Hausisolierung und Schimmel

Hallo Allerseits,

die thermische Isolierung von alten Häusern wird immer wichtiger.
Stellt euch ein Haus aus den 50ern vor. Die Wände sind dementsprechend dünn (24 cm). Die Fenster sind neu mit isolierenden Doppelglas. Derzeit gibt es keinen Schimmel.
Wenn nun dieses Haus fachgerecht isoliert wird, kann es bei unverändertem Lüftungsverhalten zur Schimmelbildung kommen?

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,

die thermische Isolierung von alten Häusern wird immer
wichtiger.
Stellt euch ein Haus aus den 50ern vor. Die Wände sind
dementsprechend dünn (24 cm). Die Fenster sind neu mit
isolierenden Doppelglas. Derzeit gibt es keinen Schimmel.
Wenn nun dieses Haus fachgerecht isoliert wird, kann es bei
unverändertem Lüftungsverhalten
zur Schimmelbildung
kommen?

Tja, kommt jetzt darauf an, was du unter fachgerecht verstehst !

Das eine Fachgerecht betrifft die Ausführung der Arbeiten.

Und das andere Fachgerecht betrachtet nicht nur die K-Werte, sondern auch das veränderte Verhalten des Hauses, was zu weiteren Massnahmen führen kann.

MfG Peter(TOO)

Hallo

Tja, kommt jetzt darauf an, was du unter fachgerecht
verstehst !

Ich verstehe unter einer fachgerechten Hausisolierung nichts, dazu fehlt mir die Kompetenz. Ich würde einen erfahrenen Spezialisten beauftragen und mir seine Vorgehensweise erklären lassen.

Und das andere Fachgerecht betrachtet nicht nur die K-Werte,
sondern auch das veränderte Verhalten des Hauses, was zu
weiteren Massnahmen führen kann.

Du machst mich neugierig.

Gruß
Carlos

Hallo,

ich stand selber auch vor dieser Entscheidung. Viele Monate habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt, mich mit Bekannten unterhalten und zu folgendem Ergebnis bei mir gekommen.
Kellerdecke isolieren: ja
Dach isolieren: ja
Hauswände isolieren: nein

Ich habe mich aus folgenden Gründen gegen eine Hauswandisolierung entschieden:

  1. Eine Familie aus meinem Bekanntenkreis hat ihr Haus isoliert und hat jetzt das Problem, dass sie die Heizung bereits im Spätsommer einschalten muss, da die Räume einfach kalt sind. Es ist zwar toll, dass im Winter keine Wärme raus geht, dafür kommt im Sommer aber auch keine Wärme mehr rein.
  2. Ich habe eine Thermografie an meinem Haus machen lassen. Kostet zwar bisschen Geld, aber das war es wert. Mangelhaft waren die Rollädenkästen, Haustür, Dach und Kellerdecke. Die Wand allerdings war im grünen Bereich. Da ging kaum Wärme verloren. Das gleiche Ergebnis bei einem Bekannten, ebenfalls Haus aus den 50ern.
  3. Im Internet gibt es verschiedene Seiten, da kann man seine Heizkosten/Jahr eingeben und die Quadratmeterzahl seines Hauses. Das Ergebnis war verblüffend. Ohne jegliche Isolierung am Haus bin ich im Bereich der Niedrigenergiehäuser.
  4. Bevor ich das Haus gekauft habe, war ich in einer Mietswohnung eines Neubaus, der komplett isoliert war. Ich hatte Schimmelprobleme an allen Ecken und Enden. Beim Auszug stellte ich Schimmel hinter den Schränken, hinter dem Bett, hinterm Sofa und sogar in der Besenkammer fest.

Also ich kann nur sagen, nie wieder Vollisolierung und es gibt sicher noch genügend bessere Alternativen um Energie einzusparen.

Gruß
Ceres

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Hallo,

ich habe den Eindruck, du wirfst beliebige pysikalische Effekte
in einen Topf und rührst dann kräftig um und schon ist deine
neue „Vollisolationsschimmeltheorie“ fertig.

ich stand selber auch vor dieser Entscheidung. Viele Monate
habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt, mich mit Bekannten
unterhalten und zu folgendem Ergebnis bei mir gekommen.
Kellerdecke isolieren: ja
Dach isolieren: ja
Hauswände isolieren: nein

Und was sollte die Isolation der Wände von außen dann noch
schlimmes bewirken, außer das die Wandtemperatur innen noch
höher liegt, und die Schimmelgefahr dadurch noch geringer wird ???

Ich habe mich aus folgenden Gründen gegen eine
Hauswandisolierung entschieden:

  1. Eine Familie aus meinem Bekanntenkreis hat ihr Haus
    isoliert und hat jetzt das Problem, dass sie die Heizung
    bereits im Spätsommer einschalten muss, da die Räume einfach
    kalt sind. Es ist zwar toll, dass im Winter keine Wärme raus
    geht, dafür kommt im Sommer aber auch keine Wärme mehr rein.

Im Sommer sollte Wärme vor allem durch die Fenster reinkommen.
Ansonsten kommt mir das bischen komisch vor.
Wenn’s draußen warm ist, kann man die Fenster auch aufmachen
und dann kommt die warme Luft rein.

  1. Ich habe eine Thermografie an meinem Haus machen lassen.
    Kostet zwar bisschen Geld, aber das war es wert. Mangelhaft
    waren die Rollädenkästen, Haustür, Dach und Kellerdecke. Die
    Wand allerdings war im grünen Bereich. Da ging kaum Wärme
    verloren. Das gleiche Ergebnis bei einem Bekannten, ebenfalls
    Haus aus den 50ern.

Das sagt doch erstmal nur, daß es keine schlimmen Kältebrücken
gibt. Da die Wände aber nach wie vor den allergrößten Anteil
an der Oberfläche haben, wird da auch entsprechend viel
verloren gehen, auch wenn die Verlustleitung pro Flächeneinheit
nicht so groß ist. Summenwerte zeigt ein Thermogramm aber
nicht an, sondern eben nur Flächenwerte.

  1. Im Internet gibt es verschiedene Seiten, da kann man seine
    Heizkosten/Jahr eingeben und die Quadratmeterzahl seines
    Hauses. Das Ergebnis war verblüffend. Ohne jegliche Isolierung
    am Haus bin ich im Bereich der Niedrigenergiehäuser.

Wenn es denn tatsächlich so ist, dann hast du schon einen
rel. guten Stand. Auch bei alten Häusern ist das nicht
ausgeschlossen, zumal du ja schon einiges gemacht hast, oder?
Türen, Fenster und Dach sind eh die ersten Kandidaten für eine
Sanierung.

Die Bezeichnung Niedrigenergiehaus ist auch noch lange nicht
das technisch gut machbare, sondern bezeichnet nur die Einhaltung
des derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Mindestniveaus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Niedrigenergiehaus

Diese Vorgaben kann man nach dem Stand der Technik auch weit
unterbieten (unter 50%).

  1. Bevor ich das Haus gekauft habe, war ich in einer
    Mietswohnung eines Neubaus, der komplett isoliert war. Ich
    hatte Schimmelprobleme an allen Ecken und Enden. Beim Auszug
    stellte ich Schimmel hinter den Schränken, hinter dem Bett,
    hinterm Sofa und sogar in der Besenkammer fest.

Schimmel bildet sich aber immer dort, wo Feuchte auskondensiert
und nicht schnell wieder abtrocknet.
Das tritt deutlich verstärkt auf, wenn die Oberflächen eine
ungenügende Feuchtediffusion aufweisen (wie z.B. blanker Beton).
Jegliche Isolation an den Außenflächen kann diesen Effekt
höchstens verringern, ist aber nie die Ursache - eher das
Gegenteil, nämlich unzureichende Isolation und Kältebrücken
verursachen Kondensation.

Das Problem tritt regelmäßig aber in Verbindung mit neuen
luftdichten Fenstern und Türen auf, weil dann tatsächlich der
permanente Luftaustausch durch Zugluft wegfällt.

Also ich kann nur sagen, nie wieder Vollisolierung und es gibt
sicher noch genügend bessere Alternativen um Energie einzusparen.

Die Logik ist bestechend, etwa so wie: „Nie wieder Bananen essen,
weil ich mich vorige Woche an einem Apfel verschluckt habe“!

Ich wohne übrigens in einem „echten Niedrigernergiehaus“, und
habe in den 10 Jahren noch keinen Schimmel im Haus gehabt, trotz
Vollisolation aller Wände.
Gruß Uwi

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Ich reiße dich jetzt einfach aus deinen Träumen
und wäre trotzdem nicht abgeneigt, Gegenteiliges zu hören.
Hallo Ceres,

ich stand selber auch vor dieser Entscheidung…und bin zu folgendem Ergebnis bei mir gekommen.
Kellerdecke isolieren: ja
Dach isolieren: ja
Hauswände isolieren: nein

Zweimal stimme ich zu, einmal nicht.

Ich habe mich aus folgenden Gründen gegen eine
Hauswandisolierung entschieden:

  1. Eine Familie aus meinem Bekanntenkreis hat ihr Haus
    isoliert und hat jetzt das Problem, dass sie die Heizung
    bereits im Spätsommer einschalten muss, da die Räume einfach
    kalt sind. Es ist zwar toll, dass im Winter keine Wärme raus
    geht, dafür kommt im Sommer aber auch keine Wärme mehr rein.

Dir ist bekannt, daß heutzutage die Gebäudekühlung im Sommer ein wirtschaftlich bedeutender Markt ist ? Trotz guter Dämmung in Neubauten ? Es möchte niemand, daß sich sein Gebäude im Sommer so richtig schön aufheizt. Es ist also nicht nur toll, daß im Winter …, sondern auch im Sommer keine…

  1. Ich habe eine Thermografie an meinem Haus machen lassen.
    Kostet zwar bisschen Geld, aber das war es wert.

Ich hoffe, dir sind die „Einstellmöglichkeiten“ bei einer Thermografiekamera bekannt? Du kannst beispielsweise die Temperatur eines Objektes von 20°C. in allen Farben von Schwarz bis Weiß, Rot, Orange, Blau, Grün oder sonstwas von der Kamera darstellen lassen. Und das Farbspectrum (sagen wir mal von Schwarz bis Weiß) bezieht sich auf eine einstellbare Temperaturspanne von 0°C. - 60°C. oder -180°C. -+10°C. oder … sonstwas. Einfach gesagt: Derjenige, der die Kamera bedient, manipuliert sie in die Richtung, die der Kunde erwartet. Ich hoffe, es war diesen vermutlich 4-stelligen Betrag wert.

Mangelhaft
waren die Rollädenkästen, Haustür, Dach und Kellerdecke.

Klaro. Ein Rolladenkasten besteht aus einem dünnem Brettchen auf Wandaußenseite, einem dünnem Brettchen auf der Wandinnenseite und jeweils einem waagrechten Deckbrettchen innen und außen. Dazwischen Luft und ein aufgerolltes Rollo. Ein nicht isoliertes Dach: Aus einer Lage (hinterlüfteter) Ziegel, sonst nichts. Kellerdecke ist im Vergleich zu den Vorbeispielen schon grenzwertig. Nicht dagegen:

Die Wand allerdings war im grünen Bereich. Da ging kaum Wärme
verloren.

Vergleichsweise !!! Zu Türe, DG und Rolladenkasten.

Das gleiche Ergebnis bei einem Bekannten, ebenfalls
Haus aus den 50ern.

und ebenfalls das gleiche „Thermografieunternehmen“?

  1. Im Internet gibt es verschiedene Seiten, da kann man seine
    Heizkosten/Jahr eingeben und die Quadratmeterzahl seines
    Hauses. Das Ergebnis war verblüffend. Ohne jegliche Isolierung
    am Haus bin ich im Bereich der Niedrigenergiehäuser.

Das glaube ich einfach nicht. Ich habe kein Niedrigenergiehaus, eher Standard, aber relativ neu. Wenn ich die Verbrauchswerte für Gas (Heizung und Warmwasser) auf die Fläche bezogen auf diversen Internetseiten rechnen lasse: Cool, ich bin der Sparer Nr.1.
Schmarrn, da wird einfach falsch gerechnet.

  1. Bevor ich das Haus gekauft habe, war ich in einer
    Mietswohnung eines Neubaus, der komplett isoliert war. Ich
    hatte Schimmelprobleme an allen Ecken und Enden. Beim Auszug
    stellte ich Schimmel hinter den Schränken, hinter dem Bett,
    hinterm Sofa und sogar in der Besenkammer fest.

Hättest du öfter mal gelüftet. Die Möbel mit ca. 5cm Abstand von der Wand aufgestellt. Natürlich hast du in deinem Altbau andere Verhältnisse, viele „Undichtigkeiten“, die für einen natürlichen Luftwechsel sorgen. Ohne daß du es merkst. Und vielleicht auch gesünder als die moderne Bauweise sind. Aber energetisch gesehen:
Eine Verschwendung.

Also ich kann nur sagen, nie wieder Vollisolierung und es gibt
sicher noch genügend bessere Alternativen um Energie
einzusparen.

Ein klares Nein. Wobei die Isolierung Dach und Kellerdecke natürlich sinnvoll sind.
Grüße
BW

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Hallo Carlos,

Und das andere Fachgerecht betrachtet nicht nur die K-Werte,
sondern auch das veränderte Verhalten des Hauses, was zu
weiteren Massnahmen führen kann.

Du machst mich neugierig.

Energetisch wäre eine Thermoskanne ideal, aber in dem Behälter sollen aber auch Leute wohnen :wink:

Verluste hast du über durch Mauern, die Fenster und durch den Luftaustausch.

Standardvorgehen ist Wände, Dach usw zu isolieren und neue Fenster (evtl. auch noch eine neue dichte Haustür) einzusetzen.

Nun hast du schöne Werte auf dem Papier und kannst eine Menge Energie sparen.

Neue Fenster sind aber auch recht Luftdicht.
Dadurch verändert sich aber der Luftaustausch im Haus.

Nun befinden sich aber in dem Haus noch ein paar Leute, Tiere und Pflanzen, welche alle Feuchtigkeit abgeben. Und dann soll es auch ab und zu vorkommen, dass man Hunger hat und die Küche anwirft.
Vom Spaghettiwasser verdunstet dabei auch ein Teil.
In der Küche stellt man dann den Dampfabzug an, welcher die feuchte Luft rausblasen soll. Durch die neuen Fenster kann aber keine trockene Luft von aussen mehr angesogen werden … Also muss man baulich dafür sorgen, dass Luft von aussen nachströmen kann.

Das ist jetzt nur ein einzelnes Beispiel.

Wie du siehst, muss auch den veränderten Luftaustausch berücksichtigen. Andernfalls bekommt man die Probleme mit dem weissen Pferdchen.

MfG Peter(TOO)

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Moin,

  1. Ich habe eine Thermografie an meinem Haus machen lassen.
    Kostet zwar bisschen Geld, aber das war es wert. Mangelhaft
    waren die Rollädenkästen, Haustür, Dach und Kellerdecke. Die
    Wand allerdings war im grünen Bereich.

toll, da waren ja wirklich Experten am Werk. Weißt Du eigentlich, was eine Thermografie-Aufnahme misst? Wenn sie richtig durchgeführt wird, die Oberflächentemperatur der Wand. Weißt Du, wie groß die ist? Im Winter ein paar Grad höher als die Außentemperatur, bei schönem Wind entspricht sie sogar so ziemlich der Außentemperatur. Was hat das jetzt mit der Dämmung der Wand oder mit den Energieverlusten zu tun? Richtig, nämlich (fast) gar nichts. Auf jeden Fall war es sehr clever von der Firma, sich so einen Unfug noch bezahlen zu lassen.

Manche Märchen halten sich ewig. Eins davon ist eben das, dass die „Atmung“ der Wände durch eine äußere Wärmedämmung behindert wird.

Naja, alles weitere haben die andren ja schon gesagt. Wärmedämmung verringert in jedem Fall die Gefahr der Schimmelbildung. Dass die Feuchte rausgelüftet werden muss, ist ein anderes Thema. Früher ging das durch die undichten Stellen, heute muss man richtig lüften oder eine Lüftungsanlage einbauen. Durch geschlossene Wände ist noch nie Feuchtigkeit gedrungen, egal ob mit oder ohne Dämmung.

Olaf

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Moin,

ich stimme Dir vollkommen zu, nur

Und das andere Fachgerecht betrachtet nicht nur die K-Werte,
sondern auch das veränderte Verhalten des Hauses, was zu
weiteren Massnahmen führen kann.

es heißt in Deutschland schon seit vielen Jahren nicht mehr k-Wert, sondern U-Wert. Und wenn ich gerade beim klugscheißern bin - das, worüber hier diskutiert wird, heißt Wärmedämmung und nicht Isolierung. Das Wort Isolierung wird eher in der Elektrotechnik verwendet.

Olaf

Hallo Olaf,

es heißt in Deutschland schon seit vielen Jahren nicht mehr
k-Wert, sondern U-Wert.

Vergesse ich immer wieder, dazu benötige ich es zu wenig.

Und wenn ich gerade beim klugscheißern
bin - das, worüber hier diskutiert wird, heißt Wärmedämmung
und nicht Isolierung.

Da hast du auch wieder recht.

Das Wort Isolierung wird eher in der
Elektrotechnik verwendet.

In der Technik wird Isolation sowohl für elektrische, thermische usw. Trennung verwendet.
Dann gibt es noch Isolation im Zwischenmenschlichen Bereich.

Isolierung
(Isolation), die, allgemein: Absonderung, Getrennthaltung; Vereinzelung, Vereinsamung, Abgeschnittensein.

Isolierung
(Isolation), die, Bautechnik: der Schutz von Räumen u.a. gegen Wärme, Kälte, Feuchtigkeit oder Lärm durch Einsatz von Sperr-, Dichtungs- oder Dämmstoffen.

Isolierung
(Isolation), die, Biologie: Aussonderung, z.B. bestimmter Bakterien aus dem Erdboden als Reinkultur (Isolat). Die natürliche geographische Isolierung verhindert durch räumliche Trennung den Austausch von Erbfaktoren und kann zur Bildung neuer Rassen oder Arten beitragen.

Isolierung
(Isolation), die, Elektrotechnik: Trennung spannungsführender elektrischer Leiter durch Isolierstoffe.

Isolierung
(Isolation), die, Medizin: (räumliche) Absonderung von Kranken, die vermutlich oder nachweislich an einer gefährlichen Infektionskrankheit leiden, zum Schutz ihrer Umgebung vor Ansteckung. (Quarantäne),
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

Wichtig ist aber, dass man sich gegenseitig versteht.

MfG Peter(TOO)

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Hallo Olaf,

Wärmedämmung verringert in jedem Fall die Gefahr der
Schimmelbildung. Dass die Feuchte rausgelüftet werden muss,
ist ein anderes Thema. Früher ging das durch die undichten
Stellen, heute muss man richtig lüften oder eine
Lüftungsanlage einbauen. Durch geschlossene Wände ist noch nie
Feuchtigkeit gedrungen, egal ob mit oder ohne Dämmung.

„Durch“ nur sehr begrenzt.
Aber je nach verwendeten Materialien wirken diese als Puffer.

Die gute alte Leimfarbe, möglichst in Jahrzehnte alten Schichten, an der Decke hat Feuchtigkeit sehr gut gepuffert.
Dass man heute auch für die Decke Dispersionsfarbe verwendet ist nicht wirklich ein Fortschritt für das Mikroklima.

MfG Peter(TOO)

Hallo Bullwinkel,

ok, Deine Argumente sind schlagkräftig und überzeugend und scheinbar stehe ich alleine mit meiner Meinung, also muss ich Unrecht haben.
Meine Thermografie ist von meinem örtlichen Gasanbieter gemacht worden. Die haben Thermografien für 100Euro „verlost“ und ich hatte das wahnsinnige Glück „gewonnen“ zu haben. Mein Bekannter hat die selbe Thermografie zum gleichen Preis bekommen. Es kam ein Student mit einem kleinen Gerät in der Hand und war nach fünf Minuten fertig. Naja, ich dachte, dass ist wohl so. Wie es ausschaut, war es mehr oder weniger Verarschung.
Gut, dann nehme ich meine Aussage mal zurück und werde mich aufs neue mit dieser Sache beschäftigen. Hat diese Diskussion auf für mich was gebracht.

Gruß
Ceres

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ceres,

Meine Thermografie ist von meinem örtlichen Gasanbieter
gemacht worden. Die haben Thermografien für 100Euro „verlost“
und ich hatte das wahnsinnige Glück „gewonnen“ zu haben.

Na denn, da hast du ja nichts verloren.

Es kam ein Student mit einem kleinen Gerät in der
Hand und war nach fünf Minuten fertig. Naja, ich dachte, dass
ist wohl so. Wie es ausschaut, war es mehr oder weniger
Verarschung.

Ja. Wie schon geschrieben. sagt eine Thermografie absolut nichts über den tatsächlichen „Wärmeverlust“ aus. Sie vergleicht nur Oberflächentemperaturen. Die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, ist ein ganz anderes Thema.
Grüße
BW

Hallo

Ich verstehe unter einer fachgerechten Hausisolierung nichts,
dazu fehlt mir die Kompetenz. Ich würde einen erfahrenen
Spezialisten beauftragen und mir seine Vorgehensweise erklären
lassen.

Au ja, dann googel mal im Internet nach Fachaufsätzen.
Drei Spezialisten - mit sechs Meinungen.
Beispiel: oberste Geschossdecke.
Mal Dampfbremse mit diffussionsoffenem Material Glasfaser, mal Dampfsperre und PU, das man ja nun nicht gerade als dampfdurchlässig bezeichnen kann und dann noch gaaaanz viele Varianten. Fassade hinterlüftet? Mein Nachbar hat seinen Sandstein mit einer wasserabperlenden Schicht versehen lassen. Vom Fachmann !!! So, und dann frage mal die Spezialisten.
Gruß
Peter

die Fachleute, die ich befragt habe haben mir unisono erklärt, dass die Fenter in die Nähe der Trennstelle Mauer - Isolierung gehören.
Wenn das richtig ist sind in einem ungedämmten Haus neue Isolierfenster jedenfalls dann Schwachsinn, wenn auch eine Außendämmung vorgesehen wird.
Expertenmeinung? Wenn ich nur lange genug suche finde ich bestimmt Experten, die das für Unfug erklären.

Herzlichen Dank an Alle
Danke für eure Beiträge.

Leider ist der Tenor etwas desillusionierend. Läuft es doch darauf hinaus, dass Niemand abschätzen kann, was bezüglich der Schimmelbildung bei unverändertem Lüftungsverhalten zu erwarten ist.

Gruß
Carlos

Ja … und genau aus diesen Gründen haben wir an unserem 50er Jahre Haus keine Vollisolierung machen lassen. Dafür wurden die Häuser damals nicht geplant. Erker, Betonanbauten, Holzbalkendecken usw. Wenn da Fehler eingebaut werden, hat man die schlimmsten Schimmelprobleme. Nein danke.

Habe hier auch schon nachträglich fachgemäß gedämmte Häuser nach leichtem Schneefall gesehen. Da gab es größere abgetaute Flächen auf dem Dach …huch ?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Leider ist der Tenor etwas desillusionierend. Läuft es doch
darauf hinaus, dass Niemand abschätzen kann, was bezüglich der
Schimmelbildung bei unverändertem Lüftungsverhalten zu erwarten ist.

wenn du die Mehrzahl der Meinungen berücksichtigst (also nicht den
einen Beitrag, der behauptet „Vollwärmedämmung macht Schimmel“),
dann sollte klar geworden sein, daß durch weitere Wärmedämmung
ein mögliches Schimmelproblem nur reduziert werden kann.
Wenn du also bischer kein Problem hast, dann hinterher erst recht
nicht (fachlich korrekte Ausführung vorrausgesetzt).

Außerdem verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, daß
unverändertes Lüftungsverhalten eine Randbedingung ist.
Wenn man ein Problem hat, sollte man darauf auch vernüftig
reagieren können.
Gruß uwi

Wenn man n ein Problem hat, sollte man darauf auch vernünftig
reagieren können.

Hier liegt die Einschränkung. :smile:

Gruß
Carlos