Hallo,
das haus wurde 1930 gebaut. die Maur ist aus Steine ohne
jegliche schallisolierung.
Eine massive Wand ist die beste Schallisolierung (gegen Luftschall)
Boden ist aus Stahlbeton ohne Esstrich.
Da sollte ein Schwimestrich rein, der die Wand vom Boden entkoppelt.
Decke in der Whg. ist aus Holz (DG).
wenn die Strassen-Bahn unten läuft, kann man an der Front-Wand
sowie am Stahlbeton-Boden mit der Hand fühlen wie sie zittern.
Das ist aber kein normales Schallproblem, weil die Vibration
offensichtlich durch Körperschall direkt über das Fundament
auf die Wände und den Boden übertragen werden.
auch an den anderen 3 Wänden im Zimmer, wenn man das Ohr
darauf macht kann man die StraBa hören wenn sie läuft, aber
weniger als an der Front-Wand.
Der Schall wird sich natürlich auf alle Wände weitergeleitet
und verliert dabei natürlich etwas an Intensität.
Möglicherweise ist auch die Kopplung der Frontwand unter
der Staßendecke die Hauptkoppelstelle. In dem Fall könnte man
die Wand freigraben und so von der Straße etwas entkoppeln
(Luftspalt lassen). Das Fundament kann man aber natürlich
nicht freistellen.
jetzt bin ich am sanieren und will Schalldämmung drin in der
Whg. einbauen. Genaueres: Mineral-Wolle+Rigibs am Frontwand
sowie 3cm Esstrich Elemente (farmacell mit Glaswolle) am
Boden.
Wie geagt, der Boden sollte schwimmend verlegt werden, so daß
wenig Vibration von der darunter ligenden massiven Decke über-
nommen werden können.
Frage: lohnt es überhaupt bei so ein schlecht gebautem Haus
Wenn es ein Körperschallproblem ist, hat das nix mit schlecht
gebaut zu tun. Da würde jede massive Wand das gleiche Problem
machen.
schalldämmung-Wände aufzubauen oder wird es nicht so viel
bringen, bei solcherr Lärm von der StraBa?
Erstmal die wirklichen Ursachen und die realen phys. Zusammen-
hänge feststellen. Dann kann man evtl. auch wirksam degegen
vorgehen.
In Deinem Fall geht es weniger um Schalldämmung gegen Schall
von außen, als mehr um Schalldämpfung der vibrirenden Wand.
Das könnte mit bestimmten dämpfenden Mat. (z.B. gummiartig )
gemacht werden.
Ein Vorbauwand darf keine harte Kopplung zur masiven Wand
haben, sonst schwingt die auch.
muss man auch die 3 andere Wände (d.h. viel mehr aufwand) so
ebenfalls dämmen, wieviel mehr wird es ggf. in vergleich zu
Dämmung von nur Boden und Front-wand geben ?
Gibt es andere Vorschläge für schaldämmung in diesem Fall?
Es ist ein sehr spezieller Fall, der Fachkompetenz vor Ort
verlangt.
Gruß Uwi