Hallo!
Verwandte von mir haben ein Haus aus den 50er Jahren. Dort zeigen sich innen an der Wetterseite (und nur dort) kleinere Schimmelflecken, ca. 10 cm breit und bis zu 20 cm hoch, je eine pro Stockwerk.
Man vermutet, die Wand ist nicht dicht. Am Haus sind auf dem Putz mit einer Luftschicht versehen Schieferplatten angebracht, von denen mittlerweile einige defekt sind. Ansonsten ist das Mauerwerk Originalzustand, also keine Dämmung.
Würde es hier reichen, das Haus mit Styropor einzupacken und neu zu verputzen? Oder kann der Schimmel auch anderswo herkommen? Müssten alle Wände eingepackt und verputzt werden (Wärmebrücken)?
Die Fenster wurden vor ca. 20 Jahren erneuert, Kunstoffenster mit Isolierglas. Über die Lüftgewohnheiten kann ich nichts sagen, da ich sehr selten dort bin.
Vielen Dank schon einmal!
Gruß
Marcus
Hallo!
Das sollte man sich ev. mal näher ansehen.
Also ob ev. Wasser bis an die Wand gelangen kann,
und was das für Putz ist, und in welchem Zustand er ist.
In den 50er Jahren wurde sicher nicht mit viel Zement gebaut,
da kann es schon sein, das die Wand durchnässt.
Bei mir hatte ich ein ähnliches Problem:
Eine grössere Garage wurde zum Bürogebäude umgebaut.
Darin trat wg. der Temperaturen kein Schimmel auf, aber die Wand der Wetterseite im im Winter manchmal durchgefroren, und hat innen sogar stellenweise geglitzert. War damals nicht regelmässig beheizt.
Der Putz aussen sah relativ gut aus, hatte oberflächlich nur paar ganz kleine Risse.
Das war aber 2-laagiger Putz, oben eine harte Schicht, und der Unterputz war eigentlich fast nur Sand. Genau wie der Mörtel zwischen den Ziegeln.
Ich war dann der Meinung, weil es ebenfalls die Wetterseite war, diese neu zu verputzen.
Ob das Problem damit behoben ist, werde ich sehen, wenn wieder mal „richtiger“ Winter kommen sollte.
So, und nochmal zu Deinen Verwandten:
Also mal den Dachdecker bemühen, der soll mal die Verschieferung ansehen, ob man die reparieren kann.
Wer weiss, wie das Holz dahinter aussieht…
Und dann mal weitersehen.
Grüße, Steffen!
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