Aussenabdichtung

Hallo,

wir wollen unseren Keller von aussen abdichten, welches material brauchen wir dazu und wer kann uns sagen welche Schichten aufeinander kommen??? Und wo bekommen wir das Material? Wir wohnen in der Nähe von Köln.

Gruß Britta

Hallo Britta,

wenn Ihr nicht unter „drückendem Wasser“ leidet, sondern nur gegen SIckerwasser (vom Regen) und Bodenfeuchte abdichten wollt, dann genügt eine herkömmliche Dickbeschichtung von Remmers, Deitermann oder ähnlichen Herstellern (gibt’s im gut sortierten Baustoffhandel).

Die wird auf den entsprechend gesäuberten und möglichst glatten Untergrund aufgezogen (Putz ist ideal). Die Dicke beträgt meist ca. 8 mm, wenn man es den Herstellervorschriften entsprechend ausführt. Ist mit ein bisschen Übung auch selbst zu schaffen, aber eine Sauerei, wenn man nicht so firm darin ist. Im Bereich von Fundament(Bodenplattenschlüssen sollte eine Hohlkehle angelegt werden, damit das Wasser nicht auf der Bodenplatte aufstaut.

Viel Erfolg, Gruß
der Bauigel

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Hallo Britta!

Ich möchte Dich in deinem Tatendrang etwas bremsen,
ganz so einfach ist das nicht.
Ich selbst habe das vor 11 Jahren bei uns selbst gemacht,
das war eine gewaltige Aktion, die hat fast 2 Jahre gedauert,
und tausende von DM gekostet.
Der Keller ist nun aber trocken.

Mal paar Stichpunkte:

-Wie tief ragt die Grundmauer in das Erdreich?
-Aus welchem Material bestehen die Grundmauern?
-Aus welchem Material ist der Kellerboden?
-Wie ist das Erdreich ringsum beschaffen?
-Das Grundwasser verschwindet ja nicht vor der abgedichteten Wand,
sondern sucht sich den Weg des geringsten Wiederstandes,
und der führt oft durch den Kellerboden in das Haus.
Deshalb wäre zu überlegen, ob eine Drainage machbar ist, die das Wasser mit natürlichen Gefälle in einen Kanal oder so ablaufen lässt.
Das müsste man vorher ausmessen.

Ansonsten möchte ich noch bemerken, dass die Erdarbeiten sehr mühsam sind, und auch recht gefährlich. Bei unserem Haus bestand sogar die akute Gefahr, dass die Grundmauer aus Naturstein einfällt, und im schlimmsten Fall das halbe Haus.
Bei mir war es nötig, das Haus etappenweise ringsum einzuschalen, und mit wasserundurchlässigen Beton einen Mantel darum zu gießen. Das war auch sehr mühsam und aufwändig.

Also normalerweise ist das eine Arbeit für Fachleute,
welche die ganze Sache überblicken können.

Bei speziellen Fragen dazu helfe ich gern weiter,
soweit ich das überblicken kann.

Grüße, Steffen!

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Hallo,

wie fit bist Du in handwerklichen Dingen? Angesichts deiner Frage würde ich vermuten, dass es damit nicht so sehr weit her ist, denn sonst würdest Du den einschlägigen (Fach-)handel kennen.

Eine Kellerabdichtung würde ich unter diesen Voraussetzungen ganz sicher nicht als Spielwiese für zusätzlichen Erkenntnisgewinn nutzen, denn die möglichen Schäden und der Aufwand einer Neuerstellung sind einfach unvorstellbar hoch. Das ist wirklich ein Thema für Profis.

Und auch bei den Profis sollte man auf gute Referenzen achten. Das Thema ist wirklich komplex, und nicht jeder beherrscht sein Handwerk richtig. Wie übel dies ausgehen kann, habe ich am Fall eines Mandanten (Bauunternehmer) gegen einen Subunternehmer über die letzten Jahre live und in Farbe erleben dürfen. Dabei habe ich insbesonder auch einen Fachberater eines der großen Anbieter kennenlernen dürfen, der als Zeuge vor Gericht aussagte, und mir im Nachgang dann so diverse Klopfer berichtete. Ganz ehrlich, danach habe ich die Lust verloren, mich an dem Thema selbst zu versuchen (obwohl ich seit 25 Jahren viel am und ums Haus gemacht habe).

Gruß vom Wiz

Hallo Britta,

da Dir die Wissenden nicht so richtig weiterhelfen, wage ich mal diesen Link: http://www.heimwerker.de/heimwerker/heimwerker-berat…
Gruss Netti

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