Bei einer geplanten Produktionsfläche von ca. 900 m, und einer Hallenhöhe von 4 Meter soll eine Beleuchtung, unter anderem auch für feines Arbeiten (genaues Messen, entgraten etc.) installiert werden.
Wo sind die Vorteile von Neonleuchten bzw. Gasentladungslampen, oder gibt es sonst noch eine sinnvolle, wirtschaftliche Möglichkeit der Beleuchtung?
Hallo!
Mit dieser Frage würde ich zu einem Fachmann gehen. Zu einem Beleuchtungstechniker. Diese Leute sind dazu ausgebildet und kennen sich damit bestens aus.
Gruß Werner
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Bei einer geplanten Produktionsfläche von ca. 900 m, und einer
Hallenhöhe von 4 Meter soll eine Beleuchtung, unter anderem
auch für feines Arbeiten (genaues Messen, entgraten etc.)
installiert werden.
Wo sind die Vorteile von Neonleuchten bzw.
Gemeint sind wohl Leuchtstoffröhren.
Diese sind für Beleuchtung von Arbeitsplätzen Stand der
Technik und ergonomisch unbedenklich.
Dafür gibt es Normen.
Interessant ist, daß die Beleuchtung nicht sehr hell sein
muß, um gut sehen zu können.
Wichtig: Kein „Flackerlicht“ -> elektronische Vorschaltgeräte
keine unangenehmen Reflektionen -> gegeignete
Blendlamellen -> wichtig auch in Verbindung mit
Bildschirmarbeitsplätzen.
Zusätzlich zur Hallenbeleuchtung sollte man den Mitarbeitern
an Arbeitsplätzen geeignete hochwertige Arbeitsplatzbeleuchtung gönnen.
Hier gilt das gleiche wie oben.
Ich selbst bin von dem weißen Licht der Leuchtstofflampen
nicht so begeistert und habe mir deshalb für die individuelle
Arbeitsplatzbeleuchtung Glühlampen (Achitektenleuchten)
(für Löten und Montage von Elektronik -> SMD, Optik usw.) installiert. Das ist aber auch Geschmackssache.
Gasentladungslampen, oder gibt es sonst noch eine sinnvolle,
wirtschaftliche Möglichkeit der Beleuchtung?
Leuchtstoffröhren sind zumindest bei Verbrauchskosten gut,
weil langlebig, guter Wirkungsgrad und günstige spektrale
Eigenschaften. Anschaffungskosten … na ja, Qualität hat ihren
Preis.
Gruß Uwi
Hallo Uwi,
Thema verfehlt: Gasentladungslampen und Leuchtstofflampen sind zweierlei.
Leuchtstofflampen werden zwar gerne mit Neonlampen verwechselt, aber Gasentladungslampen mit Leuchtstofflampen ist mir neu.
Gruß Kobold
Eine Leuchtstofflampe ist eine Gasentladungslampe. Gasentladungslampe ist also der Oberbegriff. Mit der Gasentladung wird ultraviolettes Licht (UV-Licht) erzeugt. Die innenseitige Beschichtung des Glaskolbens setzt das primär erzeugte UV-Licht in ein dem Sonnenlicht möglichst ähnliches Spektrum um.
Dieser Lampentyp ist aufgrund seines hohen Wirkungsgrades weitverbreitet als Lichtquelle für öffentliche Gebäude und Büros. Bauformen sind u. a. die Leuchstoffröhre und die Kompakt-Leuchtstofflampen mit gefalteten Röhrensegmenten.
Hoffe, nicht alle Klarheiten restlos beseitigt zu haben.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
alles schön und gut. Du magst auch recht haben, aber wenn Du mal einen Elektrokatalog aufschlägst, wirst Du unter Entladungslampen …Hochdruck-Entladungslampen…Hochdruck-Quecksilberdampflampen…und Hochdruck-Natriumdampflampen…und Hochdruck-Metallhalogendampflampen oder Schwarzglashochdrucklampen finden.
Im allgemeinen werden diese als Gasentladungslampen bezeichnet.
Leuchtstofflampen werden halt schlicht als Leuchtstofflampen bezeichnet.
Gruß Kobold
Neonlampen
Neonlampen sind die Reklameleuchten, die meist in Buchstabenform mit Hochspannung arbeiten.
Gruß Kobold
Hallo !
Du siehst, bei so viel Durcheinander ist es besser, Du fragst einen gelernten Beleuchtungstechniker!!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Kobold,
Leuchstofflampen gehören wie Wolfgang schon sagte zur Gruppe der Entladungslampen.Natürlich gibt es hier Untergruppierungen.
Zur Grundbeleuchtung sind Leuchstofflampen mit einer Farbtemperatur von ca. 4000°K empfehlenswert.Aus Kostengründen in Ein-Banden Ausführung.Je nach Bedarf,würde ich eine Refraktorleuchte,bestückt mit einer Halogenmetalldampflampe empfehlen.Natriumdampflampen sind für diesen Zweck nicht geeignet und teilweise auch nicht zugelassen. Auch Quecksilberdampflampen wären möglich.
Folgende Empfehlung gibt es für den genannten Zweck:
EN = 500 Lux
GK = 1
LF = nw oder ww
FW = 3
EN = Nennbeleuchtungsstärke
GK = Güteklasse der Blendungsbegrenzung
LF = Lichtfarbe
FW = Farbwiedergabestufe
Als Leuchstofflampe käme also z.B. Philips TL-D 58/25 in Betracht.Als Leuchtmittel für die Refraktorleuchten wäre z.B.
Philips HPI-Plus oder aber HPL-N empfehlenswert.
Um genaueres sagen zu können,muss man sich den „Laden“ aber vor Ort ansehen.Die genannten Empfehlungen sind nach DIN 5035 für
die Beleuchtung von Innenräumen,Metallverarbeitung,feine mechanische Arbeiten,stanzen,löten,polieren,einrichten von Werkzeugmaschinen,Montage.
Vielleicht hats ja ein bischen geholfen.
Gruß Sebastian
gut gesprochen!
Hallo,
damit sind die Sachen formal klargestellt.
Ich würde allerdings nicht gern Präsisionsarbeiten
in einer Halle machen wollen, die nur mit Quecksilberdampf-
lampen beleuchtet wird.
Wenn’s natürlich billig sein soll, dann sind die Dinger
auch verwendbar.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]