Folgendes Problem: Ich habe vor, die Wand über einer Badewanne zu fliesen. Der Vorgänger hat diese Wanne als Dusche genutzt, benutzte aber leider nur „wasserfeste“ Tapete, von Flächendicht ganz zu schweigen. Nun kann man wunderbar begutachten, welch erodierende Wirkung selbst relativ geringe Mengen Wasser im Laufe der Zeit entwickeln. Das heißt an dieser Betonwand befindet sich eine äußerst rauhe, waschbeton-ähnliche Vertiefung von 1-2cm Tiefe und - grob geschätzt - 50cm Durchmesser. Bevor ich fliese, muss ich das natürlich ausgleichen, nur stellt sich die Frage womit. Innenspachtel? Ausgleichsmasse? Reperaturputz? Möglichkeiten hätte es ja genug, nur konnte mir weder die Verpackung noch das Fachpersonal sagen, ob ich darauf fliesen könne, ohne das mir meine ganze Arbeit durch das endgültige Gewicht wieder entgegenfiele.
Hallo!
Das kannst Du auch mit Fliesenkleber machen, darfst den Kleber nur nicht zu dünn anrühren und wenn es mit einmal Spachteln nicht reicht, ziehst Du wenn die erste Schicht Trocken ist nochmal drüber, ist vielleicht auch vorteilhaft, vor dem Spachteln mal mit einem Putzgrund zu Grundieren.
sorry das ich dich verbessere, aber Rotband Haftputzgips ist hier absolut falsch. Auch wenn der Rotband ein fantastisches Material ist, das ich für fast alle größeren Verputzarbeiten hernehme, im Bereich einer Dusche ist er leider völlig ungeeignet. Rotband Haftputzgips ist wie der Name schon sagt ein Gipsspachtel und Gips hat die Eigenschaft Wasser zu ziehen. Durch die ständige Befeuchtung im Duschbereich kann das Wasser durch die Verfugung bis zum Rotband kommen, ihn durchfeuchten und die Fliesen abfallen lassen.
Hier muß ein Zementhaltiger Spachtel hergenommen werden oder wie Sepp schon sagte der Fliesenkleber geht auch. Würd ich hier nehmen weil es der geringste Aufwand ist.
Ein Risiko besteht immer, da auch die Verfugung im Lauf der Zeit nachläßt, auch die Silikonverfugung zur Wanne wird irgendwann Undicht und dann kommt Feuchtigkeit durch. Darum wird auch vor dem Fliesen in den Bädern eine Wasserdichte Schicht aus Folien und Anstrich aufgebracht. Eine Zeitlang hält es sicherlich, aber auf Dauer ist der Rotband ungeeignet dafür
So wie das Schadensbild aussieht, scheint es sich doch um Gips oder Porenbeton zu handeln. Zunächst muss die Wand aber erst einmal trocknen, dann sehe ich weiter.