Hallo,
gibt es irgendwo im Netz Aufbauanleitungen für Einbauküchen?
Netti
Hallo,
gibt es irgendwo im Netz Aufbauanleitungen für Einbauküchen?
Netti
Wo ist das Problem?
Hallo,
gibt es irgendwo im Netz Aufbauanleitungen für Einbauküchen?Netti
Hallo Netti,
da gibt’s doch wohl im net 'ne Menge Anleitungen
z.B. über Arbeitsabläufe in den div. Küchenformen u.s.w.
z.B.–> http://www.plana.de/Grundrisse.PLANA
oder andere, oder hast du bereits eine Küche eingekauft und brauchst eine Aufbauanleitung für diese eingelagerten Teile ?
Gruß Jukaido
Wo ist das Problem?
Hallo,
ich habe eine EBK (Nobilia) bestellt und werde zum ersten Mal diese selber aufbauen.
Habe gehört das z.B. das maßgenaue Ausschneiden des Kochfeldes sowie der Spüle aus der Arbeitsplatte etwas Erfahrung braucht ??? Hoffentlich wird
eine Montageanleitung mitgeliefert oder?
Netti
ich habe eine EBK (Nobilia) bestellt und werde zum ersten Mal
diese selber aufbauen.
Habe gehört das z.B. das maßgenaue Ausschneiden des Kochfeldes
sowie der Spüle aus der Arbeitsplatte etwas Erfahrung braucht
??? Hoffentlich wird
eine Montageanleitung mitgeliefert oder?
Hi Netti,
ich oder andere hier, kommen und bauen die EBK ein, ohne Anleitung.
Deine Frage ist zu allgemein, was soll ich dir erzählen wie man einen sauberen Schnitt in Arbeitsplatten hinkriegt? Wie man die Dübellöcher für Hängeschränke waagrecht bringt? Wie man den Syphon anschließt?
In jedem dieser Fälle ist es so, man lernt das durch learning by doing, ich habe gelernt.
Aber, lass dir die EBK liefern, frag halt bei jedem Schritt nach, kriegt man schonn hin aus der Ferne.
Gruß
Reinhard
Hallo,
Habe gehört das z.B. das maßgenaue Ausschneiden des Kochfeldes
sowie der Spüle aus der Arbeitsplatte etwas Erfahrung braucht
Kurz ein paar Tipps:
von der Sichtseite aus saegen (also von „oben“) sonst kommt dir dein Loch konisch vor und ist somit zu gross
abkleben!!! Stichsaegen hinterlassen boese Kratzer
von innen nach aussen tasten. Lieber erstmal nen halben Zentimeter kleiner aussaegen. Nachsaegen ist drin, drankleben nicht =:wink:
schmeiss die mitgelieferten Dichtgummiklebchen weg und nimm Silikon
??? Hoffentlich wird
eine Montageanleitung mitgeliefert oder?
Muss, sonst kannst du das Ding nachfordern oder die Kueche zurueckgeben.
Ciao! Bjoern
Hi Netti,
Deine Frage ist zu allgemein, was soll ich dir erzählen wie
man einen sauberen Schnitt in Arbeitsplatten hinkriegt?
Hallo Reinhard,
genau das wäre mal was. Bis jetzt habe ich >Tips gelesen wo das Sägen von der Sichtseite empfohlen wird. Ich würde aber lieber von unten Sägen um Abplatzer zu vermeiden. Bei Laminat mache ich das immer so. Wie wäre das Sägen mit der Handkreissäge ?
Netti
Servus,
gerade Schnitte bekommst du mit einem Schienensystem (z.B. Festo, Mafell oder Metabo).
Bei Spanplatten noch dazu mit Schichtstoff mit einem neuen oder frisch geschärften Sägeblatt (Dach-Flach-Hohlzahn). Wir in der Schreinerei haben abgeklebt und dann mit der FestoTauchsäge - klar mit der Schiene - geschnitten. Die Ausschnitte für Herd und Spüle wurden in den 4 Ecken mit einem Eisenbohrer ø 10 mm durchgebohrt und dann mit einer Stichsäge von oben (Sichtseite) geschnitten.
Achtung: Vom gemessenen Außenmaß den Überschlag abziehen sonst wird der Ausschnitt zu groß und deine Teile fallen durch. Auch noch wichtig: Die Schnittkanten mit Lack, Silikon oder wasserfesten Leim zuschmieren sonst quillt die Platte eines Tages auf. Zur Not geht auch ein nicht mehr benötigter Nagellack.
Viel Erfolg
Martin
Hallo Netti,
genau das wäre mal was. Bis jetzt habe ich >Tips gelesen wo
das Sägen von der Sichtseite empfohlen wird. Ich würde aber
lieber von unten Sägen um Abplatzer zu vermeiden. Bei Laminat
mache ich das immer so. Wie wäre das Sägen mit der
Handkreissäge ?
Vergiss das mit der Handkreissäge. So eine Küchenarbeitsplatte hat mind. 4 cm Dicke. Schau dir dein Kreissägeplatt an und stell dir vor, wie du die Ecken aussägen willst. Außerdem kannst du kaum die Richtung korrigieren.
Mit einer einfachen Stichsäge solltest du das hinkriegen. Für die Spüle und den Herd gibt es Schablonen für die Ausschnitte, die gehören zum Lieferumfang.
Alternativ kannst du immer die Spüle bzw. die Kochzone umgekehrt auf die Platte legen. Dann siehst du auch, dass beide Teile tatsächlich einen etwas kleineren Ausschnitt benötigen. Das ist auch notwendig, denn sonst würde die Spüle z.B. durch das Loch fallen. Also es gibt ausreichend Rand, der deinen Schnitt abdeckt. Zeichne den Ausschnitt entsprechend am besten mit einem leicht weichem Bleistift auf, so dass man die Linie gut sieht.
Bohre ein ausreichend großes Loch mit etwas Entfernung von der Ecke (nach innen in den Ausschnitt), so dass du das Stichsägeblatt in dem Loch ansetzen kannst. Jetzt hast du auch Gelegenheit, ein wenig zu üben, indem du in Richtung Mitte und dann in der Mitte zunächst erst mal eine Öffnung sägst, von der aus du deine Schnitte besser positionieren kannst.
Wichtig ist, dass du nicht seitwärts Druck auf die Säge ausübst, das ist nicht immer einfach, weil man ja nicht immer genau hinter Säge steht. Da das Sägeblatt elastisch ist, bekommst du dann eine Öffnung, die nach unten größer (unproblematisch wegen der hohen Festigkeit der Platte) oder kleiner (kannst du nacharbeiten, wenn Spüle oder Herdplatte klemmen) wird. Aus diesem Grund würd ich dir auch dringend empfehlen, von oben zu sägen, so hast du immer die Gewißheit, dass dein Sägeschnitt an der Linie entlangführt und die Kante später durch den Rand von Herd oder Spüle abgedeckt werden und nichts durch fällt. Kleine notwendige Korrekturen werden mit abgedeckt.
Sägst du von unten und drückst doch seitwärts gegen die Säge, ist dein Ausschnitt an der Oberseite vielleicht zu groß. Gut ist auch, wenn du ein neues Reservesägeblatt hast. Küchenarbeitsplatten haben eine hohe Festigkeit. Mit einem stumpfen Sägeblatt wird der Vorschub immer geringer und man schiebt dann immer stärker, was meist auch den seitlichen Druck erhöht und die schiefen Schnitte bringt.
Ich habe im Frühjahr meine Einbauküche nach einem Umzug auch selbst eingebaut (Meine Küche stand 4 Jahre im Keller). Da meine Küche für eine andere Wohnung produziert war, mußte ich einiges konstruieren. Der neue Grundriss der Küche war auch schwierig. Es hat zwei Tage gedauert, bis die Küche nutzbar und voll funktionsfähig, aber noch nicht vollständig fertig war. Einiges war körperlich ziemlich anstrengend. Besonders das Anbringen der Hängeschränke. In der Regel ist es nicht getan mit einmal anhängen. Und das Hantieren mit der 3,6 m langen Arbeitsplatte, die ich mit einem zweiten Stück zu einem L verbinden mußte, war extrem anstrengend.
Ich war bei allen Arbeiten allein ohne Hilfe und es war zum Teil richtig schwer. Das Anschließen von Geschirrspüler und Spüle ist dabei auch nicht so einfach, weil es sehr eng ist und man über Kopf arbeitet (Kopf und Schultern im Spülschrank, die untere vordere Kante des Schrankes im Rücken), für Hände und Werkzeug wenig Platz, kaum Licht und wenn es nicht auf Anhieb dicht ist, kommt noch das Wasser dazu.
Du solltest mindestens 2 Akkuschrauber haben und geladene Reserveakkus und ein paar zusätzliche Schraubendreher. Oft reicht der Platz nicht für den Akkuschrauber. Eine ausreichend lange Wasserwaage sowie weiteres Werkzeug benötigst du auch.
Ich will sagen, es ist zu schaffen. Aber wenn man Hilfe hat, ist es bestimmt viel schneller und einfacher. Ich hab es auch geschafft, ich bin zwar sportlich aber nicht sehr groß (1,62 m) und auch nicht mehr 20 oder 30 und ich war zu dem Zeitpunkt nicht sehr fit. Zwischendurch gab es Zeitpunkte, wo ich ziemlich fertig war wegen der ungewohnten körperlichen Arbeit und meiner angeschlagenen Gesundheit damals. Meine Hände und Unterarme spannten vom vielen Schrauben und einige Blasen und ne Menge Hornhaut bekam ich auch. Schultern und Arme schmerzten vom Heben der kantigen Hängeschränke und die Füße und Beine brannten vom ewigen Hoch- und Runtersteigen auf der Leiter und der Rücken tat weh vom häufigen Bücken und auch Knie und Schienbeine machten sich bemerkbar (Viele Arbeiten sind ziemlich nahe am Boden auszuführen).
Beim nächsten Umzug würd ich wohl wieder alles selbst machen, weil es halt auch Spaß gemacht hat und beim Ein- und Umbauen meiner Küche auch einige Ideen kamen, die ich gleich umsetzen konnte. Allerdings würde ich die Armaturen von einem Klempner anschließen lassen, der hat einfach viel mehr Routine und ist gewohnt in engen Schränken halb blind in unmöglichen Positionen Scheiben und Muttern gezielt auf Bolzen zu stecken und mit Schraubenschlüssel dort wo eigentlich nicht mal Platz für meine Finger war, alles schön fest zu ziehen. Auch für das Positionieren der Arbeitsplatte würde ich mir Hilfe besorgen und wenns der neue nette Nachbar ist.
Allerdings - auch wenn das Anschließen des Herdes einfach ist:
Den Herd solltest du auf jeden Fall von einem Elektriker anschließen lassen (wegen der Sicherheit und der Versicherung).
Lieben Gruß und frohes Schaffen
Marion
genau das wäre mal was. Bis jetzt habe ich >Tips gelesen wo
das Sägen von der Sichtseite empfohlen wird. Ich würde aber
lieber von unten Sägen um Abplatzer zu vermeiden. Bei Laminat
mache ich das immer so. Wie wäre das Sägen mit der
Handkreissäge ?Vergiss das mit der Handkreissäge. So eine Küchenarbeitsplatte
hat mind. 4 cm Dicke. Schau dir dein Kreissägeplatt an und
stell dir vor, wie du die Ecken aussägen willst. Außerdem
kannst du kaum die Richtung korrigieren.
Hallo Netti, Marion,
für Laminat empfiehlt sich eine Kappsäge. Ich habe keine und säge mit der Stichsäge auf der Sichtseite. Sicher würde ich auche eine gute Handkreissäge nehmen, wenn ich denn eine hätte *gg* Aber meine Stichsäge reicht auch aus.
So eine Handkreissäge schafft doch locker geschätzte 60mm, das mit den 4cm verstehe ich nun nicht. Und ich will ja grad keine Richtung ändern sondern einen geraden Schnitt haben.
Hätte ich eine Eintauchhandkreissäge mit Schiene von Festo würde ich das sofort an der nächsten Arbeitsplatte bei Plattenausschnitten ausprobieren. Ggfs. an der alten Arbeitsplatte einige Probeschnitte durchführen.
deinen Schnitt abdeckt. Zeichne den Ausschnitt entsprechend am
besten mit einem leicht weichem Bleistift auf, so dass man die
Linie gut sieht.
Bei Hilfslinien zum Anzeichnen, die auf der Platte verbleiben, da klebe ich vorher an diesen Linien Malerband und zeichne darauf. Es gibt da wohl, abhängig vom Bleistift einige Bleistiftspuren die nur schlecht wiederwegzubekommen sind.
Bohre ein ausreichend großes Loch mit etwas Entfernung von der
Ecke (nach innen in den Ausschnitt),
etwas Entfernung=halber Bohrdurchmesser von beiden Linien der Ecke.
ausübst, das ist nicht immer einfach, weil man ja nicht immer
genau hinter Säge steht.
Was soll ich dahinter? Ich stehe seitlich, ich will ja das Blatt und die Linie sehen. Apropos sehen, -->Schutzbrille.
Da das Sägeblatt elastisch ist,
bekommst du dann eine Öffnung, die nach unten größer
(unproblematisch wegen der hohen Festigkeit der Platte) oder
kleiner (kannst du nacharbeiten, wenn Spüle oder Herdplatte
klemmen) wird.
Ob überhaupt und wenn doch nach welcher Seite das Blatt sich „verbiegt“ liegt an der Stichsäge, dem Zustand und Art des Blattes und wie von dir beschrieben an der Handhabung. Grundsätzlich so wenig Druck wie möglich.
Aus diesem Grund würd ich dir auch dringend
empfehlen, von oben zu sägen, so hast du immer die Gewißheit,
dass dein Sägeschnitt an der Linie entlangführt und die Kante
später durch den Rand von Herd oder Spüle abgedeckt werden und
nichts durch fällt.
Sehe ich genauso.
Großen Respekt vor deiner Leistung eine Küche allein einzubauen. *verbeug*
Lieben Gruß
Reinhard
Zwischendurch gab es Zeitpunkte, wo ich
ziemlich fertig war wegen der ungewohnten körperlichen Arbeit
und meiner angeschlagenen Gesundheit damals.
Lieben Gruß und frohes Schaffen
Marion
Hallo Marion,
für Deinen Fleiß gibt’s einen *

Gruss Netti
Hallo Reinhard, hallo Netti
Vergiss das mit der Handkreissäge. So eine Küchenarbeitsplatte
hat mind. 4 cm Dicke. Schau dir dein Kreissägeplatt an und
stell dir vor, wie du die Ecken aussägen willst. Außerdem
kannst du kaum die Richtung korrigieren.
So eine Handkreissäge schafft doch locker geschätzte 60mm, das
mit den 4cm verstehe ich nun nicht. Und ich will ja grad keine
Richtung ändern sondern einen geraden Schnitt haben.
Alles richtig. Mit speziellen Sägeblättern kann man bis zu 110 mm Materialstärke sägen. Hier ging es nicht darum, wieviel cm eine Stichsäge schafft, sondern das der Radius der Kreissäge einen Einfluß auf das Resultat hat, nämlich an der Oberkante kommt man sicher bis zur Eckbohrung, an der Unterkante ist man durch das Kreissägeblatt und die Stärke der Platte ein Stück von der Ecke weg.
Dazu kommt, dass der Einschnitt mit einer normalen Handkreissäge (also keine Eintauch~) sehr gewagt ist und bei fehlender Erfahrung garantiert nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Ein Heimwerker wird in der Regel nicht über geeignete Vorrichtungen und Erfahrungen verfügen, um dennoch mit so einem Werkzeug zum Ziel zu kommen. Also hands off.
Dazu kommt weiter, dass der Laie auf so einem kurzen Stück bei Ansatz der Handkreissäge mitten in der Platte, also nicht an der Kante, Schwierigkeiten haben könnte, die Richtung der Säge exakt, wirklich exakt, zu plazieren. Schon ein minimales Abweichen von der Richtung kann dazu führen, dass der Schnitt ganz schnell nicht mehr auf der Linie entlang führt. Da reicht dann mitunter der Rand der Spüle nicht mehr aus, um den Fehlschnitt zu kaschieren.
Mit einer Stichsäge kann man jederzeit die Richtung korrigieren. Und mit einer Stichsäge kann man auch in das Material eintauchen, nachzulesen in der Betriebsanleitung, hierbei muß aber die Fußplatte fest gegen das Material gedrückt werden, damit die Säge nicht zu vibrieren beginnt, was zum Bruch des Sägeblattes führen würde.
Hätte ich eine Eintauchhandkreissäge mit Schiene von Festo
würde ich das sofort an der nächsten Arbeitsplatte bei
Plattenausschnitten ausprobieren. Ggfs. an der alten
Arbeitsplatte einige Probeschnitte durchführen.
an welcher alten Platte?
deinen Schnitt abdeckt. Zeichne den Ausschnitt entsprechend am
besten mit einem leicht weichem Bleistift auf, so dass man die
Linie gut sieht.Bei Hilfslinien zum Anzeichnen, die auf der Platte verbleiben,
da klebe ich vorher an diesen Linien Malerband und zeichne
darauf. Es gibt da wohl, abhängig vom Bleistift einige
Bleistiftspuren die nur schlecht wiederwegzubekommen sind.
Ja, die Variante hatte ich auch erst, aber das Sägeblatt hat mein Klebeband ganz schnell weggerissen. Bei Krepp ging das ganz besonders schnell. Der Bleistift auf der Küchenplatte ist gut zu sehen, verwischt nicht und lässt sich super mit ein klein wenig Scheuermilch ohne Spuren entfernen. Die Scheuermilch ist für die Oberflächen von Küchenarbeitsplatten kein Problem.
Bohre ein ausreichend großes Loch mit etwas Entfernung von der
Ecke (nach innen in den Ausschnitt),etwas Entfernung=halber Bohrdurchmesser von beiden Linien der
Ecke.ausübst, das ist nicht immer einfach, weil man ja nicht immer
genau hinter Säge steht.Was soll ich dahinter? Ich stehe seitlich, ich will ja das
Blatt und die Linie sehen. Apropos sehen, -->Schutzbrille.
Bei zwei Schnitten je Ausschnitt steht man dahinter, bei zwei seitlich. Und beim Schnitt an der Wand sind ca 50 cm Plattenbreite zwischen eigenem Körper und Säge. Wenn der Sägestaub nicht abgesagt werden kann und die Küche gefließt ist, wird es ganz schnell sehr glatt. Da man die Säge seitlich schiebt, kommt man eher von der Linie ab und korrigiert meist mit Druck in Richtung Linie (nicht gewollt, aber nicht unbedingt völlig zu verhindern). Die Schnitte vom Körper weg (senkrecht zur Wand) sind insofern wesentlich einfacher, obwohl man seitlich gucken muss, um die Linie zu sehen.
Schutzbrille muß nicht unbedingt sein, der Staub sammelt sich auf der Platte direkt vor dem Sägeblatt (Es gibt auch keine Splitter, die durch die Gegend fliegen) und verdeckt den Strich. Wenn man nicht absaugt, pustet man und verteilt damit den Staub im Raum und auf dem Boden. Ich empfehle dann für den festen Stand ein feuchtes Wischtuch auf den Boden zu legen, steht man darauf, rutscht man beim Sägen nicht.
Da das Sägeblatt elastisch ist,
bekommst du dann eine Öffnung, die nach unten größer
(unproblematisch wegen der hohen Festigkeit der Platte) oder
kleiner (kannst du nacharbeiten, wenn Spüle oder Herdplatte
klemmen) wird.Ob überhaupt und wenn doch nach welcher Seite das Blatt sich
„verbiegt“ liegt an der Stichsäge, dem Zustand und Art des
Blattes und wie von dir beschrieben an der Handhabung.
Grundsätzlich so wenig Druck wie möglich.
Ja die Handhabung spielt eine Rolle. Grundsätzlich ist das Sägeblatt aus Stahl und damit bis zu einem gewissen Grad elastisch, es wird bei seitlichem Druck immer etwas nachgeben, das hängt auch von der Materialstärke (4 cm) ab. Wäre das Blatt nicht elastisch, würde es brechen. Die Stichsäge hat damit nichts zu tun.
Grundsätzlich würde ich in jedem Fall von einer der Eckbohrungen einen Probeschnitt in Richtung Mitte machen, vielleicht sogar von jeder Bohrung. Zum einen hat man so die Möglichkeit die Hubzahl und die Pendelung beim Sägen zu probieren und für ein optimales Ergebnis zu korrigieren und zum anderen sind die auszusägenden Stücke nicht so groß und schwer, was das Klemmen des Blattes beim letzten Schnitt (der schon fast ausgeschnittene Teil drückt durch das Gewicht beim letzten Schnitt auf die Säge) und die Gefahr des Ausbrechens verringert, wenn man mit dem Schnitt fast rum ist.
Übrigens haben etliche Stichsägen auch einen mitgelieferten Parallelanschlag, der parallele Schnitte zur Kante ermöglicht. Diese konnte ich leider nicht benutzen, weil ich vor Ort sägen mußte und dadurch an die Hinterkante nicht mehr rankam und die Vorderkante zu stark gerundet war.
Alternativ könnte man mit Schraubzwingen eine Anschlagslatte befestigen, an der man die Fußplatte der Säge entlangführt. Nun ja, da die Platte 60 cm und die Ausschnitte wohl geschätzt 50 cm, bleiben an der Vorder- und Hinterkante ca. 5 cm zum Befestigen stehen. Die Fußplatte der Säge hat auch ein paar cm auf beiden Seiten vom Sägeblatt… Also Freihandsägen ist gut zu schaffen.
Aus diesem Grund würd ich dir auch dringend
empfehlen, von oben zu sägen, so hast du immer die Gewißheit,
dass dein Sägeschnitt an der Linie entlangführt und die Kante
später durch den Rand von Herd oder Spüle abgedeckt werden und
nichts durch fällt.Sehe ich genauso.
Großen Respekt vor deiner Leistung eine Küche allein
einzubauen. *verbeug*
Danke, kannst ja mal zum Kaffee vorbeikommen, dann zeig ich Dir das Ergebnis. 
Lieben Gruß
Marion *diegernhandwerktundinjedemBaumarktStundenverbringenkann*
owT Danke und einfach anfangen
LG