Nachtspeicheröfen

Ich bin vor kurzem in eine neue Wohnung gezogen, in der es Nachtspeicheröfen gibt. Man kann am Heizkörper selbst regeln, wieviel über Nacht gespeichert werden soll, und an der Wand ist zusätzlich ein Thermostat, den man einschalten kann. Die Gradanzeige, die man einstellt wird durch einblasen von Heißluft gehalten. Jetzt hat mir das Elektrizitätswerk einen riesen Kostenvoranschlag geschickt. Wie stelle ich den Nachtspeicher am besten so ein, daß wenig Stom verbraucht wird und es trotzdem warm ist?Soll ich den Thermostat anstellen oder nur den Ofen?
Vielen Dank für die Hilfe, Huhn

Ich bin vor kurzem in eine neue Wohnung gezogen, in der es
Nachtspeicheröfen gibt.

Zwei Möglichkeiten

  1. Du hast die Wohnung gekauft, dann sofort raus mit den Speicheröfen, die Kosten rechnen sich ziemlich schnell.

  2. Gemietet, dann frag mal bei den Nachbarn

Gandalf

Hallo,
Nachtspeicheröfen sind nicht die schlechteste Heizquelle. Meistens lassen sie sich ohne weiteres nicht ersetzen, da andere Heizsysteme einen Schornstein brauchen.
Für die Abrechnung in einem Mehrfamilienhaus sind sie sogar von Vorteil, denn jeder braucht nur soviel bezahlen, wie er an Heizenergie verbrauch.
Es sollten nur nicht zu alte sein, da die alten Heizkörper mit Mineralwolle isoliert sind. Ganz alte Öfen vor 1970 sind oft mit Asbest belastet. Man sollte sie Mittelfristig auswechseln.
Neue Speicherheizungen enthalten keine Partikel, die sich mit der Atemluft vermischen. Eine regelmäßige Reinigung von Staub sollte jedoch vorgenommen werde, auch jede Gas oder Oelheizung muß gewartet werde.
Den Wärmebedarf für jeden Raum kann man sehr gut einstellen. Wenn eine Außentemperaturabhängige Regelung eingebaut ist, ist es um so besser. Wenn eine Tagnachladung zum Niedrigtarif möglich ist, sollte man diese nutzen, damit nicht so viel unnötige Strahlungswärme abgegeben wird. Auch eine Speicherheizung kann man sehr sparsam fahren, doch oft fehlt das technische Verständnis, wie so eine Heizung arbeitet.
Gruß Kobold