Hallo!
Bei meiner Wohnungsrenovierung vor 4 Jahren habe ich im Bad im Gegensatz zu den anderen Räumen an der Decke keine Wärmedämmung angebracht.
Ich habe das damals mit der Wärmedämmung und Dampfbremsfolie nicht so richtig verstanden, und vorsichtshalber aus Angst das nicht gemacht.
Es ist derzeit nur eine Decke aus Feuchtraumpaneelen drin, und eine halber Meter Hohlraum darüber,
dann kommt eine geputzte Decke, dann vermutlich Bretter, Deckenbalken , Dachbodendiele, und dann der ungedämmte Dachboden.
Nun bekomme ich das Bad aber nicht richtig warm.
Im Winter muss ich ewig lang die Heizung anstellen, dass es halbwegs warm wird.
Irgendwie zieht es auch aus der Betätigung des Spülkastens immer kalt raus, obwohl Tür, Tenster usw. dicht sein sollten.
Irgendwie liegt das Bad auch ungünstig, 2 Aussenwände, darunter unbeheizter Hausflur, die Räume daneben sind auch nahezu unbeheizt. Und oben das kalte Dachgeschoss.
Ich habe nun gedacht, eine Zimmererfirma zu beauftragen, die Decke zu entfernen, Wärmedämmung + Dampfbremse einzubauen, und die Decke wieder anzubringen, also das Paneele-Zeugs.
Irgendwie stelle ich mir vor, dass die warme Luft durch die Ritzen der Paneele
in den Hohlraum der Decke darüber steigt, und dann ev. durch Löcher der Elektroinstallation oder Risse entweicht.
Kann das sein?
Weitere Frage:
Wenn das vom Zimmerermeister fachgerecht ausgeführt wird,
besteht da die Gefahr, dass die Deckenpaneele durch die hohe luftfeuchte im Bad obendrauf anfangen zu schimmeln?
Die Dampfbremse kommt ja über die Paneele.
Oder hat da jemand noch einen ganz anderen Vorschlag?
Grüße, Steffen!