Zentrale Lüftungsanlage in Altbau

Hallo,
wir haben ein Haus aus den 30ern gekauft, das jetzt renoviert wird. Da auch die Fenster neu gemacht werden, warnt uns nun jeder, gut zu lüften, damit es nicht schimmelt.
Wir überlegen jetzt, eine zentrale Lüftungsanlage einzubauen (mit Wärmerückgewimmung), das Haus wird auch von aussen gedämmt. Die Leitungen werden sowieso neu verlegt, also könnte man auch die Rohre für die Lüftung gleich mit planen.
Wenn man aber mal fragt, gehen die Meinungen der Experten (Architekten, Ingenieure) auseinander: die einen meinen, das Haus wird eh nicht dicht, die anderen finden die Idee gut.
Was nun ?
Vielen Dank für alle Erfahrungen
Birgit Mehnert

Hallo!
Ihr habt euch doch das Haus von innen angesehen und konntet doch vorab schon feststellen ob Probleme mit Schimmel bestehen,wenn ja wäre ich vorsichtig,oft sind diese Probleme aber Hausgemacht durch Feuchtigkeit im Mauerwerk weil irgend eine Isolierung nicht mehr in Ordnung ist,wenn ihr eine Wärmerückgewinnug einbauen wollt ist das doch nicht schlecht unabhängig davon gesehen das ohne diese Anlage der Pils euch Auffressen soll, was ich auch bezweifle wenn nicht schon wie oben geschrieben vorschäden da sind die selbst dann noch beseitigt werden könnten in dem man diese stellen entfernt und mit den geeigneten Mittel behandelt,wenn man manchen Leuten hier glaubt,wohnen ja fast die Hälfte der Bevölkerung in verpilsten und abbruch reifen Häuser zumal wenn sie vor und kurz nach dem Krieg gebaut wurden,ich habe in vielen Häuser gearbeitet und wenn dort Probleme auftraten waren sie Hausgemacht z.B. Badezimmer es wird gebadet oder geduscht Fenster zu Türe bleibt zu und man wundert sich das aufeinmal nach Wochen sich Schimmel in den Ecken bildet mangels Lüftung, wenn dann die Decke und Wände mit Latexfarbe gestrichen sind so das keine Feuchtigkeit aufgenommen werden kann hat man dann das Problem um so schneller.
Neue Fenster sind nicht allein das Problem,wenn vernünftig gelüftet und im Winter auch vernünftig geheizt wird darf es normalerweise keine Schimmelbildung geben,oft sind es auch Kältebrücken die gemach wurden (verbindung Aussenmauerwerk mit Innenmauerwerk ohne Isolierung dazwischen)wo Pilz entstehen kann.
Auch in vielen neuen Häuser hat man heute mit Schimmelpilz zu tun weil alles dank Bauschaum,Silikon,Arcyl super dicht gemacht wird, Türen und Fenster lassen auch kein Lüftchen mehr durch und so kommt es dann oft zu den besagten Probleme.

mfg.sepp

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Hallo Birgit,

Wenn man aber mal fragt, gehen die Meinungen der Experten
(Architekten, Ingenieure) auseinander: die einen meinen, das
Haus wird eh nicht dicht, die anderen finden die Idee gut.

Dicht werden kann es leider.
Ich wohne, seit 2 Jahren, in einem Haus, welches auch schon über 50 Jahre alt ist.
so vor 10 Jahren wurden die Fenster mal ausgetauscht. Vor einem Jahr Küche und Bad sanniert und die Lüftung und die Wohnungstür ersetzt.

Leider hat man bei der ganzen Geschichte vergessen, dass abgesaugte Luft von irgendwoher nachströmen muss (Füher war die Wohnungstür nicht ganz dicht).
Schaltet man die Dunstabzugshaube, bei geschlossenen Fenstern, ein, knacken die Fenster weil sie in die Wohnung gezogen werden und etwas später fällt im Bad der Service-Deckel von der Wand, weil durch den Leitungsschacht frische Luft angezogen wird.
Und ein Schimmelproblem haben wir seither auch, ist ein Einbauschrank in einer Aussenmauer der Küche (zwei Schrankwänder werden direkt durch die verputzte Aussenwand gebildet).

Wenn man die Abluftanlage einbaut, was in jedem Fall seine Vorteile hat, muss man auch daran denken, wie die Frischluft in die Räume kommen soll. Bei uns wurde dieser Punkt bei der Planung einfach vergessen.

MfG Peter(TOO)