Glühbirnen aufarbeiten?

Hallo,

in einem Zeitungsartikel über die Währungsreform lese ich:

„Nun gab auch neue Glühlampen. Vorher konnte man hier und da gegen Abgabe einer alten Lampe eine mit einem neuen Glühfaden aufgearbeitete erstehen.“

Nanu? Wie kann man Glühbirnen aufarbeiten? Dass sich das heutzutage nicht lohnt, ist mir schon klar, nur, mich wundert, wie das möglich ist.

Gruß
Carsten

Hallo,

„Nun gab auch neue Glühlampen. Vorher konnte man hier und da
gegen Abgabe einer alten Lampe eine mit einem neuen Glühfaden
aufgearbeitete erstehen.“

Nanu?

Nanu? Wie kann man Glühbirnen aufarbeiten? Dass sich das
heutzutage nicht lohnt, ist mir schon klar, nur, mich wundert,
wie das möglich ist.

Ich kenn Birnenkompott, hmmm sehr lecker, mit einem Zimstängli drin.

Ich kenne auch Glühlampen.
Glühbirnen kenn ich nicht.
In dem Zeitungsartikel ist ja auch von Lampen die Rede.

Ist mir auch neu dass man Glühfäden aufarbeiten kann. Durchgebrannt ist durchgebrannt. Aber in der Zeit der Währungsreform wurden aus Mangel viele Dinge repariert. Warum nicht auch Glühlamen.

Mit freundlichen Grüßen
Rumburak.

Hi Carsten,

natürlich kann man die Glaskolben aufschmelzen,
den kaputten Doppelwendel rausnehmen und einen neuen einquetschen, und dann den Glaskolben wieder mit Sauerstoff-freiem Gasgemisch wieder füllen. Ist halt eine Sauarbeit, aber wenn man sonst nichts tun kann?

Gruß
BT

Hallo,

natürlich kann man die Glaskolben aufschmelzen, den kaputten Doppelwendel rausnehmen und einen neuen
einquetschen, und dann den Glaskolben wieder mit Sauerstoff-freiem Gasgemisch wieder füllen.

das ist ja das, was mich wundert: Wenn man die Quetschung unten schmilzt, ist sie ja noch nicht offen. Und wenn man da irgendwie ein Loch reinkriegt, müsste man ja wie beim Buddelschiffbau durch die kleine Öffnung arbeiten. Wobei das bei Buddelschiffen einfacher ist, weil die Segel erst nachträglich aufgezogen werden, :smile:

Gruß
Carsten

Hallo Carsten! Das geht schon! Nicht jede durchgebrannte Glühbirne eignete sich. Also so: Die durchgebrannte Glühbirne wieder in die Lampe schrauben(möglichst ohne Schirm, damit man besser kucken kann.)

Dann die Glühbirne solange drehen, bis der Glühfaden wieder die Halterung berührt. Zack, sie schmelzt sich wieder fest! Das geht natürlich nur, wenn der Glühfaden an der anderen Seite noch fest ist. Netterweise gab es damals fast nur „klare“ Glühbirnen. -Es gab Menschen mit unendlicher Geduld, die für andere Leute das machten, sozusagen als „Erwerbsnische“. Möglicherweise bekaman sie Naturalien dafür, beispielsweise Birnenkompott, wie der andere Poster neckischerweise meinte…Gruß Erika