Auch ich ärgere mich seit Wochen mit einer Gartenpumpe rum. Sie gehört einem guten Bekannten von mir und macht in unregelmäßigen Abständen STRESS !!!
Zum Tatbestand: Saugrohr kommt aus Erde (40mm PE-Rohr) dann passender PE-Winkel, ca. 1,5m waagerecht 40mm PE-Rohr, wieder passender Winkel, senkrecht ca. 80cm PE-Rohr (bis hierhin alles unter Pflaster!) und dann Übergangswinkel 90° von 40mm PE auf 1" Gewinde. Danach folgen Doppelnippel, Rückschlagventil, Saugschlauch mit Anschlüssen, Vorfilter, Pumpe.
Die Pumpe ist (AL-KO GPM 1400) bekannt für ihre „sch…“ Saugleistung. wenn sie aber Wasser hat/bekommt ist sie einfach nur Klasse. Nun aber doch zu meiner Frage.
Wie kann es sein, dass in unregelmäßigen Abständen die Wassersäule abreißt oder warum geht das Gerät über Wochen manchmal fehlerfrei ? Rückschlagventil, Saugschlauch, Dichtungen am Filter wurden mehrfach erfolglos gewechselt.
Ich tippe ja nun nur noch auf den „Brunnen“ mit PE-Rohr. Gibt es etwas mit was ich die Verschraubungen elastisch und Vakuumdicht gegen Bodeneinflüsse „umwickeln“ kann, was auch irgendwo bezahlbar und dauerhaft ist?
O.K., Ich suche wieder die allbekannte „…wollmilchsau!“
Kann es sein, dass die Zisterne mal leer war, so dass die Anlage Luft angesaugt hat?
Saugkorb-Ventil verschmutzt, Gummi porös, oder irgendwie undicht?
Ansonsten müsste die Leitung mal abgedrückt werden,
man kann das erstmal mit Druckluft machen.
Wenn man da nichts bemerkt, also der Druck hält,
müsste das dann mit Unterdruck gemacht werden.
Wie das geht, weiss ich nicht,
ev. gibt es Handwerker, die entsprechend ausgerüstet sind.
Es ist keine Zisterne, sondern ein „Brunnen“ (Rohr mit Filter steckt in der Erde) Problem ist halt: "Manchmal kommt Wasser ohne Ende und manchmal eben nix.!
ist das ein selbstgebastelter Brunnen (gar ein Schlagbrunnen) oder wurde der fachmännisch angelegt?
Hast du einen Überblick, ob der immer Wasser führt?
Danke für die Antwort. Wir sind in unserer Gegend reich an Grundwasser. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass z.B. vormittags Wasser da ist und am Nachmittag ist „die Quelle versiegt“.
Danke für die Antwort. Der Brunnen ist KEIN Schlagbrunnen. Er wurde von einem erfahrenen Rentner installiert. Unten befindet sich ein 2" Kunststofffilter, senkrecht gehen dann einige Meter 40mm PE-Rohr, dann kommt eine PE-Winkelverschraubung usw. Und genau an diesen Verschraubungen zweifle ich. Sind die 100% Vakuumdicht? Daher mein Gedanke sie zu umwickeln um sie als mögliche Fehlerquelle auszuschließen.
Danke für die Antwort. Kein Wasser kann ich nicht beurteilen. Siehe bitte auch meine Antwort an „Thomas Reiter“. Schmutz kann ich ausschließen, denn dan müsste sich ja im laufe der Zeit auch Welcher im Vorfilter absetzen.
… senkrecht gehen dann einige
Meter 40mm PE-Rohr, dann kommt eine PE-Winkelverschraubung
usw. Und genau an diesen Verschraubungen zweifle ich. Sind die
100% Vakuumdicht?
Sauerstoffdiffusionsdicht sind weder das PE-Rohr an sich noch die Verschraubungen (geschweisst wäre die bessere Alternative gewesen).
Daher mein Gedanke sie zu umwickeln um sie
als mögliche Fehlerquelle auszuschließen.
Wird evtl. Verbesserung schaffen, aber keine wirklich bedeutsame, vermute ich.
Also dieses Rohrsystem ist für eine Brunnensaugleitung geeignet.
Ich habe sowas selbst zu Hause, ca. 30 m PE-Rohr, mit 3 Verschraubungen,
da gab es in 6 Jahren kein einziges Problem damit.
Na gut, als ich mal eine Garage angebaut habe, hab ich mit dem Bagger reingehauen, das dann auch wieder mit einem Stück Rohr und 2 Verschraubungen geflickt, auch das gibt keine Probleme.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, wenn das Rohr sehr stark zerkratzt ist, dass es da in der Verschraubung nicht richtig abdichtet.
Aber nur vielleicht, das müsste dann auch extrem schlimm sein.
Bei mir war immer alles beim 1. Versuch dicht.
Grüße, Steffen!
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Danke für die Antwort. Der Brunnen ist KEIN Schlagbrunnen. Er
wurde von einem erfahrenen Rentner installiert.
Hallo!
Nun schreib doch mal, wie tief der ist, und welchen Durchmesser er hat.
Meiner ist 3 m tief, hat 1 m Durchmesser, und im Winter steht das Wasser ca. 1,50 m hoch, im Sommer so 1 m.
Z. Zt. kann ich täglich etwa 1000 Liter entnehmen, über den Tag verteilt.
Damit ich weiss, wieviel Wasser drin ist, hab ich einen Schwimmer eingebaut, mit einer Stange, die durch den Deckel ragt.
Wenn die Stange garnicht mehr aus dem Deckel herausragt, weiss ich, dass es bald knapp wird, und ich darf kein Wasser mehr entnehmen. Bischen Sicherheit ist noch eingeplant.
Wenn ich es jetzt nochmal bauen würde, hätte ich noch ein 2. PE-Rohr als Kabel-Leerrohr verlegt, mit einer el. Wasserstandsanzeige, welche auch die Pumpe bei Wassermangel abschalten kann.
Aber soweit hab ich damals nicht gedacht.
Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass z.B.
vormittags Wasser da ist und am Nachmittag ist „die Quelle
versiegt“.
Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
es könnte sein, das der erfahrene Rentner mit dem Rohr nicht tief genug in den Boden reingegangen ist. Siehe Beitrag von Steffen, der mit seinem offenen Brunnen ca. 1m³ Wasser hat und dann erst mal leer ist. Tiefen ab ca. 7 - 10 m sind schon realistischer. Das Rohr muss im „Grundwassersee“ ankommen dann ist genug Wasser da.
Hallo,
ist der Saugschlauch saugfest, d.h. kann man den mit der Hand
n i c h t zusammendrücken??
Gelegentlich kommt es auch vor, daß beim Einschalten der Pumpe ein zu starkes Saugen aufgrund zu geringen Gegendrucks in der Leitung zum Verbraucher auftritt, dabei reißt die Wassersäule ab. In dem Falle muß man komplett neu ansaugen lassen und die dafür nötige Geduld aufbringen. Abhilfe schafft das langsame bzw. nur geringe Öffnen eines Verbrauchers bis zum Anschalten der Pumpe, nach dem Stabilisieren bzw. Aufbauen des vollen Förderdrucks kann man dann weiter aufdrehen.
Das Umwickeln der saugseitigen Rohrverbindungen bringt nix, richtig ist der Einsatz von explizit als saugfest definierten Verschraubungen (z.B. Plasson, Typ Alprene mit X-Ring)