Hallo,
ich habe im Keller in einer Ecke,
stark feuchte Stellen. Es ist sogar teilweise
so, dass auf dem Boden, kleine Pfützen sind
(Durchmesser ca 2-3 cm)
Angeblich soll die Aussenabdichtung hin sein.
Haus ist Baujahr 1960. Mit wurde eine Sanierung
von innen angeboten. Es soll eine Chemikalie (Kiesol) ca. alle 10-15 cm ins Mauerwerk gegeben werden (einmal knapp über dem Boden und einmal auf Höhe des Erdreichs.
Anschließend kommen verschieden Pütze (heisst das so?)
darauf.
Meine Frage nun, hat jemand eine Langzeiterfahrung mit dieser Methode? Ich möchte ungern dann in 5 Jahren dann doch von aussen aufmachen.
Ist nicht die sichere Methode die Sanierung von aussen, wobei einige Stellen unter der Terasse liegen!!
Vielen Dank für Eure Infos
MHGM
Hallo,
meinst Du so was?
http://www3.westfalia.de/shops/werkzeug/aus-_und_umb…
Das hilft manchmal! gegen steigendes Wasser, aber wenn das Wasser von außen drückt, sehe ich eher schwarz.
Gandalf
hallo guten abend ich persönlich halte garnichts von verkieselungen aus folgenden gründen 1. wenn sie ein es erfolgreich durchführen wollen müssten sie eine trockene phase abwarten weil sonnst die sperschicht durch den dampfdruck durchlöchert wird wie ein schweizer käse . sehen sie sich bitte mal auf der seite sanierputz-schwindel. (bei google)um herr fischer ist ein sehr interessanter mann dessen ansichten interessant sind er würde ihnen auch abraten und einen kalkputz raten der durch seine zusammensetzung und kapilartät das beste für ihren keller ist. aber machen sie sich bitte selber ein bild von den anforderungen und von den machbaren lösungen grüße u. dahlbüdding
Hallo,
ich habe im Keller in einer Ecke,
stark feuchte Stellen. Es ist sogar teilweise
so, dass auf dem Boden, kleine Pfützen sind
(Durchmesser ca 2-3 cm)
Angeblich soll die Aussenabdichtung hin sein.
Haus ist Baujahr 1960. Mit wurde eine Sanierung
von innen angeboten. Es soll eine Chemikalie (Kiesol) ca. alle
10-15 cm ins Mauerwerk gegeben werden (einmal knapp über dem
Boden und einmal auf Höhe des Erdreichs.
Anschließend kommen verschieden Pütze (heisst das so?)
darauf.
Meine Frage nun, hat jemand eine Langzeiterfahrung mit dieser
Methode? Ich möchte ungern dann in 5 Jahren dann doch von
aussen aufmachen.
Ist nicht die sichere Methode die Sanierung von aussen, wobei
einige Stellen unter der Terasse liegen!!
Vielen Dank für Eure Infos
MHGM
Abdichtung im Keller/Bodenplatte
Hallo,
wenn eine Bauwerkabdichtung gegen Feuchtigkeit eingesetzt werden soll, also wirkungsvoll im technischen Sinne (und nicht wirkungsvoll im wirtschaftlichen Sinne - einseitig für den Ausführenden), muss diese auf den Belastungsfall abstellen wie auch hierfür geeignet sein.
Gehen wir einmal simpel davon aus, wir hätten von außen gegen die Bodenplatte drückendes Wasser. Und lösten -„preiswert und gut“- das Ganze durch Aufkleben einer gerade günstig im Angebot eines Supermarktes befindlichen Teichfolie auf die Estrichoberfläche.
Was passierte?
Lachend würde die ungebremst eindringende Feuchtigkeit das Folienwerk dahinraffen, es durchdringen.
Nein, eine Abdichtung gehört (eine Eignung hierfür vorausgesetzt) nach außen, dorthin, von wo die Nässe ansteht und gegen das Bauteil drückt. Das ist einleuchtend.
Kiesol ist ein flüssiges Verkieselungskonzentrat. Und es ist ein Systembestandteil zur Bauwerksabdichtung. Hilft also nicht alleine für sich betrachtet, sondern in Kombination mit „richtigen“ Bauwerksbdichtungen, beispielsweise bituminösen Dickbeschichtungen.
Die Eindringtiefe derartiger Verkieselungslösungen ist meist auf wenige Millimeter begrenzt. Ähnlich wie Verfestigungsmaßnahmen an Estrich- oder Betonoberflächen mit Reaktionsharzen.
Kein Mensch kann eine Prognose über die realistische Eindringtiefe, und schon garnicht hinsichtlich der Effektivität einer derartigen Maßnahme abgeben.
Porengröße, Restfeuchte, Dichtigkeit der Bauteilmatrix, ggf. Versalzung, alles das sollte bzw. muss Berücksichtigung finden.
Dann kann die Antwort eigentlich nur heißen: No, Sir.
-.-.-
Es muss schon ein richtiger Aufwand betrieben werden, um das Bauwerk wieder VON AUßEN abzudichten. Heißt: zumindest bereichsweise aufgraben!
Ist nicht die sichere Methode die Sanierung von aussen, wobei einige Stellen unter der Terasse liegen!!
Genau das ist sie, die sichere(re) Methode!
Gruß: Klaus