Die Wärmedämmung in der Holzbalkendecke zum belüfteten u. begehbaren Kaltdach beträgt z. Zt. 8cm Mineralwolle in Papierverpackung mit untenseitiger Bitumenkaschierung (von 1971).
Die obere Abdeckung wurde mit einer Holzschalung verkleidet.
Meine Idee ist, die vorhandene Balkenhöhe von 12 cm, mit einer Schüttdämmung um 4cm bis OK Balken aufzufüllen, um so eine bessere Wärmedämmung zu erreichen.
Mein Baustoffhändler hat mir davon abgeraten, da eine ungewisse Taupunktverschiebung zusätzliche Feuchte in die vorhandene Wärmeisolierung eindringen würde?
Was halten die Kollegen Bauexperten von dieser Ansicht?
Bin zwar kein Bauexperte, aber wir hatten bis vor kn.10 Jahren einen (ganz) Altbau. Im Dachboden haben wir damals 1980 Perlite Trockenschüttung zwischen die Sparren geschüttet, sauber abgezogen und dann Holzdielen verlegt. Ich muß sagen, dass wir nie ein Feuchtigleitsproblem hatten. Gruß Lolita
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Was halten die Kollegen Bauexperten von dieser Ansicht?
Welcher Raum ist unter der Decke?
beheizte Wohnräume …
Ja gut! Also die ganze Wohnung drunter.
Wikipeda: Perlite
„Teilweise verursacht eine erhöhte Radioaktivität (Radioaktive Baustoffe) des vulkanischen Ursprungsgesteins eine Belastung.“
Wer die vermeiden will, nimmt Weißtorf. Der eine hervorragende Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung hat.
Pilz- schimmel- und insektenresistent und kostengünstig ist.
In Plattenform oder lose in Säcken.
Wer die vermeiden will, nimmt Weißtorf. Der eine hervorragende
Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung hat.
Pilz- schimmel- und insektenresistent und kostengünstig ist.
In Plattenform oder lose in Säcken.
(Vortext ist mir abhanden gekommen! Ggf. wird dieser Beitrag deshalb doppelt angezeigt)
Die Wärmedämmung in der Holzbalkendecke zum belüfteten u. begehbaren Kaltdach beträgt z. Zt. 8cm Mineralwolle in Papierverpackung mit untenseitiger Bitumenkaschierung (von 1971).
Leider gibt der Ausgangstext keinen für eine Berechnung geeigneten Informationsgehalt, da die Lambda-Werte für den bereits bestehenden Aufbau nur geschätzt werden können.
Die bituminöse untere Schicht des Aufbaus wird wohl als Dampfbremse wirken.
Dass durch einen weiteren Aufbau mit Blähton oder Perlite der Taupunkt schädlich in den (Wohn)Raum verschoben wird, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich.
Begründung:
Derzeit besteht ein Dämmschichtaufbau überwiegend aus Mineralwolle, welche eine bestimmte Einbaudicke aufweist.
Die Temperaturen an der oberen wie unteren (Wohnraum)Seite ändern sich durch einen weiteren Aufbau mit Perlite genau so wenig wie die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Derzeit wird die Kurve des Temperaturverlaufes innerhalb einer Dämmschichtdicke von 80mm verlaufen, danach eben (aufgrund der größeren Einbaudicke) in einer flacheren Kurve.
Würde der Taupunkt bereits heute in einem kritischen Bereich innerhalb des bestehenden Aufbaus liegen, würde er sich nur nach Außen (zum Spitzboden) hin verschieben.
Der Erfolg wäre aber dann unausweichlich der Gleiche: es würde munter in den Wohnraum kondensieren.
Der bereits bestehende Aufbau „funktioniert“ aber offenbar. Deshalb kann ein weiterer (dampfdiffusionsoffener) Aufbau mit Perlite aus meiner Sicht nicht schädlich sein.