richtig bewegen kann.

Auf diesem Bild (was ich gemacht habe wegen der Fuge an der Zarge, die hier nicht einmal aufgefüllt wurde) sieht man ein bisschen, wie viel Platz am Rand ist. So ist es in etwa überall:
http://home.arcor.de/timid/parkett/8.jpg

Man spricht hier von schwimmender
verlegung. Das heisst der Boden sollte keine Verbindung zur
Wand haben.Holz arbeitet u. braucht Platz.Wenn es diesen nicht
hat werfen sich meist die Bretter.

Also ist die Verklebung direkt auf den Estrich (bzw mit Grundierung dazwischen) überhaupt nicht anzuraten?

Wenn ein Parkett richtig verlegt ist gibt es keine
Fugen,welche zugespachtelt werden.
Ach ja,was meinst Du hier mit?

Bei einer Tür
wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett
übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt,
der zugespachtelt wurde.

Ich meine dies hier:
http://home.arcor.de/timid/parkett/1.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/2.jpg

Die restlichen Zargen sehen übrigens alle in etwa so aus:
http://home.arcor.de/timid/parkett/3.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/4.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/5.jpg

Ich bin also nicht auf dem Holzweg, dass diese Arbeit Pfusch ist?

Liebe Grüße,
Sue

Hallo Tom,

Die Türen wurden wohl auch abgeschliffen, aber die Zargen
wurden nur umlegt.

Wenn die Arbeiten in der Auftragsbestätigung angegeben sind,
müssen sie auch so ausgeführt werden.

tja, da liegt der Teufel im Detail. Denn - frag mich nicht warum und ich bin es ausnahmsweise auch mal nicht schuld :wink: - die Zargen wurden nur im ersten Angebot mit aufgeführt, dann hat sich der Chef allerdings mit meinem Freund darauf geeinigt die Zargen und Türen nicht einzeln zu berechnen sondern statt dessen den qm-Verlegepreis etwas zu erhöhen. Da sind wir also nun scheinbar auf das Wort des Chefs angewiesen, er weiß ja, was getan werden sollte, ob er dazu jetzt auch steht will ich einfach mal hoffen.

Übrigens wurde dieses Umlegen von jetzt auf gleich vor Ort entschieden, als mein Freund in die Wohnung kam um nach dem Rechten zu sehen hatten sie es bei zwei Türen bereits so gemacht. Abgesprochen war das mit uns vorher allerdings nicht.

Zargen umlegen macht
heute nicht mal mehr ein Hobbybastler, ist keinesfalls
fachgerecht.

Also kann ich da darauf hoffen, dass ein Gutachter das Kürzen der Zargen auch dann als selbstverständlich ansieht, wenn es nicht extra im Auftrag erwähnt ist?

Durch solchen Fusch kommen die Handwerker in Verruf, falls
sich der Chef nicht auf nachbesserung einläßt, schalte die
örtliche Innung ein,
kostet dich erstmal nichts.

Danke für den Rat, werden wir im Hinterkopf behalten.

Auch Klick Parkett kann zusätzlich verleimt werden. ist auf
lange Sicht bei hochwertigem Parkett als Feuchtigkeitsschutz
sogar zu empfehlen.

Genau das wurde uns vom Verkäufer und auch vom Chef der beauftragten Firma gesagt, auch bei uns geht es um Fertig - Klick - Pakett.

Das Verleimen hat aber nichts mit dem
Knarren und nicht aufliegen zu tun, hier wurde wie von meinem
Vorredner geschrieben, das Parkett ohne den notwendigen
Abstand zur Wand verlegt.

Ok, das soll morgen der Chef entscheiden. Ich sehe zwar die Ritzen rundherum, aber ob die zu schmal sind kann ich nicht beurteilen.

Minderwertig dürfte das Parkett übrigens bei einem qm-Preis
von etwa 100 € nicht sein, es handelt sich um amerikanische
Kirsche. Das Parkett wurde vor dem Verlegen einige Zeit in dem
Raum gelagert, es wurde nicht geöffnet und auch nicht aufrecht
gelagert.

Na ja, öffen sollte man es schon, damit sich das Holz
aklimatisieren kann.

Dazu wurde uns gesagt, dass das Holz dadurch (Luftfeuchtigkeit) aufquellen kann und dann nicht mehr verlegt werden kann. Deswegen haben wir es zu gelassen.

Laß mal hören, was der Chef gesagt hat!

Werde ich tun. Ich hoffe nur, dass er den Termin morgen auch einhält.

Liebe Grüße,
Sue

Fotos
Hallo,

ich habe hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
einige Fotos verlinkt, leider hab ich verschlafen dort auch das Topic entsprechend zu ändern, deswegen hier nochmal der Hinweis.

Und - um diesem Artikel noch ein bisschen Sinn zu geben - hier nochmal die Fotos:
Der besondere Stein des Anstoßes:
http://home.arcor.de/timid/parkett/1.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/2.jpg
Die weiteren Fugen:
http://home.arcor.de/timid/parkett/3.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/4.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/5.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/8.jpg
Die Beschädigungen im Parkett (leider sind diese Fotos nicht gut geworden):
http://home.arcor.de/timid/parkett/6.jpg
http://home.arcor.de/timid/parkett/7.jpg

Liebe Grüße,
Sue

Hallo Sue

Ich habe mit Schrecken deine Bilder angeschaut, MEGA OBER PFUSCH.
Wenn ich solch eine Arbeit abliefern würde könnte ich den Laden innerhalb 1-2 Monate dichtmachen. Aber es gelingt einigen immer wieder Sich Arbeit zu erschwindeln die Sie nicht können und auch noch unverschämt Teuer dabei sind.

Also Der Parkett sollte meiner Meinung nach wieder raus, die Kosten für den Rückbau,also Parkett Ausbauen und entsorgen ( Kleber lässt sich nur sauschwer von den Paneelen entfernen und ist nicht mehr zu verlegen ) Estrich abschleifen, Estrich mit Haftgrung einstreichen, neuen gleichwertigen Parkett besorgen und FACHGERECHT verlegen, trägt natürlich der Verursacher der Misere, er muss es nur seiner Versicherung plausiebel erklären dann bekommt er einen Teil erstattet.

Ich hoffe du hast glück und bald einen Schönen Boden.

MFG Raymund

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Hallo Sue

Ich habe mit Schrecken deine Bilder angeschaut, MEGA OBER
PFUSCH.
Wenn ich solch eine Arbeit abliefern würde könnte ich den
Laden innerhalb 1-2 Monate dichtmachen. Aber es gelingt
einigen immer wieder Sich Arbeit zu erschwindeln die Sie nicht
können und auch noch unverschämt Teuer dabei sind.

Also Der Parkett sollte meiner Meinung nach wieder raus, die
Kosten für den Rückbau,also Parkett Ausbauen und entsorgen (
Kleber lässt sich nur sauschwer von den Paneelen entfernen und
ist nicht mehr zu verlegen ) Estrich abschleifen, Estrich mit
Haftgrung einstreichen, neuen gleichwertigen Parkett besorgen
und FACHGERECHT verlegen, trägt natürlich der Verursacher der
Misere, er muss es nur seiner Versicherung plausiebel erklären
dann bekommt er einen Teil erstattet.

Ich hoffe du hast glück und bald einen Schönen Boden.

MFG Raymund

Hallo zusammen,

tja dem Oberpfusch stimme ich absolut zu, aber keine Panik, der Rückbau ist easy, das Parkett wurde ja nur schwimmend verlegt, also nix Kleber, Estrich abschleifen etc.

Die Fugen zur Wand erscheinen mir ausreichend, jedoch auf einem Bild ist das Parkett bis stramm vor die Türzarge verlegt, außerdem sieht es auf einem Bild so aus, als ob ohne Dehnungsfuge unter der Tür durch zwei Räume verlegt wurde und das geht gar nicht.

Bin gespannt, was der Meister dazu sagt.

Viele Grüße
Tom

Hi Sue,

wir haben von einer Firma Parkett verlegen lassen (etwa 40
qm). Im Angebot war auch enthalten mehrere Türzargen
herauszunehmen, abzuschleifen und wieder einzusetzen und Türen
abschleifen.

Türzargen herausnehmen ? Hä?

Die Türen wurden wohl auch abgeschliffen, aber die Zargen
wurden nur umlegt. Um alle Zargen wurden Ritzen von etwa 0,5
cm Breite gelassen bzw. mit Silikon (?) gefüllt. Bei einer Tür
wurde sogar nicht mal die Form der Zarge in das Parkett
übertragen, da entstand dann einfach ein noch größerer Spalt,
der zugespachtelt wurde (ich kann bei Bedarf gern Fotos
machen).

Pfusch.

Außerdem haben die Handwerker scheinbar einige Bretter
beschädigt (Kratzer und Druckspuren) und das dann ebenso
einfach zugespachtelt.

Oberpfusch.

Desweiteren wurde das Parkett verklebt, da dies angeblich eine
längere Lebensdauer gewährleisten soll, zusätzlich sollte das
den Trittschall verbessern. Leider scheint das Parkett jetzt
an einigen Stellen nicht mehr aufzuliegen, es knarrt, wenn man
darüber geht. Das Parkett liegt wohlgemerkt erst seit wenigen
Wochen und bewohnt wurde der Raum noch nicht.

Wenn der Boden plan ist und das Parkett Abstand zur Wan d hat, knarrt nix.

Minderwertig dürfte das Parkett übrigens bei einem qm-Preis
von etwa 100 € nicht sein, es handelt sich um amerikanische
Kirsche. Das Parkett wurde vor dem Verlegen einige Zeit in dem
Raum gelagert, es wurde nicht geöffnet und auch nicht aufrecht
gelagert.

Ansichtssache, ich verabeite Fertigparkett oder Fertiglaminat so wies ist, mir egal wie gelagert.

Ist das so, wie ich es oben beschrieben habe wirklich
fachgerecht verlegt? Mit dem knarrenden, verspachtelten
Parkett und den breiten Fugen um die Türzargen möchten wir
eigentlich nicht leben, da es sehr nach Laienarbeit aussieht
und wir eben einen sehr stolzen Preis bezahlt haben, damit das
Parkett fachgerecht verlegt wird. Gerade die Fugen werden ja
später auch nicht durch Möbel oder Fußleisten verdeckt, die
gefüllten Fugen sind also immer zu sehen.
Haben wir nun irgendwelche Ansprüche auf Nachbesserung oder
ist das eine fachgerechte Verlegung, die ihre

Hallo Tom,

tja dem Oberpfusch stimme ich absolut zu, aber keine Panik,
der Rückbau ist easy, das Parkett wurde ja nur schwimmend
verlegt, also nix Kleber, Estrich abschleifen etc.

nein, eben nicht, das Parkett wurde verklebt. Also der Estrich wurde abgeschliffen, darauf eine Grundierung aufgebracht, darauf wurde das Parkett verklebt.

Die Fugen zur Wand erscheinen mir ausreichend, jedoch auf
einem Bild ist das Parkett bis stramm vor die Türzarge
verlegt, außerdem sieht es auf einem Bild so aus, als ob ohne
Dehnungsfuge unter der Tür durch zwei Räume verlegt wurde und
das geht gar nicht.

Eine Dehnungsfuge wurde gelassen, auf jeden Fall ist unter jeder Tür eine Leiste.

Bin gespannt, was der Meister dazu sagt.

Tja, der gute Herr hat uns gestern versetzt, angeblich ist er krank und will sich melden sobald er gesund ist. Was ich davon halte brauche ich wohl nicht sagen, aber etwas anderes als warten bleibt uns im Moment wohl nicht übrig.

Ich werde mich nochmal melden, sobald der Meister sich das alles angesehen hat.

Danke soweit erstmal für eure Einschätzungen und Antworten.

Liebe Grüße,
Sue

Viele Grüße
Tom

Hallo Sue

Ich würde da nicht so arg lange darauf warten, ( Keine Zeit, bin Krank
was Dazwischen gekommen )nur nicht den Pfusch zugeben.

Setze Ihm eine Frist bis Anfang bis mitte nächster Woche, sag ihm das du
bis Ende nächster Woche sonst einen Gutachter einschalten wirst.

MFG

Raymund