ich möchte mir einen Schwingschleifer zulegen, mit dem ich in kurzer Zeit ordentlich Materialstärke (Kiefer/Fichtenholz) wegnehmen kann.
Habe Einen Bretterboden mit einigen Kratzern (ca. 1mm Tiefe)zum Herausschleifen. Danach möchte ich ein gewachstes Möbelstück zum Lackieren abschleifen.
Welche Geräte im mittleren Preissegment würdet ihr mir empfehlen?
Wie hoch sind die Qualitätsunterschiede zwischen billigen Schwingschleifern und Profiqualität? Und vor allem worin liegen die Unterschiede?
Ein Bandschleifer als Alternative ist mir zu teuer und unhandlich.
Danke für im Voraus für Eure Antworten
Gruß Gerold
Hallo,
Ich hatte mal einen Black&Decker (DM 75), der hielt ne Weile bis bei einem längeren Schleifeinsatz das Gerät offensichtlich zuviel Staub geschluckt hatte und den Geist aufgab.
Danach habe ich mir in einem Baumarkt einen Billig-Schleifer gekauft (29 DM oder so - der billigste Markenschleifer kostete ca das Doppelte), der erst einmal umgetauscht werden mußete (intern war wohl eine Schraube locker, die dann im Gerät herumfiel und ein Einschalten war nicht mehr möglich).
Der umgetauschte lief 5 Jahre (etwa so lange wie der B&D). Dann machte auch hier offensichtlich der Staub dem Motor den Garaus.
Danach habe ich wieder einen Billig-Schleifer gekauft (ca. 9€ bei Zack). Der läuft jetzt auch schon eine Weile und funktioniert prima.
Das einzige, was ich beachte: ich kaufe immer Geräte mit der gleichen Schleifpapiergröße, dann kann ich das „alte“ Papier weiterbenutzen.
Was man aucxh noch beachten kann: das Wechseln des Papiers inst bei manchen Geräten etwas fieselig (der B&D war hier der „Schlechteste“), also das Ganze im Laden am Gerät mal angucken oder probieren.
Wenn man das Ganze mal durchrechnet ist man wohl mit den „Billigschleifern“ hier auch wirklich billiger dran, weil das Schleifstaubproblem hat man auch mit einem teuren Gerät.
Zum punkt Qualität: für Möbelreataurationen habe ich mal einen Dremel Formschleifer gekauft (200 DM). Das ist ein Spitzen-Gerät, aber noch vor Ablauf der Garantie hat der Einschaltknopf den Geist aufgegeben. Und der getauschte Knopf wirkt auch schon etwas „labberig“.
Nur eine Frage noch: Gibt es irgendwelche Unterschiede bei der Schleifleistung, ich meine dass man mit einem Billiggerät beim Schleifen „verhungert“ oder sind alle Schwingschleifer im Prinzip gleich gut. Das letztere würde bei mir wegem dem seltenen Gebrauch für ein Billigstgerät sprechen.
Nur eine Frage noch: Gibt es irgendwelche Unterschiede bei der
Schleifleistung, ich meine dass man mit einem Billiggerät beim
Schleifen „verhungert“ oder sind alle Schwingschleifer im
Prinzip gleich gut. Das letztere würde bei mir wegem dem
seltenen Gebrauch für ein Billigstgerät sprechen.
Ich weiß noch, daß es bei Zack (beim Kauf des letzten Gerätes) 2 mit unterschiedlicher Wattzahl gab.
Der eine hatte halt etwas mehr, der andere etwas weniger. Ich habe damals den teureren genommen (weil soviel teurer war das nicht und die Blattfesthaltekostruktion schien mir etwas besser gelöst).
Ich kann Die aber momentan nicht sagen, wieviele Watt der konkret hat. Im Übrigen werden alle Geräte (auch die teureren) im Dauerbetrieb heiß und gehen irgendwann kaputt. Um das zu vermeiden muß man dann ein Profigerät zu mehreren hundert Euro kaufen, was wohl aber auch nicht 10 mal so lange hält wie der billige.
Außerdem soll man beim Schleifen auch nicht draufdrücken wie ein Stier…
ich möchte mir einen Schwingschleifer zulegen, mit dem ich in
kurzer Zeit ordentlich Materialstärke (Kiefer/Fichtenholz)
wegnehmen kann.
Kannst Du vergessen mit einem Schwingschleifer. Du mußt bedenken, dass Du nicht nur ein paar Quadratzentimeter bearbeiten kannst, sondern großflächig, damit man die Stelle nicht später sieht.
Dass das mit einem Schwingschleifer nichts ist, siehst Du daran, dass es keinen Profi gibt, der einen Fußboden damit bearbeitet.
Ein Bandschleifer als Alternative ist mir zu teuer und
unhandlich.
Leih Dir einen Bandschleifer in vernünftiger Größe.
Oder lass es komplett vom Profi machen. Liegt in der Größenordnung von 15€ pro Quadratmeter.
Btw., ein Profigerät hat keinerlei Probleme mit Staub.
Dass das mit einem Schwingschleifer nichts ist, siehst Du
daran, dass es keinen Profi gibt, der einen Fußboden damit
bearbeitet.
Soweit gebe ich Dir vollkomen recht.
Btw., ein Profigerät hat keinerlei Probleme mit Staub.
Haste auch mit den Amateurgeräten nicht, wenn Du brav gelochtes Schleifpapier benutzt und einen Staubsauger anschließt.
Allerdings wird dadurch die Handhabung eines Schwingschleifers doch um einiges beeinträchtigt…