wir haben ja neu gebaut und das Grundstück ist zwischenzeitlich auch soweit fertig, dass wir uns um die Einfriedung kümmern können.
Es handelt sich dabei um ein Eckgrundstück im ländlichen Bereich, nebenan ist ein Acker. Für die hintere Grundstücksgrenze (ca. 25 Meter) und die seitliche Grundstücksgrenze (ca. 40 Meter) habe ich einen Maschendrahtzaun vorgesehen, die Höhe soll 125 cm werden.
Ich habe aber noch einige Datailfragen zur Aufstellung.
Am wichtigsten füre einen ordentlichen ist wohl die Montage der Abspannpfosten, davon wollte ich an der hinteren Grenze 2 Stück (Ecken) und an der seitlichen 3 Stück (Ecken und einer in der Mitte) setzten. Wie sollten die Abspannpfosten einbetoniert werden (z.B. 30*30*60 cm).
Die Abspannpfosten werden ja auch mit Streben versehen. Werden die gleich zusammen mit den Abspannpfosten einbetoniert oder sollte man erst warten bis die Abspannpfosten sicher stehen und die Streben dann später montieren.
Kann man eigentlich auch längere Streben zum Abstützen nehmen. Mein Eindruck ist nämlich, dass eine 175cm Strebe eine 175cm Pfosten in einem relativ steilen Winkel abstützt. Wäre es nicht günstiger hier eine längere Strebe zu verwenden. Dadurch würde der Winkel weniger steil werden und die Strebe würde besser abstützen. Oder habe ich da einen Denkfehler.
Welcher Maschendraht ist denn zu empfehlen. Standardware ist wohl 60-2,8 mm - reicht das aus?
Im Fachhandel gibt es ja auch kleinere Maschenweiten, z.B. 50 und 40 mm, und/oder dickere Drahtstärken, z.B. 3,1 und 3,8 mm. Allerdings sind die Mehrkosten nicht ohne. Welche Dimensionierung ist denn in euren Augen für einen „normalen Privatzaun“ sinnvoll?
Sonst irgendwelche praktischen Tipps oder Hinweise die man beachten sollte?
ich persönlich finde ja das du mindestens alle 10m (wenn nicht sogar noch häufiger) nen Pfosten setzen solltest.Dieser Maschendraht ist relativ schwer und die Spanndrähte müssen verdammt stramm gezogen werden, dasmit das ganze nicht durchhängt. Je mehr „Stütze“ da drin ist um so einfacher wird das. Also ich würd mehr Stützen einplanen.
denk dran,den zaun etwas von der grenze zurück zu
nehmen–60cm–dann hat es der bauer nicht so schwer beim
bearbeiten des ackers.
zumindest bei uns darf man den Zaun entweder unmittelbar auf die Grenze oder mindestens einen Meter davon entfernt setzen. Weil man einen 60cm-Streifen (oder noch kleiner) nicht bearbeiten kann.
Der Bauer kann eh’ nicht bis an die Ackergrenze arbeiten und ich wüsste auch nicht, warum man bei den heute üblichen Mini-Grundstücken auch noch auf einen 60cm-Streifen verzichten sollte.
Oder spielst Du auf die jeweils 60cm Freiraum an jeder Ackergrenze an, die als ‚Trampelpfad‘ frei bleiben sollen?
Gruß
loderunner
ich persönlich finde ja das du mindestens alle 10m (wenn nicht
sogar noch häufiger) nen Pfosten setzen solltest.Dieser
Maschendraht ist relativ schwer und die Spanndrähte müssen
verdammt stramm gezogen werden, dasmit das ganze nicht
durchhängt. Je mehr „Stütze“ da drin ist um so einfacher wird
das. Also ich würd mehr Stützen einplanen.
Ich habe grade (1/2 Jahr)selbst einen Maschendrahtzaun erneuert. Soll heißen nur den Draht erneuert. Meine Pfosten sind etwa 5m auseinander. Der Zaun hängt trotzdem durch. Die Spanndrahte sind bis zum Zerreißen gespannt gewesen.
Besorg dir den billigsten Draht den du kaufen kannst. Möglichst Alu beschichtet. Wenn du keine Kinder oder größere Tiere hast, die dir das einreißen können, reicht der auf jeden Fall aus. Alu rostet nicht und mit der Beschichtung sieht’s auch noch gut aus. Der Spanndraht sollte das beste sein was es zukaufen gibt. Damit steht oder fällt der Zaun.(schönes Wortspiel) Es gibt übrings auch Zaunspanner zu kaufen. Die sind sogar sinnvoll bei großen Längen.
Ja sicherlich meine ich den Maschendraht. Leider hab ich keine Zaunspanner benutzt. Die kann man in den Spanndraht hängen und diesen damit stramm zeihen. Hat den Vorteil, das kann man auch nach Jahren noch machen.
Ergänzungen zur Fragestellung
Es gab hier glaube ich ein kleines Missverständniss
Zwischen den Abspannpfosten sind selbstverständlich auch noch Zwischenpfosten geplant, empfohlen werden hier 2,5 Meter Abstände.
Die Pfosten haben hauptsächlich die Aufgabe den Spanndraht zu halten (damit wird ein Durchhängen verhindert) und werden daher nicht so extrem einbetoniert.
Der Acker ist eigentlich eine Wiese, wo der Bauer ab und an seine Kühe rauftreibt. Er hat auch noch einen eigenen Elekrozaun, so dass ein Freihalten der Grundstücksgrenze mir nicht notwenig erscheint.
ich dachte an das sog. schwengelrecht–bei uns hier in nrw gilt das noch immer ausserhalb der ortschaften!
aber eigentlich gehts um die grossen maschinen,wo schnell was kaputt gehen kann durch den zaun–mähdrescher,pflanzen schutz.
ich dachte an das sog. schwengelrecht–bei uns hier in nrw
gilt das noch immer ausserhalb der ortschaften!
Habe ich mir gedacht.
aber eigentlich gehts um die grossen maschinen,wo schnell was
kaputt gehen kann durch den zaun–mähdrescher,pflanzen schutz.
Sorry, da schaust Du offensichtlich aus der falschen Perspektive. Es ist doch nicht die Schuld des Zauns, wenn der Bauer nicht mit seinen Maschinen umgehen kann. Umgekehrt wird ein Schuh draus: soll der Bauer doch aufpassen - er zahlt die Reparatur des Zauns und des Mähdreschers. Wenn er damit ein Problem hat, muss er das Fahren halt lassen oder genügend Abstand halten.