Welche Kosten kann man für einen Fußboden (pro qm) veranschlagen bei folgendem Aufbau:
Fliesen bzw. Dielen sind vorhandenm nicht unterkellert,darauf kommt:
Lattung, Dämmung (welche?), Spanplatten, Parkett (ca. 20 Euro / qm)
danke, dalga
Welche Kosten kann man für einen Fußboden (pro qm) veranschlagen bei folgendem Aufbau:
Fliesen bzw. Dielen sind vorhandenm nicht unterkellert,darauf kommt:
Lattung, Dämmung (welche?), Spanplatten, Parkett (ca. 20 Euro / qm)
danke, dalga
Welche Kosten kann man für einen Fußboden (pro qm)…
Letztendlich soll ein Parkettfußboden (schwimmend velegt oder verklebt??) die Wohnräume zieren
Die alten keramische Fliesen könnten -soweit sie noch fest liegen- übernehmen, hierauf eine PE-Folienlage als Dampfbremse, mind. 0,2mm, hierauf Trittschall-Dämmfolie und darauf dann ein Mehrschichtparkett (schwimmend) verlegen.
Bei den vorhandenen Holzdielen kommt es auf deren Zustand an. Manchmal reicht es, die Fläche bei Verwölbungen zu schleifen (zu egalisieren) und danach evtl. lose Dielen wieder fest zu schrauben, bei allzu starken Verwölbungen muss nach dem Schleifen zunächst ausgespachtelt werden. Danach weiterer Aufbau (jedoch ohne PE-Folie als Dampfbremse!) wie zuvor aufgeführt.
Wie erkennbar ist, richten sich die anfallenden Kosten nach dem notwendigen Aufwand für die Vorarbeiten.
Als Größenordnung würde ich sagen: zwischen 9 bis 25,–€/m² für die Vorarbeiten, zuzügl. Parkettwerkstoff + Verlegung
PS: Eine „Lattung“ ist bei den beschriebenen Untergründen nicht anzuwenden. Wohin kämen wir zudem auch mit den Aufbauhöhen???
Scherzhaft: Sie wollen ja nicht über eine Riesenstufe in Ihr Wohnzimmer „einsteigen“ und danach aufgrund der kopfnahen Zimmerdecke nur in gebückter Haltung mit Ihren Lieben kommunizieren, oder?
-.-.-.-
Mit einem Augenzwinkern grüßt: Klaus
Klaus, danke für deine Antwort.
Die LAttung soll den Zweck haben, den PArkettboden leicht „federn“ zu lassen. Die Fliesen sind okay, aber ich verabscheue diesen trittharten Untergrund, finde ihn unwohnlich und kalt. Daher das Parkett und für den Komfort die Lattung. Im jetzigen Haus ist auch Parkett auf Lagerhölzern mit Bodenplatten verlegt, ich finde das sehr angenehm.
danke, dalga
Die Lattung soll den Zweck haben, den Parkettboden leicht „federn“ zu lassen.
Das ist nicht die Aufgabe einer Lattung! Alles was „federt“, wird auf Zug beansprucht. In diesem Fall das Parkettgefüge und auch die Verriegelung, selbst wenn diese verdeckt genagelt würde.
Auch bei einer Unterlattung sind Mindestabstände vorgesehen und einzuhalten, deren Abstand von der Verkehrslast (so nennt sich das wirklich) zu wählen ist. Damit eben nichts federt.
Nicht gemeint sind hier die flächenelastischen Fußböden, welche sich beispielsweise in Turnhallen finden. Doch selbst diese Unterkonstruktion ist komplex aufgebaut, nicht nur über (hier einmal unterstellte) größere Auflagerabstände.
Die Fliesen sind okay, aber ich verabscheue diesen trittharten Untergrund, finde ihn unwohnlich und kalt.
Das ist nicht richtig. Wenn beispielsweise ein hochwertiges Mehrschichtparkett und eine 6mm dicke Gummigranulat-Unterlage Einsatz finden, ist der Trittschall minimiert. Und der Holzwerkstoff selbst ist immer fußwarm (im Gegensatz zu Laminatfußböden).
Im jetzigen Haus ist auch Parkett auf Lagerhölzern mit Bodenplatten verlegt, ich finde das sehr angenehm.
Das würde funktionieren. Unterlattung und darauf zuerst ein Blindboden. Doch nochmals die Anmerkung: man kommt mit dem Aufbau immer höher. Probleme könnte es hierbei bei Anschlusspunkten (zum Beispiel zu angrenzenden Räumen) geben.
-.-.-.-
mfg - Klaus -