die Scheiben unseres Kaminofens rußen immer etwas zu.
Wie kann ich das am einfachsten Saubermachen?
Wir haben (irgend)einen Reiniger für Fett/Eingebranntes usw. der auch für sowas ausgelegt ist. Aber ohne superfeste SChrubben passiert nix!
Habt ihr DIE Marke oder DAS Hausmittel, mit dem das einfacher geht?
die Scheiben unseres Kaminofens rußen immer etwas zu.
Dann machst Du was falsch beim anheizen und / oder im Betrieb. Beim Anheizen die Tür nur anlehnen, bis das Feuer richtig brennt und die Scheibe heiß ist. Dann bildet sich ein Luftstrom, der die Asche und den Rauch von der Scheibe fernhält. Zudem bildet sich erst dann kein Kondenswasser mehr an der Scheibe, das die Asche und den Russ festkleben lässt.
Im Betrieb darf auf keinen Fall Luft von unten kommen. Weshalb man entsprechende Luftklappen schließt (die sind für den Betrieb mit Briketts gedacht) und immer eine Schicht Asche nach dem Reinigen drin lässt, die das Rost abdichtet.
Die normale Luftklappe muss übrigens immer völlig geöffnet sein, damit nicht durch Sauerstoffmangel zu viel Kohlenmonoxid und Russ entsteht. Die Größe des Feuers wird ausschließlich durch mehr oder weniger Holz geregelt. Eine Mindestmenge darf dabei auch nicht unterschritten werden, weil dann durch Hitzemangel ebenfalls zu viel Russ entsteht.
Wie kann ich das am einfachsten Saubermachen?
Mit Asche. Ein Zeitungsblatt feucht machen, in die WEISSE Asche (die schwarze könnte kratzen) tauchen und damit wischen. Schrubben ist unnötig. Jegliche andere Reinigungsmittel auch - zumal da Rückstände bleiben können, die durch die Hitze erst recht festbacken.
Gruß
loderunner (seit zehn Jahren Kaminofenbesitzer)
die Scheiben unseres Kaminofens rußen immer etwas zu.
dann hast du entweder einen billigen Ofen oder du machst was falsch. Ein leichter Belag im Laufe von Tagen ist eigentlich normal. Auch wenn man beim Bestücken nicht aufpasst und die Flamme gegen die Scheibe kommt, kann sich Ruß ablagern.
Die Luft von unten dient aber nicht nur für Braunkohle sondern ist auch beim Anheizen hilfreich und wird erst nach ein paar Minuten geschlossen. Beim richtigen Anfahren brauchst du bei einem guten Ofen auch nicht die Tür am Anfang „nur angelehnt“ lassen.
Auch die Hauptluft muss nicht immer voll offen sein. Für eine saubere Verbrennung muss nicht nur genug Sauerstoff vorhanden sein, die Temperatur im Brennraum sollte auch möglichst hoch sein. Deshalb wird die Hauptluft vorgewärmt. Wenn der Kamin einen starken Zug hat, und die Hauptluft ist ganz offen, kann es sein, dass die Temperatur im Brennraum zu weit absinkt. Normalerweise geben die Kaminhersteller Hinweise, bei welcher Brennstoffmenge welche Klappenstellung verwendet werden sollte. Außerdem sollte der Ofen nicht mit zu geringer Leistung gefahren werden. Sonst rußt es auch und die Verbrennung wird unsauber (eben wegen der Brennraumtemperatur).
den Trick mit dem Zeitungspapier mit /ohne Asche haben wir auch schon versucht, allerdings erfolglos. Mit (viel) Mühe wird´s zwar sauber, doch nicht streifenfrei. Vielleicht bin ich auch nicht geschickt genug.
Seit Jahren nehme ich „Sidol“ Backofenspray, aufsprühen, mit Küchenkleenex einfach abwischen --> sauber.
Die Luft von unten dient aber nicht nur für Braunkohle sondern
ist auch beim Anheizen hilfreich und wird erst nach ein paar
Minuten geschlossen. Beim richtigen Anfahren brauchst du bei
einem guten Ofen auch nicht die Tür am Anfang „nur angelehnt“
lassen.
Sorry, das sieht mein Ofenhersteller anders. Siehe http://www.hase.de/data/Bedien-Pavil_deutsch_Dec2004…, Seite 11. Und meine Erfahrung bestätigt das auch heftig - einmal die Luft von unten und ich darf reinigen. Was ich ansonsten nur einmal am Ende der Saison mache, damit es im Sommer schöner aussieht (notwendig wäre es nicht).
Gruß
loderunner
Sorry, das sieht mein Ofenhersteller anders. Siehe http://www.hase.de/data/Bedien-Pavil_deutsch_Dec2004…,
Seite 11. Und meine Erfahrung bestätigt das auch heftig -
einmal die Luft von unten und ich darf reinigen. Was ich
ansonsten nur einmal am Ende der Saison mache, damit es im
Sommer schöner aussieht (notwendig wäre es nicht).
ich glaube, wir sollten uns darauf einigen, dass das wohl sehr ofenspezifisch ist (hier gilt wohl RTFM). Mein Ofenhersteller sieht das nämlich nochmal anders (hoppla, das ist ja derselbe Hersteller): http://www.hase.de/data/bedien_borgo_Feb2006.pdf
Seite 11 und insbesondere Seite 12. Wenn ich das richtig sehe, hast du einen Ofen mit automatischer Steuerung. Meiner ist rein manuell. Ich habe gestern mal versucht, mit geschlossener Primärluft und geschlossenem Schüttelrost anzufahren. Es war ein Fiasko! Mit offener Primärluft und Rost habe ich selbst vorgestern bei fast 18 Grad Außentemperatur innerhalb einer Minute ein kräftiges Feuer zustandegebracht. Ich schätze, das hängt mit der Brennraumgeometrie zusammen. Bei meinem Ofen ist der BR eher schmal und hoch. In der Anheizphase kommt wahrscheinlich zu wenig Luft über die Scheibenspülung bis nach unten. Deshalb muss am Anfang zusätzlich von unten angefeuert werden.
Wenn ich nicht gerade einen Scheit ungeschickt eingelegt habe (so dass die Flamme gegen die Scheibe brennt), muss ich alle 4 bis 5 Tage einen dünnen Schleier von der Scheibe wischen (ist aber kein schwarzer Ruß, mehr so ein leichter Grauschleier). Bei Brikettbetrieb wirds aber immer verrußt (habe ich bisher erst zweimal gemacht).
Seite 11 und insbesondere Seite 12. Wenn ich das richtig sehe,
hast du einen Ofen mit automatischer Steuerung.
Genau genommen einen komplett ohne Steuerung.
Offensichtlich verhält sich mein kleiner (für unseren kleinen Raum das kleinste Modell, dass wir finden konnten, 5kW) anders als Deiner. Oder ich verwende eine andere Befüllung als Du (relativ viel Zeitung, viel kleines Holz, nur ein bis zwei mittelgroße Scheite).