für mein neu nächstes Jahr zu errichtendes Haus denke ich daran, zusätzlich zu einer konventionellen Gas-Zentralheizung elektrische Wandstrahler einzusetzen. Diese sollen an bestimmten Stellen, wie etwa Eingangsbereich, Eßecke, Bad, unter den PC-Arbeitsplätzen usw. durch räumlich und zeitlich gezielte Strahlungswärme ermöglichen, bei gutem Komfort die Zentralheizung tiefer einstellen zu können bzw. mit einer allgemein tieferen Lufttemperatur im Haus auszukommen.
Ich stelle mir z.B. vor 17°C im ganzen Haus. Aber wenn wer bei Winterkälte durch das Gartentor kommt (hat dann bis zur Haustüre noch 100 Meter vor sich), der wird hinter der Haustüre schon auf freundlich-warme Weise angeglüht usw.
Ich bitte um Kommentare zu dieser Idee. Ist das energiesparend? Wäre womöglich die erforderliche überstarke Elektroleitung prohibitiv teuer?
für mein neu nächstes Jahr zu errichtendes Haus denke ich
daran, zusätzlich zu einer konventionellen Gas-Zentralheizung
elektrische Wandstrahler einzusetzen. Diese sollen an
bestimmten Stellen, wie etwa Eingangsbereich, Eßecke, Bad,
unter den PC-Arbeitsplätzen usw. durch räumlich und zeitlich
gezielte Strahlungswärme ermöglichen, bei gutem Komfort die
Zentralheizung tiefer einstellen zu können bzw. mit einer
allgemein tieferen Lufttemperatur im Haus auszukommen.
Ich stelle mir z.B. vor 17°C im ganzen Haus. Aber wenn wer bei
Winterkälte durch das Gartentor kommt (hat dann bis zur
Haustüre noch 100 Meter vor sich), der wird hinter der
Haustüre schon auf freundlich-warme Weise angeglüht usw.
Was bringt das, wenn es im Rest des Hauses noch 17° ist? Wenn Du vom kalten ins Warme kommst, kommt es dir eh´ erst mal schön warm vor.
Elektroheizungen gibt es bis max. 2000W. Und die benötigen auch eine gewisse Zeit bis sie Wärme abgeben. Wie langsam möchtest Du die 100m zurücklegen? Zudem kommt es vom Preis her vermutlich aufs gleiche raus, wenn Du das Haus dauerhaft mit Gas/ Öl beheizt.
Rufe doch deine Heizung vorher an so das sie von Nachtabsenkung in Heizen schaltet.
für mein neu nächstes Jahr zu errichtendes Haus denke ich
daran, zusätzlich zu einer konventionellen Gas-Zentralheizung
elektrische Wandstrahler einzusetzen. Diese sollen an
bestimmten Stellen, wie etwa Eingangsbereich, Eßecke, Bad,
unter den PC-Arbeitsplätzen usw. durch räumlich und zeitlich
gezielte Strahlungswärme ermöglichen, bei gutem Komfort die
Zentralheizung tiefer einstellen zu können bzw. mit einer
allgemein tieferen Lufttemperatur im Haus auszukommen.
Eine niedrige aber dennoch behaglich zu fühlende Raumtemperatur lässt sich am besten mit einer Fußbodenheizung realisieren.
Alle anderen Wärmeabstrahlenden Heizkörper haben je nach Lage eine mehr oder minder spührbare Konvektion, die bei niedrigeren Temparaturen durchaus auch als Zugluft empfunden werden kann.
die Idee klingt ja ganz interessant. Und es ist prinzipiell richtig, eine niedrige Lufttemperatur mit Strahlungswärme zu kombinieren.
Trotzdem ist die beste Heizung immer noch die, die man gar nicht bemerkt. Also würde ich die Wände sehr gut dämmen und sehr gute Fenster nehmen. Und dann eine Wandheizung nehmen. Und alles schön energiesparend machen.
das ist ja genau meine Überlegung.
Ein Vollwärmeschutz nach den Regeln der Technik ist ja ohnehin ein Muß, weil z.B. ohne dieses das Haus auf lange Sicht gar nicht vermietbar wäre.
Ich bin nicht ganz überzeugt davon, daß man die beste Heizung nicht bemerkt. Merkbare Strahlungswärme ist doch schön.
lg
mg
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Ich bin nicht ganz überzeugt davon, daß man die beste Heizung
nicht bemerkt. Merkbare Strahlungswärme ist doch schön.
OK, aber dann sollte sie von allen Seiten kommen. Wenn ich durchgefroren bin, mag ich mich nicht unter einem Strahler drehen wie ein Hühnchen auf dem Grillspieß. Strahlungswärme von allen Seiten ist schön, aber genau das sind eben warme oder beheizte Wände.
Aber es sind bei dieser Frage wohl auch eine Menge persönliches Empfinden und Psychologie dabei. Der heiße Kachelofen mit der Ofenbank, wo sich die ganze Familie abends versammelt hat, das war wohl eben so ein Ritual. Oder die Lagerfeuer-Romantik. Aber wenn ich z.B. abends sitze und arbeite, will ich wohl keine spürbare Wärmestrahlung von irgendwoher.
Also diese Idee ist grundsätzlich nicht schlecht.
Aus meiner Kindheit kann ich mich an so eine Strahlungsheizung in unserem Bad erinnern.
Die habe ich als sehr angenehm und wirkungsvoll in Erinnerung , mit ihren 750 Watt.
Allerdings ist es so, dass Wärme aus Elektroenergie ökologisch schlecht ist, und Wärme aus Heizöl wohl nur ca. die Hälfte kostet.
Ich beschreibe mal einen sinnvollen Fall,
der mir dazu einfällt:
Ein kleines Haus wird meinetwegen von nur einer Familie bewohnt.
Die Bewohner stehen angenommen jeden Tag 7,00 Uhr auf, gehen ins Bad, machen sich frisch, und nehmen dann in der Küche Frühstück ein.
Das dauert insgesamt eine dreiviertel Stunde, (zumindest bei mir) dann gehen alle zur Arbeit,
und kommen alle gegen 16,00 Uhr zurück.
In den Morgenstunden wird nur die Küche und das Bad während der Nutzung elektrisch mit Wärmestrahlern beheizt.
Wenn es nicht gerade sibirische Aussentemperaturen gibt, wird die „richtige“ Hausheizung nur von 15,00 Uhr bis 22,00 heizen,
ansonsten ist sie komplett aus.
In dem erfundenen Fall denke ich, dass diese Vorgehensweise sehr sinnvoll ist.
Ansonsten müsste man viel rechen und abwägen,
aber ich denke ehr, nein.
Grüße, Steffen!
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Mein Gedanke ist, das sagst Du ja auch, dass das Wohnen zumeist ein zeitlich begrenzter Aufenthalt an bestimmten Stellen des Hauses bzw. eines größeren Zimmers ist. Man ist im Bett, in der Küche, am Eßtisch, im Klo, am Arbeitsplatz, auf dem Diwan im Wohnzimmer, in der Eingangsdiele usw. Mein Gedanke ist nun, diese Orte mit elektrischen Strahlern großzügig zu beheizen, solange Bedarf besteht, und zusammen damit durch eine normale Gaszentralheizung im gesamten Haus (mit Vollwärmeschutz) eine niedrige Zimmertemperatur von ca. 17°C herzustellen, so dass man an der dem jeweiligen Heizstrahler abgewandten Körperseite nicht friert.
Ich habe Erfahrung mit einem total abgedichtetem Vollwärmeschutz-Haus, ich neige dann dazu, auf 24, ja 25 C° zu heizen, weil ich mich sonst nicht wohlfühle darin. Die Energiesparwirkung der Wärmeisolierung des Hauses wird dadurch natürlich weniger. Außerdem kommt es leicht zu Problemen wegen Kondenswasser.
Wenn ich eine niedrige allgemeine Haustemperatur von zB. 17°C dadurch gemütlich mache, daß ich die besonders frequentierten Stellen mit Infrarot bestrahle, dann ist meine Hoffnung, könnte ich ohne wirtschaftliche Nachteile auf die den Wohnkomfort mindernde Luftdichtigkeit eines modernen Hauses verzichten (d.h. Lüftungsklappen einbauen oder auch Fenster gekippt lassen), ohne eine Zwangsbelüftungsmaschine mit Wärmerückgewinnung zu brauchen.
lg
mg
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Es macht energischtechnisch nur Sinn wenn die Strahler nur dann arbeiten wenn tatsächlich jemand da ist. Schalter drücken zum einschalten wird man automatisch machen, aber das abschalten … Und Bewegungsmelder sind zwar OK, aber die Kombination mit Strahlern ist nicht ganz ohne (Die Melder werden blind wenn der Strahler sie direkt oder indirekt trifft).
Die meisten Menschen vertragen einseitige Wärme auf Dauer nicht so gut. Bei deinem Plan wären es 17 25°C. Das ist schon ein grosser Unterschied. Kurzzeitig mag die Wärme von einer Seite OK sein, aber beim TV-Abend gibt es Ärger.
Die grossen Strahler sind potthässlich.
Ich würde das Haus auf normale Raumtemperaturen auslegen und die Strahler nur als Option/Experiment sehen.
natürlich soll die konventionelle Gas-Zentralheizung so ausgelegt werden, dass sie auch alleine in der Lage wäre, bei strengem Frost das ganze Haus auf 22°C zu heizen, man braucht ja Warmwasser auch. Dazu kommt noch ein Kaminofen im EG oder im Keller für wenn die Russen streiken und Stromausfall ist.
In dem Sinne sind die Elektrostrahler natürlich nur eine Option. Nur erfordern sie eine verstärkte Strominstallation, die teuer ist. Und deswegen frage ich hier, ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat.
Ich habe mal früher einen großflächen IR-Wandstrahler auf einer Messe gesehen und fand dessen Wärmestrahlung sehr angenehm. Allerdings habe ich mich da natürlich nicht stundenlang aufgehalten, sondern bin eigentlich nur vorbeigeschlendert, also weiß ich halt jetzt nicht.
lg
mg
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für mein neu nächstes Jahr zu errichtendes Haus denke ich
daran, zusätzlich zu einer konventionellen Gas-Zentralheizung
elektrische Wandstrahler einzusetzen.
Eine kWh Gas kostet 6cent, eine kWh Strom kostet 20cent.
Wenn schon niedrige Grundtemperatur mit Zusatzheizkörpern, dann Fußbodenheizung (Gasbrennwert) mit Heizkörpern (auch über die Zentralheizung) kombinieren.
Ich bitte um Kommentare zu dieser Idee. Ist das
energiesparend? Wäre womöglich die erforderliche überstarke
Elektroleitung prohibitiv teuer?
Die Errichtung wäre preiswert, der Betrieb teuer. Und energiesparend schon gar nicht (Strom hat einen Primäenergiefaktor von 2,7).
Ob ein elektrischer Heizstrahler als angenehm empfunden würde? Ich denke: Nein.
Es gibt ja auch Niedrigtemperatur-Elektroheizungen, die vorwiegend Strahlungswärme erzeugen. Aber da sind viele Bauernfänger und Betrüger im Markt. Du kennst sicherlich die nervige Radiowerbung von XXX (habe keinen Bock auf rechtliche Probleme), die mit ihren patentierten Elektro-Flächen-Teilspeicherblablabla werben. Oder die sogenannten Heizbilder. BULLSHIT.
Hallo
Es ist sicherlich besser, das Geld in eine vernünftige Isolierung zu stecken. Da sparst du auf Dauer mehr als temporär hoch oder runter zu heizen, weil du u.U. gar nicht heizen brauchst. Gerade im Neubau rechnet sich das.
Frohe Weihnacht
Christian
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Es gibt ja auch Niedrigtemperatur-Elektroheizungen, die
vorwiegend Strahlungswärme erzeugen.
Nein, das ist physikalischer Nonsens.
Um Wärmestrahlung in relevantem Maße zu erzeugen braucht
man eine rel. hohe Oberflächentemp. und deshalb dann natürlich
eine hohe Leistungsdichte. http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz
Somit basieren Flächenheizungen hauptsächlich auf Konvektion.
Aber da sind viele Bauernfänger und Betrüger im Markt.
Eben, genau die, welche Flächenheizungen als Wärmestrahler
verkaufen und dann noch erzählen, ihre Elektroheizung wäre
ganz besonders sparsam im Verbrauch.
Du kennst sicherlich die
nervige Radiowerbung von XXX (habe keinen Bock auf rechtliche
Probleme), die mit ihren patentierten
Elektro-Flächen-Teilspeicherblablabla werben. Oder die
sogenannten Heizbilder. BULLSHIT.
Eine niedrige aber dennoch behaglich zu fühlende
Raumtemperatur lässt sich am besten mit einer Fußbodenheizung
realisieren.
wahrscheinlich hast du da recht.
Vor allem verhindert die Fußbodenheizung, daß sich die
Raumluft ungünstig schichtet, so daß man kalte Füße hat
trotz recht hoher (im Gesicht) gefühlter Temperatur und Hitze
unter der Decke.
Alle anderen Wärmeabstrahlenden Heizkörper haben je nach Lage
eine mehr oder minder spührbare Konvektion, die bei
niedrigeren Temparaturen durchaus auch als Zugluft empfunden
werden kann.
Bei Flächenheizungen ist das allg. Problem eher gering, weil
die Oberflächentemp. gering ist. Bei echten Wärmestrahlern
(Temp. über 150…200°C) ist es auch kein Problem, weil der
Hauptteil tatsächlich abgestrahlt wird. Da nervt eher, daß
die abgewandte Seite kalt bleibt.
Aber auch bei normalen Radiatoren merkt man diese Zugluft nicht
direkt.
Was man eher merkt, ist die unangenehme Schichtung der Luft,
weil dann die Füße schnell kalt werden. Der Boden kann locker
ca. 5grd kälter sein als die Luft in 2m Höhe (vor allem wenn
der Boden schlecht isoliert ist und unten drunter ein kalter
Keller ist).
für mein neu nächstes Jahr zu errichtendes Haus denke ich
daran, zusätzlich zu einer konventionellen Gas-Zentralheizung
elektrische Wandstrahler einzusetzen. Diese sollen an
bestimmten Stellen, wie etwa Eingangsbereich, Eßecke, Bad,
unter den PC-Arbeitsplätzen usw. durch räumlich und zeitlich
gezielte Strahlungswärme ermöglichen, bei gutem Komfort die
Zentralheizung tiefer einstellen zu können bzw. mit einer
allgemein tieferen Lufttemperatur im Haus auszukommen.
Das wird so nicht funktionieren. Jeder Stahler setzt letzlich
seine Wärme im Raum frei und führt zu erhöhter Lufttemp. im
ganzen Raum.
Damit wird die Temperaturregelung der Hauptheizung ausgetrickst.
Mit normalen Thermostaten läßt sich das also nicht mehr regeln.
Ich stelle mir z.B. vor 17°C im ganzen Haus. Aber wenn wer bei
Winterkälte durch das Gartentor kommt (hat dann bis zur
Haustüre noch 100 Meter vor sich), der wird hinter der
Haustüre schon auf freundlich-warme Weise angeglüht usw.
Ich bitte um Kommentare zu dieser Idee. Ist das
energiesparend?
Es spart möglicherweise ein ganz klein wenig Energie.
Billiger wird es aber keinesfalls, weil die Einsparung mit
teurerem Strom bezahlt wird.
Strahlungswärem läßt sich übrigens nicht mit Großen Flächen
praktisch realisieren. Echte Wärmestrahler brauchen eine hohe
Leistungsdichte (hohe Oberflächentemp.).
Das ist auch aus Brandschutzgründen eher bedenklich.
Hallo zurück,
wir haben in unserem Haus, ist allerdings massiv, kein „Pappdeckelhaus“ ;o) Wandleistenheizung eingesetzt.
Und wir fühlen uns bei 20 Grad schon wohl.
Nur im Bad Fußbodenheizung.
Elektro wäre mir viel zu teuer.
Schau mal bei: http://www.logitherm.de/
Gibt sicher noch viele andere, nimm einfach mal „google“ und „Wandleistenheizung“
Viel Spaß