Garagendach sanieren, Brandschutz?

Hallo,

meine Garage ist alt, vielleicht 50 Jahre. Nachdem schon wieder Verputz aufs Auto fiel, habe ich den ganzen Verputz herunterschlagen lassen. Darunter (also eigentlich darüber) waren so weiche Platten aus zementierter Holzwolle, die sind jetzt auch weg. Jetzt sieht man von unten die tragenden Balken (längs) und die Bretter (quer), die darunter angenagelt sind und die verputzten Sauerkrautplatten gehalten haben, mit Tapezierernägeln angeheftet. Oben liegt die Eindeckung aus gewellten Platten aus vermutlich Asbenstzement (Eternit?), die in den 80er-Jahren erneuert worden ist.

Frage:
Kann/darf ich das nun einfach so lassen? Holzkonstruktion und Eindeckung sehen aus wie neu, sauber und trocken.
Andererseits, ich weiß, daß der Bauherr ein sparsamer Mensch gewesen ist, aber warum hat man damals diese aufwendige Bauweise gewählt? Warum hat man überdies auf diese Sauerkrautplatten Bauschutt gelagert, Ziegelstein-, Mörtel- und Betonbrocken?

Brandschutz vielleicht? Also wenn das Auto schon ausbrennt, dann sollen nicht auch noch Holzbohlen und Dachplatten drauf fallen? Hat sich da vielleicht die Rechtslage geändert, denn seit einigen Jahren bauen die Leute ja Carports als unverkleidete Holzkonstruktion mit Faserverbundglas drauf?

Es sind mehrere Garagen, und in manchen ist offenbar das Problem schon früher aufgetreten, denn dort sind große Platten an die Decke geschraubt. Das sind aber keine Rigips-Platten, sondern die sind steinhart und die Schrauben sind nicht versenkt, sondern mit Beilagscheiben.

Ich neige eher dazu, das alles nackt zu lassen. Allerhöchstens würde ich Rigipsplatten auf die vorhandene Bretterlattung montieren, wenn ich nächstes Jahr vielleicht ein neues Auto bekomme.

Zu berücksichtigen ist auch, daß das ganze absehbar in allerhöchstens zehn Jahren zur Entsorgung ansteht.

lG

w

Hallo,früher hat Stroh mit Zement gepresste Platten(Haraklith)unter putz verarbeitet.Das war Stand der Technik.Also kein Sauerkraut. Die Nägel mit den breiten Köpfen verhinderten ein ausreißen.Wenn die Dachkonstruktion trocken ist, kannst du gegen Staub und Schmutz eine Gipsplatte darunter schrauben.Asbestentsorgung ist TEUER. Gruß Klaus

meine Garage ist alt, vielleicht 50 Jahre. Nachdem schon
wieder Verputz aufs Auto fiel, habe ich den ganzen Verputz
herunterschlagen lassen. Darunter (also eigentlich darüber)
waren so weiche Platten aus zementierter Holzwolle, die sind
jetzt auch weg. Jetzt sieht man von unten die tragenden Balken
(längs) und die Bretter (quer), die darunter angenagelt sind
und die verputzten Sauerkrautplatten gehalten haben, mit
Tapezierernägeln angeheftet. Oben liegt die Eindeckung aus
gewellten Platten aus vermutlich Asbenstzement (Eternit?), die
in den 80er-Jahren erneuert worden ist.

Frage:
Kann/darf ich das nun einfach so lassen? Holzkonstruktion und
Eindeckung sehen aus wie neu, sauber und trocken.
Andererseits, ich weiß, daß der Bauherr ein sparsamer Mensch
gewesen ist, aber warum hat man damals diese aufwendige
Bauweise gewählt? Warum hat man überdies auf diese
Sauerkrautplatten Bauschutt gelagert, Ziegelstein-, Mörtel-
und Betonbrocken?

Brandschutz vielleicht? Also wenn das Auto schon ausbrennt,
dann sollen nicht auch noch Holzbohlen und Dachplatten drauf
fallen? Hat sich da vielleicht die Rechtslage geändert, denn
seit einigen Jahren bauen die Leute ja Carports als
unverkleidete Holzkonstruktion mit Faserverbundglas drauf?

Es sind mehrere Garagen, und in manchen ist offenbar das
Problem schon früher aufgetreten, denn dort sind große Platten
an die Decke geschraubt. Das sind aber keine Rigips-Platten,
sondern die sind steinhart und die Schrauben sind nicht
versenkt, sondern mit Beilagscheiben.

Ich neige eher dazu, das alles nackt zu lassen. Allerhöchstens
würde ich Rigipsplatten auf die vorhandene Bretterlattung
montieren, wenn ich nächstes Jahr vielleicht ein neues Auto
bekomme.

Zu berücksichtigen ist auch, daß das ganze absehbar in
allerhöchstens zehn Jahren zur Entsorgung ansteht.

lG

w

Hallo,

meine Garage ist alt, vielleicht 50 Jahre. Nachdem schon
wieder Verputz aufs Auto fiel, habe ich den ganzen Verputz
herunterschlagen lassen. Darunter (also eigentlich darüber)
waren so weiche Platten aus zementierter Holzwolle, die sind
jetzt auch weg. Jetzt sieht man von unten die tragenden Balken
(längs) und die Bretter (quer), die darunter angenagelt sind
und die verputzten Sauerkrautplatten gehalten haben, mit
Tapezierernägeln angeheftet. Oben liegt die Eindeckung aus
gewellten Platten aus vermutlich Asbenstzement (Eternit?), die
in den 80er-Jahren erneuert worden ist.

Frage:
Kann/darf ich das nun einfach so lassen? Holzkonstruktion und
Eindeckung sehen aus wie neu, sauber und trocken.
Andererseits, ich weiß, daß der Bauherr ein sparsamer Mensch
gewesen ist, aber warum hat man damals diese aufwendige
Bauweise gewählt? Warum hat man überdies auf diese
Sauerkrautplatten Bauschutt gelagert, Ziegelstein-, Mörtel-
und Betonbrocken?

Da hat wohl jemand einfach seinen Bauschutt entsorgt.
Bei denn Sogenahnten zementierter Holzwolle (sehen grau aus wie gepresstes Stroh)handelt es sich wohl um Eifelitplatten die wurden zu dieser Zeit genutzt um solche Sachen zu verputzen weil man z.B. Rigipsplatten noch nicht kannte.

Brandschutz vielleicht? Also wenn das Auto schon ausbrennt,
dann sollen nicht auch noch Holzbohlen und Dachplatten drauf
fallen? Hat sich da vielleicht die Rechtslage geändert, denn
seit einigen Jahren bauen die Leute ja Carports als
unverkleidete Holzkonstruktion mit Faserverbundglas drauf?

Eine Brandschutzverordnung für Garagen sollte es auch heute noch geben.

Es sind mehrere Garagen, und in manchen ist offenbar das
Problem schon früher aufgetreten, denn dort sind große Platten
an die Decke geschraubt. Das sind aber keine Rigips-Platten,
sondern die sind steinhart und die Schrauben sind nicht
versenkt, sondern mit Beilagscheiben.

Es dürfte sich da um Fermacellplatten handeln die sind härter als Rigipsplatten und haben einen höheren Brandschutz.

Ich neige eher dazu, das alles nackt zu lassen. Allerhöchstens
würde ich Rigipsplatten auf die vorhandene Bretterlattung
montieren, wenn ich nächstes Jahr vielleicht ein neues Auto
bekomme.

Naja das must Du selber wiesen, ich würde das ganze Holz mal absaugen und gut ist es,wenn das ganze eh entsorgt werden muß (soll)

Zu berücksichtigen ist auch, daß das ganze absehbar in
allerhöchstens zehn Jahren zur Entsorgung ansteht.

lG

w

mfg.sepp.

Hallo!

Wie die Rechtslaage in den alten Bundesländern war, kann ich nicht sagen.
Ich weiss nur, dass in der DDR eine Vorschrift bestand, dass Garagen zwecks Brandschutz eine Decke aus Sauerkrautplatten haben sollten,die auch verputzt werden musste. Das wurde im Osten auch peinlich genau kontrolliert.
Also meine ich mal, dass es bei „Euch“ genauso war.

Wenn die Garage noch 10 Jahre benutzt werden soll,
wäre es schon sinnvoll, eine neue Decke einzuziehen.
Heutzutage sind da Gipskartondecken unter Metallprofilen üblich,
mit denen man auch einen entsprechenden Feuerwiederstand erreicht.
Muss dann aber doppelt beplankt werden.
Das schafft man als begabter Heimwerker selbst,
bei der Materialauswahl und Beratung hilft sicher gern der nächste Baustoff-Fachhandel.

Andere Überlegung:
Wenn es eine einzelne, freistehende Garage ist, (also im Ausnahmefall nicht paar andere Autos mit verbrennen können)
würde ich einfach eine Laage Gipskartonplatten an die Deckenbalken anschrauben, wenn die gut ausgerichtet sind.
Das dürfte so 100€ Kosten, wenn man es selbst baut.

Grüße, Steffen!