Vorhanden: 250 qm Wohnfläche mit Fußbodenheizung. Kessel mit Gebläsebrenner und aufgesetztem Boiler. Gebäude freistehend. Verbrauchsminderung erwünscht.
Geringes Platzangebot im Heizraum. Welche Möglichkeiten wären sinnvoll?
Erdwärme (bohren), Solar, Brennwertkessel oder ???
Vorhanden: 250 qm Wohnfläche mit Fußbodenheizung. Kessel mit
Gebläsebrenner und aufgesetztem Boiler. Gebäude freistehend.
Verbrauchsminderung erwünscht.
Geringes Platzangebot im Heizraum. Welche Möglichkeiten wären
sinnvoll?
Erdwärme (bohren), Solar, Brennwertkessel oder ???
Falsche Frage !
Vorher erstmal alles tun, damit wenig Wärme „verloren“ geht,
dann ist die Art der Wärmequelle nicht mehr so relevant.
Ansonsten wurden zum Thema alternativer Wärmequellen schon zig
mal Antworten gegeben.
Gruß Uwi
Wichtig ist erst einmal die Feststellung der tatsächlichen Heizlast DIN EN 12831. Gehe mal davon aus das die Anlage, wie fast jede Altanlage, gandenlos überdimensioniert ist.
Würde am Gebäude einige Veränderungen vornehmen um die benötigte Leistung nach unten zu treiben; Dämmmaßnahmen z.B. alles halt in Betracht ziehen was zur energetischen Verbesserung beiträgt.
Wenn Gas dann auf jeden Fall Brennwert. Wie sieht´s denn mit einer Lufwärmepumpe aus? Mit der entfallen die teuren Bohrungen und so kann ma Gebäude mehr getan werden.
Ob Wärmepumpe oder Brennwertheizung, Solar wäre auf jeden Fall sinnvoll in kombination mit einem Pufferspeicher zur Heizung- und Brauchwasserunterstützung.
Es gibt einige Möglichkeiten.
Wenn auf ein Brennwertgerät zurückgegriffen wird, würde ich auf jeden Fall eins mit guten Modulationsbereich nehmen. Die Thision von Elco hat z.B. einen großen Modulationsbereich. Aber auch andere Hersteller bieten Geräte mit guten Modulationsbereich an.
Hoffe das hilft dir schon mal im Ansatz weiter?
Wenn du noch Fragen hast, helfe ich gerne weiter !
Schönen Abend noch
Gruß
Nelsont
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Modulationsbereich
Ich besitze seit einem Jahr einen Brenntwertkessel und konnte ohne zusätzliche Dämmaßnahmen etc. gegenüber meienem alten 30 Jährigen Kessel
wirklich 50 % Heizöl sparen.
Ab mich interressiert mal was man denn unter Modulationsbereich versteht?
Gruß Holger
Unter Modulationsbereich versteht man die Leistungsanpassung des Gerätes. Einige Geräte modulieren von 1 bis z.B. 18 KW. Das heißt der Wärmeerzeuger paßt seine Leistung den tatsächlichen Anforderungen an, denn nicht ständig wird die Höchstleistung des Wärmeerzeugers benötigt.
Es sind ja nicht ständig Tiefsttemperaturen draußen und alle Heizkörper offen. Also warum mit einer Kanone auf Spatzen schießen
Ein weiterer Vorteil ist, der Brenner hat eine lange Laufzeit und taktet nicht so oft. Denn Takten soll er nicht, ist genauso ungesund für den Brenner wie ein Automotor den man bei jedem Stop (Ampel, Kreuzung etc.) ausschaltet.
Hoffe diese Aussagen konnten Licht ins Dunkel bringen
Gruß
Nelsont
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Da mir die Langzeitvergleiche fehlen, sehe ich die Spezialkessel (Buderus, De Dietrich usw.) vor den Brennwertgeräten. Hier, bei modulierender Flamme, kaum bewegliche Steuerteile, dort ein Haufen, unter Umständen, anfällige Mechanismen.
Wie schnell wird die Ersparnis an Energie, von den Reparatur- und Wartungskosten überholt.
Die Wärmepumpen haben sich auch nie durchgesetzt.
Ich glaube man argumentiert heute mit „Öko“ , politisch eingefärbt, an der Sachlichkeit vorbei.