Hallo Andreas,
Meine Eltern haben kürzlich einen neuen Herd bekommen. Dieser
hat nun keine „alten“ Kochplatten mehr, sondern ein Ceranfeld.
Ist auch soweit alles in Ordnung mit.
Aber sie beklagen sich oft, das die Platten nicht ordentlich
„durchheizen“:
Ceran speichert Hitze. Wenn Du ein entsprechendes Thermometer hättet, könntest Du beweisen, dass die erreichte Temperatur eine Weile bleibt - mindestens bis die Heizschlange darunter wieder aufleuchtet
Sie stellen eine Bratpfanne auf das Feld und schalten die
Platte auf volle Leistung. Lässen öl oder Margarine darin
erhitzen und legen dann das Gargut hinein. Nun möchten sie
natürlich, das das Gargut mit voller Leistung gebraten wird.
Doch die Platte schaltet sich offensichtlich aus (das „Glühen“
geht aus) und die Pfanne kühlt ab, so das es nicht mehr scharf
anbrät, sondern so vor sich hin „dünstet“.
das ist in der Tat seltsam
wenn ich auf meinem Ceranfeld Öl in einer Pfanne erhitze, muss ich aufpassen, dass mir das Öl nicht verraucht, bevor ich das Bratgut dazulege. Lasse ich die Kochstelle dann immer noch auf voller Leistung, verbrennt mir Öl und Gargut
ich muss eher sehr bald herunterregeln
Nun fragen wir uns, ob das so richtig ist, oder ob wir
vielleicht eine falsche Pfanne haben (Ich glaube ist ne
Guseiserne) oder ob man mit dem Ceranfeld irgendwie anders
vorgehen muß.
möglicherweise ist es wirklich die gußeiserne Pfanne. Wurde sie bereits beim Vorgängerherd eingesetzt? Kochgeschirr für Ceranfelder muss unbedingt einen planen Boden haben.
Das ist bei Teilen, die auf konventionellen Platten benützt wurden, oft nicht mehr der Fall.
Hat nun Topf oder Pfanne nicht vollen Kontakt mit dem Ceranfeld, schaltet dieses natürlich ab, um Überhitzung zu vermeiden.
Die Folge: Gargut bruzzelt nicht mehr richtig
Außderdem darf man keinesfalls ein Feld benützen, das größer oder kleiner ist, als die Pfanne.
Wie gesagt, geht hier nur ums dauerhafte heiss anbraten.
sieh mal, ob diese Tipps helfen
viele grüße
Geli