Kellerraum zu Schlafzimmer

Hallo,

wir bekommen Zuwachs, und müssen etwas Platz schaffen. Daher soll die Waschküche zu einem Schlafzimmer umgebaut werden. Da wir sonst keinen Platz haben, gibt es (leider) nur diese Option. Ich beschreibe erstmal etwas zu der Sachlage:

Haus (BJ 1972) - Isolierung besteht eigentlich nur aus einer Bitumenschicht - sonst gemauert.

Kelleraum wurde bisher als Waschküche benutzt. Der Raum liegt an einer Seite ca. zu 80-90% unter der Erde. Dann zwei Innenwände und eine Wand, welche an einer Schräge liegt. Diese ist erst auch zu 80-90% -am anderen Ende zu ca. 40% unter der Erde. An den Wänden ist bis auf halbe Höhe verfliest worden. Darüber ist ein Kalkputz. Schimmel ist nicht vorhanden. Wie gesagt, es soll daraus nun ein Kinderzimmer, vermutlich aber unser Schlafzimmer werden(was wäre besser?).

Was wir bisher vor haben:

die Fliesen sollen dran bleiben. Darüber(über die Fliesen und den Kalkputz darüber!) soll eine Lattung worauf dann die grünen Rigipsplatten sollen. Die Platten sollen eigentlich alle Wände und die Decke neubilden, da der Kalkputz an den Wänden „krumm und schief“ ist, bzw. unter der Decke noch ein paar Heizungsrohre entlang laufen.

Man liest immer eine Isolierung von aussen ist das Beste. Das glaube ich gern. Aber aus finanzielen Gründen, bzw. auch Gartenmäßig ist das momentan leider nicht drin.

Kann mir bitte jemand mal seine Meinung zu unseren Plänen sagen? Über Vorschläge irgendwas besser zu machen, würde ich mich auch sehr freuen.

Danke im Voraus.

Werner

Schlafzimmer oder Kinder im Keller
Hi,

na, was meint ihr denn?
Ist es besser Kinder in den Keller zu ver(fr)achten oder ist es vielleicht doch besser den Spielplatz der Eltern in den Keller zu verlegen?

Nachdenkliche Grüsse
Ray

MOD: Dieses Posting ist tatsächlich als Antwort gedacht und soll zum Nachdenken anregen, also bitte nicht gleich löschen.

Hallo Ray,

na, was meint ihr denn?
Ist es besser Kinder in den Keller zu ver(fr)achten oder ist
es vielleicht doch besser den Spielplatz der Eltern in den
Keller zu verlegen?

Was ist denn so schlimm daran, wenn das Elternsz und das Kinderz nicht auf einer Ebene sind?

Hast Du Bedenken, weil es im Kinderzimmer auf dem boden zu kalt sein könnte? Das wären meine, aber selbst da lässt sich was machen.

Oder stört Dich das Wort Keller?
Mein Kinderzimmer war unterm Dach, das war im Sommer die Hölle das kann ich Dir flüstern.

Wir haben eine Maisonette Wohnung da sind auch nicht alle Schlafräume auf einer Ebene.

Ich will Dir nicht auf den Schlips treten, mich interessiert nur wirklich was Deine Bedenken dabei sind.

Danke und Gruß
Maja

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Ein Keller ist wie ein Gefaengnis. Was bedeuten 80-90% sind unter der Erde, die Luft und die Sonne werden durch ein Schlitz von 25cm reinkommen? Ein Albtraum. Besser die Eltern hineinfrachten, da werden sie sowieso gelangen (unter der Erde…), je frueher um so besser.

so drastisch
hätte ich das nicht formuliert.
Aber es stimmt schon = die Kinder gehören ans Licht und nach oben.
Und so war meine Einlassung auch gemeint.
Kann man verstehen - muss man nicht :wink:

hallo werner,

erst einmal glückwunsch zum nachwuchs! ;o)

also ich würde an eurer stelle auf jedenfall das elternzimmer nach unten in den keller verlegen, da ihr euch ja wirklich nur zum schlafen dort aufhaltet, während ein heranwachsendes kind sich ja mal öfter in seinem reich aufhält.

bedenke aber bitte auch, dass du dir den wohnraum im keller genehmigen lassen musst! so von wegen belichtungsfläche, rettungsweg etc…

viele grüsse
whitby

Kann man verstehen - muss man nicht :wink:

hee hee, was soll das denn?

Ich habe ein Kinderzimmer das auch im Untergeschoß liegt, aber mit großen Fenstern…vermutlich fiel mir deshalb das Problem nicht gleich so auf…aber da hast Du natürlich recht mit dem Licht…Du hättest mir auch gerne direkt antworten können.

Moment mal
Hi (mir sei verziehen, dass ich grüsse),

Moment mal, Mädchen.
Da stellt ein Werner Bug eine Frage hier ein und ich habe mich, zugegeben etwas diskret (man muss nicht immer gleich mit der grossen Keule kommen), darauf eingelassen.

Auf diese Einlassung meintest Du einen Kommentar abgeben zu müssen.
So weit - so gut.
Aber keineswegs ist dann zwingend von einer weiteren Raktion meinerseits auszugehen (denn schliesslich habe ich dem Fragesteller geantwortet - hätte ich eine mehr oder weniger sinnfreie und „open Endlosdiskussion“ starten wollen, hätte ich sicherlich das sogenannte „Plauderbrett“ gewählt).

Nun geht aber jemand innerhalb dieser Thamatik auf den Kommentar eines anderen ein und vergreift sich ein klein wenig im Ton. Darauf gefällt es mir, wieder zu antworten.

Und nun das, wiederum von Dir (zu meinem abermaligen Posting):

hee hee, was soll das denn?

Vielleicht möchtest Du Dich wieder beruhigen.
Nimm nen Keks, setzt Dich in eine stille Ecke und sammel Dich.
Hilft.

Freundlichen Gruss
Ray

Moin,

Was ist denn so schlimm daran, wenn das Elternsz und das
Kinderz nicht auf einer Ebene sind?

Das Ganze sollte man ja etwas langfristiger sehen.
Das Kind hält sich wohl tagsüber meist im Wohnbereich auf. Dort wäre es auch in besserer Obhut und hätte ein reguläres Zimmer.
Die Eltern benötigen das Schlafzimmer in der Regel nur dafür, wofür es seinen Namen erhielt, nämlich zum Schlafen.
Letztlich ist der genannte Einwand mit der Temperatur des Fussbodens auch zu berücksichtigen, ebenso kann man nie sicher sein dass das Zimmer im Keller nicht doch zu feucht ist und einem kleinen Menschenkind gesundheitlichen Schaden zufügt.

Gruss Jakob

Hallo,

die Fliesen sollen dran bleiben.

Ich bin gerade dabei, unseren Keller zu machen. Ist von der Bauart ähnlich wie bei dir, nur noch ein paar Tage älter und nicht ganz so tief in der Erde. Kellerraum ist bei den älteren Baujahren immer so ein Sache… Klopf mal die Fliesen mit dem Handrücken ab. Sind welche dabei, die wackelig sind oder hohl klingen? Bei mir im Keller habe ich alles rausgerissen, was an Fliesen an den Wänden klebte. Ich hatte 2 feuchte Wände vom Fußboden an bis in ca 20cm Höhe. Aber drückend von unten, nicht von der Aussenseite her. Hat man unter den Fliesen auf den ersten Blick nicht bemerkt.

Darüber(über die Fliesen und
den Kalkputz darüber!) soll eine Lattung worauf dann die
grünen Rigipsplatten sollen. Die Platten sollen eigentlich
alle Wände und die Decke neubilden, da der Kalkputz an den
Wänden „krumm und schief“ ist, bzw. unter der Decke noch ein
paar Heizungsrohre entlang laufen.

Ohne weiteres würde ich im Keller keine Gipsplatten verbauen. Bestes Beispiel: mein Keller. Die alten Platten sind fast von alleine abgefallen, die Wände dahinter waren feucht und es roch muffig. Nun, wo die Platten weg sind, ist alles schön trocken.

Man liest immer eine Isolierung von aussen ist das Beste. Das
glaube ich gern. Aber aus finanzielen Gründen, bzw. auch
Gartenmäßig ist das momentan leider nicht drin.

Du kannst auch von innen isolieren. Dazu aber bitte unbedingt Kontakt mit einem Fachmann aufnehmen, der sich das mal angucken muß.

Mal eine andere Idee, wie wärs, wenn du die Gipsplatten ersetzt gegen Holzpaneele? sieht auch gut aus und du hättest die unauffällige Möglichkeit, mittels Schlitzen oder etwas Abstand an Boden und Decke für Hinterlüftung der Wand zu sorgen, so dass sich nichts feuchtes sammeln kann. Oder Fliesen abschlagen, alles schön neu verputzen und streichen? Oder Reibeputz? Streichputz?

MfG
Thomas

Hallooooo,

das es hier so viel Wirbel um den Artikel gibt, hätte ich wirklich nicht gedacht. ABER, anscheint habe ich nicht richtig beschrieben. Unser Haus steht an einer Schräge - daher auch 80% und nur 40%. Genauer, der vordere Teil des Hauses ist Parterre. Der Hinterer in meiner Sprache der Keller. Wir schlafen alle auf der gleichen Etage. Unser Schlafzimmer ist direkt neben dem „Kinderzimmer“. Da ist natürlich auch ein großes Fenster, wodurch ne Menge Tageslicht in den Raum kommt. Soviel zur Kritik mancher hier!!!

Jetzt würde ich mich über mehr solcher Antworten freuen wie vom Thomas - das wär nett.

Schönen Abend noch - und nochmals Danke im Voraus.

Werner

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Hallooooo,

das es hier so viel Wirbel um den Artikel gibt, hätte ich wirklich nicht gedacht. ABER, anscheint habe ich nicht richtig beschrieben. Unser Haus steht an einer Schräge - daher auch 80% und nur 40%. Genauer, der vordere Teil des Hauses ist Parterre. Der Hinterer in meiner Sprache der Keller. Wir schlafen alle auf der gleichen Etage. Unser Schlafzimmer ist direkt neben dem „Kinderzimmer“. Da ist natürlich auch ein großes Fenster, wodurch ne Menge Tageslicht in den Raum kommt. Soviel zur Kritik mancher hier!!!

Jetzt würde ich mich über mehr solcher Antworten freuen wie vom Thomas - das wär nett.

Schönen Abend noch - und nochmals Danke im Voraus.

Werner

Hallo Junge,

der Einzige der sich hier aufzuregen scheint, scheinst Du selbst zu sein (brauchst Du nen Keks?) ;o)

Ich bezog mich auf das „Kann man verstehen, muß man aber nicht“
Weil ich es nicht verstanden habe, aber gerne verstehen wollte habe ich nachgefragt und etxtra noch erwähnt, dass ich Dich nicht angreifen wollte… Daß Du es dann nicht für nötig hältst auf meine Frage zu antworten war nicht sehr fein zumal Du ja extra zum Nachdenken anregen wolltest, das hat durchaus Nachfragen zur Folge… und zusammen mit dem Spruch klang das reichlich überheblich so wie auch Dein jetziges Posting…aber naja inzwischen hat der Ursprungsposter ja erwähnt, dass anscheinend eine ausreichende Menge Tageslicht in das Zimmer kommt…

Gruß
Maja

MOD Teilstrnag abgeschlossen
Hallo ihr Kabbelhähne :wink:
Ich glaube, die sachlichen Argumente sind ausgetauscht und wenns weiter geht, wird es eher emotional.
Daher hab ich den Teilstrang sicherheitshalber abgeschlossen.

Gandalf [MOD]

Hallo Jakob,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Inzwischen denke ich, das Problem lag größtenteils daran, dass man sich an dem Wort „Keller“ (Kellerfenster, Kellerloch, etc pp) gestoßen hatte. Hätte man stattdessen das Wort Souterrain gebraucht, wäre es bestimmt anders assoziiert worden.
Es sind ja offenbar Fenster in geeigneter Größe vorhanden.

Zur Isolierung an sich kann ich wenig sagen, mein Kinderzimmer im Souterrain hat nur eine Aussenwand und ist ansonsten nicht sonderlich isoliert. Die Kälte des Bodens macht sich aber durchaus bemerkbar weshalb man auf einen geeigneten Bodenbelag achten sollte.
Wenn beide Zimmer auf gleicher Ebene liegen und beide ausreichend Licht haben würde ich das leichter zu heizende Zimmer als Kinderzimmer verwenden.

Gruß
Maja

Hallo,

das es hier so viel Wirbel um den Artikel gibt, hätte ich
wirklich nicht gedacht. ABER, anscheint habe ich nicht richtig
beschrieben. Unser Haus steht an einer Schräge - daher auch
80% und nur 40%. Genauer, der vordere Teil des Hauses ist
Parterre. Der Hinterer in meiner Sprache der Keller. Wir
schlafen alle auf der gleichen Etage. Unser Schlafzimmer ist
direkt neben dem „Kinderzimmer“. Da ist natürlich auch ein
großes Fenster, wodurch ne Menge Tageslicht in den Raum kommt.
Soviel zur Kritik mancher hier!!!

Wenn der so genannte Keller eher ein Tiefpaterre ist, dann ist gegen eine Wohnnutzung grundsätzlich dann nichts zu sagen, wenn der Raum trocken und anständig beheizbar ist, und natürlich auch über ausreichend Tageslicht verfügt. Meine letzte Wohnung lag komplett bis knapp über die Unterkante der normal großen Fenster im Erdreich, war gleich auch so als Wohnung geplant und hatte ein wunderbares Klima. Im Sommer war die Aufheizung deutlich verzögert, im Winter die Abkühlung. D.h. man hatte ein sehr schön ausgeglichenes Klima über das ganze Jahr.

Aktuell sitze ich auch „halb in der Erde“ weil wir nach den positiven Erfahrungen meiner letzten Wohnung auch unseren Anbau so geplant haben, dass der Eingang auf halber Höhe zwischen „Keller“ und EG liegt und somit einige Räume auch etwas unter Bodenniveau kommen. Auch dafür haben wir natürlich gleich entsprechend gebaut und isoliert. Von Fußkälte habe ich weder in meiner letzten Wohnung noch bei uns im eigenen Haus jemals etwas mitbekommen.

Wurde bei euch der jetzt umzunutzende Raum ursprünglich nicht als Wohnraum geplant, würde ich mir auf jeden Fall einen Fachmann vor Ort holen, der sich die Sache einmal ansieht. Der Raum muss wirklich trocken sein (und auch bleiben), und hierfür muss man ggf. zusätzliche Maßnahmen treffen, die u.U. auch ziemlich ins Geld gehen. Aber im Vergleich zu einer ggf. jetzt laienhaft durchgeführten Geschichte, die man nach einem Jahr wieder rausreissen muss, kommt dies sicher immer noch günstiger.

Den Unterschied zwischen zur Wohnnutzung geeigneten „Kellerräumen“ und sonstigen Kellerräumenhabe ich hier jeden Tag vor mir, weil der Keller des Altbaus bei uns ein ganz normaler Keller von anno 1933 ist, und da könnte man nur unter extremem Aufwand eine Wohnnutzung betreiben. Wir haben daher eine klimadichte Tür (Nebeneingangstür) zwischen beiden Kellerbereichen, und brauchen diese auch, da der Altbaukeller immer recht feucht und muffig ist.

Gruß vom Wiz