Hallo,
ich habe ein Problem in meiner Wohnung. Und zwar sind im Herbst/Winter/Frühling jeden Morgen die Fenster beschlagen. Das ganze Wasser setzt sich auch auf dem Boden bzw Fensterbrett ab. So dass ich jeden Morgen erstmal die Fenster und Boden (am Fenster) trocken wischen muß. Außerdem bildet sich Schimmel auf den Fensterrahmen und Fugen.
Woran liegt es das die Fenster immer so beschlagen ?
Was kann man dagegen tun ?
PS: Ich stoßlüfte jeden Morgen und habe das Problem weiterhin
Hi, die Luftfeuchte in der Wohnung ist zu hoch, folglich schlägt sich die Feuchte am kalten Fenster als Kondensat ab. Sinnvoll ist eine Luftfeuchte innen von ca. 40 %.
Existiert eine Feuchtigkeitsquelle in der Wohnung (viele Personen, Haustiere, Luftbefeuchter, Aquarium,…)?
Es kann auch sein, dass die Fenster schlecht sind (schlechte Isolation, keine Doppelverglasung).
PS: Ich stoßlüfte jeden Morgen und habe das Problem weiterhin
Wenn das Stoßlüften mindestens eine, besser zwei Stunden dauert, ist das ausreichend. Ansonsten wird zu wenig gelüftet. Beispiele:
Nach jedem Duschen/ Baden ist eine weitere Stoßlüftung von mindestens einer Stunde Dauer erforderlich.
Beim und nach dem Kochen ist eine weitere Stoßlüftung von mindestens zwei Stunden Dauer erforderlich.
Wenn man soviel stoßlüften muß, dann kann ich das Fenster ja gleich den ganzen Tag auflassen. Ich kann mir nicht vorstellen das man so oft und vor allem so lange stoßlüften sollte
Wenn man soviel stoßlüften muß, dann kann ich das Fenster ja
gleich den ganzen Tag auflassen. Ich kann mir nicht vorstellen
das man so oft und vor allem so lange stoßlüften sollte
Nicht ganz richtig, das Fenster den ganzen Tag offen zu lassen kostet eine Menge Energie, aber veilleicht hast du ja genug Kohle.
Nach einer Stoßlüftung erwärmt sich die Luft im inneren eines Gebäudes schneller und energieärmer als bei lange offenstehenden Fenstern und Türen.
redhair
Sei froh. Wenn sich das KOndensat,welches sich beim ganz normalen Wohnen (Dampf beim Ausatmen, Kochen, Bad) an den Fensterscheiben niederschlägt, sind diese die kälteste Stelle des Raums - und nicht etwa eine Außenwand hinterm SChrank oder Sofa, wo dann munter der SChimmel gedeiht. Das Kondensat kann man einfach mit nem Lappen abwischen. Wurde früher immer so gemacht, oft lag winters sogar ein Handtuch in dert Fensterbank - öfter mal wechseln. Das reicht natürlich nicht, Lüften ist auch nötig - am besten querlüften - alle Fenster und Türen der Whg. öffnen für einige Minuten, mind. 2 mal pro Tag, das reicht im Winter und kühlt die Flächen der Whg. nicht unnötig aus.
Sicherlich kommt jetzt das Argument, man müsse besser isolierte Fenster einbauen. Das verlagert das PRoblem dann an eine andere STelle - eine ist immer die kälteste des Raumes und hier scheidet sich das KOndensat ab. Am fenster ist das gut kontrollierbar und zu beseitigen, Schimmel in Tapeten und sogar Möbeln sind gesundheitsschädlicher als ein HAndtuch auf der FEnsterbank!
Im Zuge der immer besseren Whgs.-isolierung kombiniert mit sparsamem LÜften (besser gesagt, zu wenig lüften) sehe ich hier noch fantastische Allergieneuerkankungszahlen auf die Volkswirtschaft zukommen -
Wir haben in unserer Wohnung dasselbe Problem. Zum Teil läuft das Wasser morgens richtig an den Fenstern runter. Liegt zumindest bei uns daran, dass die Außenwand nicht gedämmt ist und die Fenster undicht sind (frag nicht warum, unser Vermieter ist ein A****loch). Ein Handtuch und regelmäßiges morgendliches Abwischen des Wasser hält zumindest den Schimmel einigermaßen in Zaum. Wir benutzen auch ab und an Schimmelentferner, wenn es zu arg wird - damit aber bitte vorsichtig umgehen auf Tapeten oder gestrichenen Wänden.
Sorry, dass ich dir nicht wirklich weiterhelfen kann, wollte nur sagen, dass du nicht alleine bist.
Ich denke mal, da kannst du nichts selbst machen. Höchstens umziehen.
Kann es sein, dass Du Fenster mit nur einer Glasscheibe hast?
Die müssten dann aber schon sehr alt sein, und wären nicht akzeptabel.
Ich kenne das aus meiner Kindheit,
da ist das Kondenswasser auch massiv heruntergelaufen.
Derzeit sind bei mir doppelt verglaste Holzfenster eingebaut, (noch aus sozialistischen Zeiten),
und habe mit Kondenswasser am Fenster garkeine Probleme. Obwohl ich überhauptnicht regelmässig lüfte.
Nur manchmal im Bad, nach dem Duschen / Baden ist die Scheibe beschlagen.
Ich sehe gerade, dass hier im Raum 20,5 Grad Temp. sind, und 47 % Luftfeuchte. Das ist immer etwa so, und wenn ich abends die Heizung abstelle, ist am nächsten Morgen kein Kondenswasser am Fenster. Nicht mal ansatzweise.
Grüße, Steffen!
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So lange imn kalten Monaten Lüften???
Also da wäre der Begriff Stoßlüften kaum noch zutreffend.
Ich mache morgens alle Fenster für 5 min. auf. und bei abend nochmal.Da habe ich den optimalen Durchzug.
Natürlich mit Tür u. Fensterstopper gesichert. In der Küche u. im Bad nach bedarf auch öfters, aber nie länger als 10 min.
LG Petra
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Wenn das Stoßlüften mindestens eine, besser zwei Stunden
dauert, ist das ausreichend. Ansonsten wird zu wenig gelüftet.
Beispiele:
Nach jedem Duschen/ Baden ist eine weitere Stoßlüftung von
mindestens einer Stunde Dauer erforderlich.
Beim und nach dem Kochen ist eine weitere Stoßlüftung von
mindestens zwei Stunden Dauer erforderlich.
Das entspricht also bei einem Durchschnittsmenschen dann dem Dauerlüften tagsüber?
Rechnen wir mal bei mir aus:
4 Personen Haushalt.
Morgens Stosslüften = 2 Stunden
2 Personen duschen, die naderen sind Ferkel und tuns nicht = 4 Stunden.
Kochen = 2 Stunden.
Macht insgesamt 8 Stunden. Entscheidet sich eines der Ferkel nun doch noch ein wenig Körperpflege zu betreiben…
Bischen übertrieben oder?