Hallo zusammen,
Hallo alleine 
derzeit (Anfang Juni) regnet es seit ein paar Tagen. Die
Aussentemperatur liegt zwischen 13 und 20 Grad, die
Luftfeuchte bis zu 97%.
Auch die Luftfeuchte in der Wohnung steigt in den letzten
Tagen, sie pendelt zwischen 60 und 69 % bei Temperaturen von
20 bis 23 Grad.
Beim Lüften (Früh und Abends) erhöht sich die Feuchtigkeit in
den Räumen teilweise um ein paar % anstatt das sie fällt.
Ist dies im Sommer normal?
Ja, das ist normal. Morgens ist es meist schon sehr warm draußen und wenn Du bei 16°C Luft mit 97% rel. Feuchte in die Wohnung „lüftest“ und diese sich dann auf 23°C erwärmt (die Wände sind ja warm, sozusagen Wärmespeicher), stellt sich eine rel. Feuchte von ca. 64% ein (bei 20°C von ca. 76%).
Besteht die Gefahr von Schimmelbildung??
Nein, keine Panik. Schimmel bildet sich erst ab einer relativen Luftfeuchte von ca. 80% (unterer Grenzwert) auf Oberflächen, die Feuchtigkeit müsste aber über einen langen Zeitraum anstehen, damit sich Schimmel bildet. Es handelt sich ja auch nicht um außergewöhnlich hohe Mengen Feuchtigkeit, die Du durchs Lüften einträgst und die durch irgend welche Temperaturschwankungen im Wohnraum plötzlich zu Tauwasser kondensieren.
Trifft die feuchte Luft allerdings auf kalte Kellerwände, sieht es anders aus. Deshalb soll man Keller NIE im Sommer lüften, um sie trocken zu bekommen, das ist kontraproduktiv.
Danke für eure Ratschläge!
Bitte, gerne, und fleißig weiter lüften, da passiert nichts, außer dass die Raumluftqualität steigt 
Gruß, Guido