es wird nicht besser
Hallo,
ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle Links durchgeschaut.
Meine Meinung hat sich bezüglich Erdwärmekollektor in sehr
geringer Tiefe aber nur noch bestätigt.
Eh, Du kennst Dich aber aus! 
das kann ich auch fragen!
Das Nachplappern von Werbeversprechen ist noch kein Indiz
für physik. Grundkenntnisse geschweige denn für Fachwissen.
Erdwärmetauscher (ETW) können vorteilhaft den Energieverbrauch
von Gebäuden beeinflussen.
Im Winter wärmen sie die Luft zur Ventilation von Gebäuden bei
minimalen Betriebskosten vor,
im Sommer helfen sie, Überhitzung von Gebäuden zu vermeiden.
Zur Kühlung im Sommer kann das ja vorteilhaft sein.
Zum Heizen im Winter ist ein Erdwäremspeicher in geringer
Tiefe ein eher schlechter Kompromiß. Noch schlechter ist
nur ein Luftwärmetauscher (aber auch nur dann, wenn die Luft
noch kälter als der Erdboden ist, was ja nicht immer sein muß).
Beides trägt dazu bei, das Gebäudeklima und den Wohnkomfort
mit einfachen Mitteln und sehr geringen Kosten zu erhöhen.
Genau da liegt der Hund begraben. Man lockt mit niedrigen
Kosten und behauptet, daß dies kaum Nachteile hätte.
Trotz des meist einfachen Aufbaus von ETW ist es schwierig,
deren Temperaturverhalten und Wärmeertrag in ausreichender
Genauigkeit zu berechnen.
Schwierig heißt jedoch nicht unmöglich, denn wir (abE-GbR
Energieberatung) berechnen und optimieren auf der Basis
analytischer Berechnungen die Auslegung Ihres ETW. (weitere
Hinweise zum EWT)http://www.enev-check.de/ewt.htm
Erdregister bestehen aus horizontalen, bis in eine maximale
Tiefe von 3 m verlegten Rohrsystemen, die dem Erdreich Wärme
entziehen. Die Funktionsweise ist dabei praktisch identisch
mit derjenigen von Erdwärmesonden.
Dieses System wird zunehmend weniger verwendet.
Wohl mit gutem Grund!
http://www.geothermal-energy.ch/dt/2_erdw_dir/2_erdw…
Da Erdregister in der Regel nur bis in eine Tiefe von 1,5 m
bis 3 m verlegt werden,
ist bei dieser Art der Wärmenutzung vor allem das Klima
ausschlaggebend.
Eben!
Das Erdreich dient dann sozusagen als Speicher für die von der
Sonne gelieferte Energie.
Bei so geringer Tiefe aber eben mit eher schlechten Eigenschaften.
Wenn der Boden gefriert, ist die Temperaturdiff. gegenüber
Grundwasserspeisung deutlich schlechter.
Bei Wassertemp. um +12°C und Vorlauftemp. von 40°C ist dT=28grd
Bei Erdtemp. von -10°C ist dT=45grd !!!
Die rein geothermische Energie spielt bei Erdregistern eine
untergeordnete Rolle.
Eben!!!
Den Erdregistern können, je nach topographischer Höhenlage,
20 W bis 30 W pro m2 Wärmeenergie entzogen werden.
Trotzdem wird sich natürlich die Erde deutlich schneller und
stärker abkühlen, gegenüber natürlichem Durchfrieren.
Da Geothermie keine relavante Rolle spielt und der angebliche
„Sonnenkollektoreffekt“ eher Humbug ist, bleibt die Bilanz
sehr bescheiden.
Na prima. Da nenne ich kompetenten Schwachsinn.
In weiten teilen Deutschland muß eine Wasserleitung gut 1,2m
tief eingegraben werden, sonst friert sie ein.
Das passiert aber nur bei kleinen Rohrquerschnitten und wenn
das Wasser im Rohr nicht mehr fließt.
Tolle Idee, geht bloß am Problem voll vorbei.
Nehmen wir das Durchfrieren doch mal als Indiz dafür, daß die
Temperatur deutlich unter 0°C sinkt! Was bringt ein zu kalter
Wärmespeicher für eine Wärmepumpe ???
Was passiert aber, wenn dem Erdreich noch zusätzlich
ordentlich
Wärme durch den Kollektor entzogen wird ??? Richtig, es friert
noch schneller und tiefer zu?
Geothermie ist wohl doch nicht so einfach, oder? 8-))
Was nu? Doch plötzlich Geothermie in 1m Tiefe ???
Lies mal dort weiter:
http://www.erdwaerme.baden-wuerttemberg.de/servlet/i…
Ja, dann lese doch mal richtig nach!
Da steht doch henau das, was ich schon behauptet habe.
http://www.gd.nrw.de/l_wgt.htm#ogeoth
Da geht’s um „oberflächennahe Goethermie“ bis 100m Tiefe!!!"
http://www.ews-erdwaerme.de/uploads/potentialoberfl.pdf
Daraus Zitat:
Der geothermische Wärmefluß, der ständig zur Erdoberfläche hin
gerichtet ist, wird nur in den ersten 10-20 m Tiefe von den
jahreszeitlichen Temperatureinflüssen überlagert.
Im weiteren wird der Kollektor in 1m Tiefe der Vollständigkeit
habler als techn. machbare Variante mit genannt.
Dazu noch ein Zitat:
" ... doch haben sich Tiefen zwischen 50 und 150 m als
wirtschaftlich sinnvoll gezeigt."
http://www.ews-erdwaerme.de/uploads/GeRTgerm.pdf
24.01.2006
Darin geht es um Wärmeleitfähigkeitsmessungen für Erdsonden
Mit 30m bis über 100m Tiefe.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,2023209,00.html
Wärme aus der Erde
Das ist so ein Schwachsinn, der von Journalisten ohne Sinn und
Verstand herausgetratscht wird.
Der Artikel an sich strotzt nur so von Widersprüchen:
Zitat:
Erdwärme-Heizung macht sich zunutze, dass die Erde in einer
Tiefe von 1,2 bis 1,5 Metern die Sonnenenergie speichert.
Im Winter zeigt sich das an einem beträchtlichen Temperatur
unterschied zwischen Außenluft und Erdreich.
In der Regel ist es in der Erde konstant zehn Grad Celsius warm,
draußen gelegentlich deutlich kühler.
Nach und nach kühlt der Boden während des Winters zwar aus,
allerdings nicht so stark, dass eine Erdwärme-Heizung die
gespeicherte Energie nicht mehr nutzen könnte.
Man lasse sich mal die Passagen auf der Zunge zergehen:
In der Regel ist es im Erdreich 10°C warm ??? - großer Humbug!!!
…Nach und nach kühlt der Boden während des Winters zwar aus
-> Also doch nicht so konstant ?
und das:
-> Im Winter zeigt sich das an einem beträchtlichen
Temperaturunterschied zwischen Außenluft und Erdreich
Z.B. wenn man im Erdreich -2°C hat und draußen +15°C !
http://www.mdr.de/ratgeber/wohnen_garten/1848595.html
Nur allg. bla bla.
http://www.uni-stuttgart.de/igs/ge/research/Geotherm…
Goethermie! Als Beispiel ist eine 20m Tiefe Bohrung genannt!
Grundlagen einer Waermepumpe
http://www.erdwaerme-zeitung.de/erdwaermeinfo/allgem…
Erstmal geht’s wieder um Bohrungen mit 10-20m Tiefe!
Entzugsleistung / Erdwärmesondenauslegung
Erdwärmesonden / Wärmepumpen für Einfamilienhäuser
http://www.erdwaerme-zeitung.de/erdwaermeinfo/erdwae…
Für Erdwärmespeicher wird zwar die Wärmemenge abgeschätzt,
die pro Flächeneinheit entnommen werden kann, bloß mit welchen
realen Wirkungsgrad an der Wärmepumpe?
Wie gesagt, man kann zwar auch noch Wärme entnehmen, wenn der
Boden schon längst geforen ist, aber mit welchem Wirkungsgrad???
Wirkungsgrad einer Wärmepumpenanlage
http://www.erdwaerme-zeitung.de/erdwaermeinfo/wirkun…
Sehr schön!
Da steht, wieviel man real von einer Wärmepumpe unter
Nennbedingungen bekommen kann.
Nu ist bloß die Frage, ob ein Erwärmekollektor in 1m Tiefe
auch nur annähernd die Nennbedingungen erfüllen kann.
Genau das ist aber hier die Frage, um die immer schön
herumgeschwätzt wird ohne klare Fakten zu nennen.
Also wenn schon Erdkollektoren, dann bitte tiefer in
wasserführende Schichten.
Und dann ist auch mit einer vernüftigen Leistungszahl zu rechnen.
Gruß Uwi