Warmwasserzirkulation

Hallo Experten,

was haltet ihr von einer Warmwasserzirkulation? Wir vermieten das Dachgeschoss. Daher haben uns mehrere Installateure geraten eine Warmwasserzirkulation einzurichten, damit nicht erst Wasser verschwendet wird, bis das heiße Wasser oben ist.

Aber wird hier nicht Energie verschwendet? Die Zirkulationspumpe läuft doch 24h pro Tag!?

Merci und Gruß
Ulrich

Die Antwort hängt wie immer vom konkreten Einzelfall ab. Dazu gibt es eine DIN (die Nr. kann ich nachreichen) die sinngemäß Aussagt, daß nach 8 - 10s warmes Wasser kommen muß. Dies sollte man bei Vermietung auch einhalten, um Ärger zu vermeiden. Alternativ kann die Wohnung ja mit direktem Warmwasser Spendern versehen werden. Dies hätte den Vorteil, daß keine Leitungsverluste auftreten und die Abrechnung direkt über den Stromzähler erfolgt und somit es zu keinen Auseinandersetzungen kommen kann was die Abrechnung betrifft ( allg. Verlustanteil)
Bodo

Hallo Ulrich!

Wenn Ihr eine Umwälzpumpe einbaut, laßt sie über eine Schaltuhr laufen. Dann läuft sie so lange, wie Ihr wollt.

Wie ist das mit der Heizung im Dachgeschoß? Werden die Rohre neu verlegt? Dann legt Warmwasser- und Heizungsrohre zusammen im Bündel, so daß die Heizungsrohre die Warmwasserleitung erwärmen. Dann ist oben sofort warmes Wasser. So funktioniert das bei uns.

Gruß Werner

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Gute Ideen, Danke. (o.T.)
.

Wenn Ihr eine Umwälzpumpe einbaut, laßt sie über eine
Schaltuhr laufen. Dann läuft sie so lange, wie Ihr wollt.

Diese Lösung setzt einen Verständigen Mieter voraus, was bei Vertragsabschluß eventuell so aussieht, sich aber schnell ändern kann.

Wie ist das mit der Heizung im Dachgeschoß? Werden die Rohre
neu verlegt? Dann legt Warmwasser- und Heizungsrohre zusammen
im Bündel, so daß die Heizungsrohre die Warmwasserleitung
erwärmen. Dann ist oben sofort warmes Wasser. So funktioniert
das bei uns.

Eine Heizkostenabrechnung nach dem Rohrverlegungsprinzip würde ich auf jeden Fall anfechten. Diese Verlegung widerspricht eklatant der Wärmeschutzverordnung ( im Sommer kühlt die Heizungsleitung wunderbar das „warme“ Wasser, als nur ein Kritikpunkt)

Gruß Werner

bodo

Wenn Ihr eine Umwälzpumpe einbaut, laßt sie über eine
Schaltuhr laufen. Dann läuft sie so lange, wie Ihr wollt.

Diese Lösung setzt einen Verständigen Mieter voraus, was bei
Vertragsabschluß eventuell so aussieht, sich aber schnell
ändern kann.

Den Mieter interessiert wahrscheinlich nur das warme Wasser, wenn er es braucht, nämlich zur Tageszeit. Hat er eine eigene Warmwasserversorgung und muß diese selbst bezahlen, wird er sehr daran interessiert sein, seine Elektro- und Heizungskosten auch zu reduzieren

Wie ist das mit der Heizung im Dachgeschoß? Werden die Rohre
neu verlegt? Dann legt Warmwasser- und Heizungsrohre zusammen
im Bündel, so daß die Heizungsrohre die Warmwasserleitung
erwärmen. Dann ist oben sofort warmes Wasser. So funktioniert
das bei uns.

Eine Heizkostenabrechnung nach dem Rohrverlegungsprinzip würde
ich auf jeden Fall anfechten.

Was ist das denn, eine Heizkostenabrechnung nach dem Rohrverlegungsprinzip???

Diese Verlegung widerspricht

eklatant der Wärmeschutzverordnung ( im Sommer kühlt die
Heizungsleitung wunderbar das „warme“ Wasser, als nur ein
Kritikpunkt)

In welchem Haus ist denn überhaupt mal die Heizung abgestellt?? Bei uns läuft sie 365 Tage im Jahr. Es sei denn, wir haben auch nachts tropische Zustände und dann ist keiner wild auf heißes Wasser.

Gruß Werner

bodo

Den Mieter interessiert wahrscheinlich nur das warme Wasser,
wenn er es braucht, nämlich zur Tageszeit. Hat er eine eigene
Warmwasserversorgung und muß diese selbst bezahlen, wird er
sehr daran interessiert sein, seine Elektro- und
Heizungskosten auch zu reduzieren

Sinn macht die Regelung mit der Uhr nur, wenn ich zu einer zeitlich eingeschränkten Nutzung komme. Die Lebensgewohnheiten des Mieters können wesentlich von meinen abweichen und schon ist der Ärger da, oder der Spareffekt dahin.

Eine Heizkostenabrechnung nach dem Rohrverlegungsprinzip würde
ich auf jeden Fall anfechten.

Was ist das denn, eine Heizkostenabrechnung nach dem
Rohrverlegungsprinzip???

eine Heizkostenabrechnung ist eine Heizkostenabrechnung und das Rohverlegungsprinzip ist eine Energieschleuder mit hohen Verlusten.

Diese Verlegung widerspricht

eklatant der Wärmeschutzverordnung ( im Sommer kühlt die
Heizungsleitung wunderbar das „warme“ Wasser, als nur ein
Kritikpunkt)

In welchem Haus ist denn überhaupt mal die Heizung
abgestellt?? Bei uns läuft sie 365 Tage im Jahr. Es sei denn,
wir haben auch nachts tropische Zustände und dann ist keiner
wild auf heißes Wasser.

Ich habe Raumtemperaturen von max. 22°C und dazu heize ich maximal 120 Tage im Jahr und das auch nicht ganztägig. Wie der Mieter heizt ist allein seine Angelegenheit und auf Grund der enormen Leitungsverluste die ihm nicht zugute kommen wird es ärger geben.

Gruß Werner

bodo

Holla

Die Antwort hängt wie immer vom konkreten Einzelfall ab. Dazu
gibt es eine DIN (die Nr. kann ich nachreichen) die sinngemäß
Aussagt, daß nach 8 - 10s warmes Wasser kommen muß.

Ups, wann ist die denn anzuwenden? Ich hab gerade eine Wohnung bezogen, bei der es Ewigkeiten dauert…
Muss da nun ne Pumpe rein? (Oder genauer: angeschaltet werden, sie ist schon eingebaut und tut nix.)
Oder nur wenn ich mich beschwere? Hab eigentlich keine Lust auf Aerger, wer nett, wenn es allgemein vorgeschrieben waere, unabhaengig von der Leidensfaehigkeit des Mieters :smile:

Wo wir schon mal dabei sind, was sind eigentlich uebliche Raumtemperaturen? Eigentlich habe ich es eher kuehl, aber bei meiner letzten Erkaeltung haette ich es doch gerne ueber 19 Grad gehabt :smile: Leider gab die Fussbodenheizung nicht so viel her…

Gruss, Lutz

Wenn du ein videogerät hast
kannst du ja heute Nacht die Sendung
Service Wohnen
im Hessischen Fernsehen (HR3)
02:45 - 03:15 Uhr (Wiederholung von heute 19:00 Uhr)
aufzeichnen.
Ich habe sie eben nicht gesehen aber da geht es unter anderem um Heizen im Winter, Rechte und Pflichten des Mieters
Ah, ich sehe gerade, sie wird auch morgen nachmittag zwischen 14:30 - 15:00 wiederholt.
Gruss
olala

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Moin Ulrich,
gegen eine Zirkulationspumpe ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn sie denn mit einer Zeitschaltuhr ausgerüstet ist. Von gebündelten Rohrleitungen ist dringend abzuraten, nach der Heizungsanlagenverordnung und DIN 1988 verboten. Hier gibt es Wärmeverluste an die Heizungsleitungen im Sommer. Im Winter kann es auch zu Problemen kommen, wenn der Vorlauf nämlich die Wasserleitung aufheizt. Das kann dann passieren, wenn die Heizkurve zu hoch steht. Eine Möglichkeit besteht noch, du benutzt ein elektrisches Heizband. Frage hierzu am besten deinen Installateur vor Ort. Das bekannteste kommt von RAYCHEM.
Gruß
Peter

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