ich wohne zu Zeit in einer sehr hellhörigen Wohnung. Baujahr anscheinend irgendwann nach dem 2. Weltkrieg bis 1960.
Z.B. Kann ich die Gespräche aus der unteren Wohnung zum Teil mitverfolgen, der Mieter von drüber ist ein nachtaktiver Mensch und das „werkeln“ kann bis 2 Uhr nachts gehört werden. Vom Nachbar (gleiche Ebene) wird aber am meisten gehört, Musik, Fernseher, normales Gerede… Alles zusammen ist dies psychisch sehr belastend.
Eine neue Wohnung wird schon gesucht, nach 4,5 monatiger Mietdauer…
Auf was muss ich als Mieter achten, um eine möglichst ruhige Wohnung zu erwischen?
Das Baujahr ist ja nicht das einzige Kriterium. Es geht um Aachen in dem Altbau das Stadtbild prägt.
es gibt zig Gründe, warum eine Wohnung hellhörig ist, das kann man nur durch Fragen und Ausprobieren herausfinden. Bei jeder Wohnungsbesichtigung einen Bauingenieur mitzunehmen ist sicher nicht zielführend. Neubauten von schlechter Qualität können weit hellhöriger sein als gut sanierte Altbauten, also ist das kein Kriterium.
In manchen Häusern legen die Anwohner besonders viel Wert auf Ruhe, das mag am Anfang für Dich wegen der Umstellung Deiner Lebensgewohnheiten sehr lästig sein, könnt aber endlich Entspannung bringen.
Rede mit deinem nachtaktiven Nachbarn, ob er nicht ein leiseres Schuhwerk tragen könnte, dann könntest Du vielleicht wenigstens wieder schlafen.
Gute Erholung in einer neuen Wohnung wünscht Dir
Gerold
hallo
also erstens kann man als mieter die miete stark kürzen u umzugskosten bezahlen lassen, wenn die wohnung derart hellhörig ist und man vorher nicht darauf hingewiesen wurde- am besten beim mieterverein nachfragen.
am ungünstigsten sind eher häuser von 1945 bis ca 1970.
man kann alles nachträglich verbessern, einfachste möglichkeit dicken teppich nehmen bzw für die andere wohnung bzw filzpantoffel.
-decke abhängen mit federabhängern und zwischenraum mit mineralwollplatten oder weichfaserplatten dämmen.
-für die wände z.b. mineralwollgedämmte gipskartonplatten nehmen.
-es ließe sich auch für den fußboden weichfaserplatten nehmen, vollflächig auslegen und darüber z.b. OSB platten mit nut u feder, verleimt legen ohne wandberührung.
am besten jedoch auf eine trennlage (teppich, kork schaumstoff etc) eine lage betonplatten für gehwege ca 3-4 cm dick legen- statik der decke ggf überprüfen, darüber eine lage weichfaserplatten und darüber z.b.die osb platten schwimmend verlegen.
es gibt noch jede menge andere konstrukttionen für die ich die schalldämmwerte angeben könnte, ggf nachfragen: [email protected]
gruß von andreas
ich wohne zu Zeit in einer sehr hellhörigen Wohnung. Baujahr
anscheinend irgendwann nach dem 2. Weltkrieg bis 1960.
Z.B. Kann ich die Gespräche aus der unteren Wohnung zum Teil
mitverfolgen, der Mieter von drüber ist ein nachtaktiver
Mensch und das „werkeln“ kann bis 2 Uhr nachts gehört werden.
Vom Nachbar (gleiche Ebene) wird aber am meisten gehört,
Musik, Fernseher, normales Gerede… Alles zusammen ist dies
psychisch sehr belastend.
Eine neue Wohnung wird schon gesucht, nach 4,5 monatiger
Mietdauer…
Auf was muss ich als Mieter achten, um eine möglichst ruhige
Wohnung zu erwischen?
Das Baujahr ist ja nicht das einzige Kriterium. Es geht um
Aachen in dem Altbau das Stadtbild prägt.