Heizkörper-Thermostate

Hallo,
eine Heizungsanlage wird auf Gas-Brennwerttechnik umgebaut. In diesem Zusammenhang wurden die Heizkörper-Ventil-Kegel ausgetauscht. Der Heizungsbauer hält es für sehr wichtig, dass auch die Thermostatköpfe erneuert werden (schon 30 Jahre alt, werden jedoch z.T. nie, einige manchmal verstellt), da das bei Brennwerttechnik sehr wichtig sei, um die höchstmögliche Ausnutzung zu erreichen.
Kann mir jemand einen Rat geben?
Dank im voraus
Manfred

Hallo!
Das es vielleicht Sinn macht diese alten Thermostate zu erneuern könnte schon sein, die Technik geht immer weiter und so könnte ich mir vorstellen das auch die Regelung der Thermostate sich von der Feinheit verbessert hat gegenüber der älteren Bauart, was das aber mit dem Brennwertgerät zu tun haben soll weiß ich nicht, diese Geräte haben den vorteil z.B. auch Abgase zur Wärmegewinnung zu nutzen und das hat in meinen Augen nichts damit zu Tun was die Regelung der Heizkörper angeht, habe noch nirgendwo den Hinweis gesehen wo es heißt diese Thermostate sind für Brennwertheizungen geeignet.

Gruß sepp.

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Hallo,

warum intakte Ventile und Thermostate ausgetauscht werden sollten kann ich nicht nachvollziehen.
Auch bei einer Hitechheizung fließt nur Wasser durch die Heizkörper.

Gruß
Markus

Auch Hallo,

meiner Meinung nach geht es hier nur um leicht verdientes Geld!!!

Wenn du mit dem „Komfort“ der Ventile zufrieden bist, würd ich nicht tauschen, den die haben mit der Heizung in dem Sinne nix zu tun.
LG
Chris

Hallo Manfred

Die Hydraulik in einem Brennwertgerät ist anders als in einem Heizkessel.
Heizungsanlagen in Neubauten werden z.B. hydraulisch berecnet um optimale Voraussetzungen zu schaffen.

Der Wasserdurchfluss sollte insbrsonders bei Brennwertgeräten optimiert sein.

In modernen Ventilen ist z.B.eine Voreinstellung eingebaut, die der Heizngsbauer einstellt um sie auf die Anlage einzustellen.

Desweiteren kann durch eine Verschlammung , bzw. Inkrustieren die Funktionstüchtigkeit eingeschränkt sein.
Auch wenn du die Ventile selten verstellst, so arbeiten diese in Abhänigkeit von Der Raumtemperatur ständig, und das sollten sie auch , um möglichst viel Energie einzusparen.

Hallo lieber Manfred,

Man sollte sich dies sehr genau überlegen, ob die Ventilköpfe
ausgetauscht werden sollte. Auf alle Fälle sollten die
Ventielunterteile ausgetauscht werden. Ich selbst würde dies tun,
bzw. habes es getan.

Sehr gut fährt man, wenn in diesem Fall gleich elektronische
Ventilköpfe gewählt werden. So kann man jedem Raum und jeden Tag
einzelnd steueren. Warum muss z.B. ein Wohnzimmer, das den ganzen
nicht genutzt wird auf 22 c geheizt sein. Da reichen auch die
Nachtabsenkung der Heizung beizubehalten und erst gut eine Stunde vor
der regelmäßigen Nutzung die Temperatur anzuheben.
Ich habe das ganze Haus so ausgerüstet und auch dies spart etwas
Kosten und bringbt natürlich Konfort. Gute Erfahrungen habe ich mit
Honeywell HR 40 gemacht (ca 40.-€). Gibt es in guten Bauhäusern oder
Fachhandel. Bauähnlich als als No-Name ca 20-30€. Es gibt aber auch
noch andere Anbieter z. b. Conrad. Alle haben eine leichte Motage und
dafür brauchst Du Deinen Heizungsmonteur nicht bemühen.
Gruss Ekelhard

Hi Manfred,
bei einem Brennwertkessel ist es wichtig das das rücklaufende Wasser möglichst kalt ist damit der Kessel auch im Brennwertbereichn arbeitet. Ich tippe mal darauf das der Heizungsbauer sicher gehen will das die Ventile auch funktionieren. Den 30 Jahre alte Ventile haben ihre schuldigkeit getan und wenn eins von den Alten Ventilen im nächsten oder übernächsten Jahr ausfält muß evtl. das ganze Wasser wieder raus. Und dann wird der Heizungsbauer zu recht gefragt warum haben „Sie als Fachmann“ mir nicht gleich empfohlen die Ventile zu erneuern.

mfg
Axel