Hi,
wir planen im Wochenendhaus neue Öfen einzubauen. Momentan stehen im EG 3 Öfen. Be einem Besuch eines Ofenstudios machte man uns den Vorschlag statt der 3 Öfen einen luftgeführten Ofen aufzustellen und die Wärme mit Rohren in die anderen Räume zu leiten.
Die Vorteile waren schnell klar: Man muß nur einmal einheizen und einen Ofen am Brennen halten.
Und: wir hätten die Möglichkeit durch ein Rohr in das DG (wird zum Schlafen benutzt) ebenfalls Wärme einzubringen (momentan elektrische Heizung - Ofenaufstellung aus Platz und Sicherheitsgründen nicht möglich).
Die längeste Rohrlänge wären gut 2m (ins Dach), die anderen Rohre lägen bei ca. 0,5m und 1m.
Jetzt frage ich mich (oder besser:Euch): welche Nachteile hat das System?
Hat irgendwer Erfahrung damit (der Ofen wäre ein Jollytec 5000)?
Viele Grüße
HausB
Moien
Die längeste Rohrlänge wären gut 2m (ins Dach), die anderen
Rohre lägen bei ca. 0,5m und 1m.
Achtet auf genug Durchmesser. 5cm Rohre bringen gar nichts, 15cm funktioniert schon eher. Hier liegen 20cm Rohre, 3m lang. Und baut immer mit Rückweg. Die kalte Luft muss mit einem 2. Rohr zum Ofen zurück. Sonst gibts Staudruck und das ganze läuft weniger effektiv.
Die Schieber für das warme Rohr kommen unten, für das kalte Rohr oben.
Jetzt frage ich mich (oder besser:Euch): welche Nachteile hat
das System?
Es gibt in meinen Augen 3:
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Es ist nicht möglich die Wärme einfachso nach unten zu leiten. Wärme steigt auf, d.h. der Ofen muss eine Etage tiefer stehen als die Räume die man heizen möchte (quer durch eine Wand geht zur Not auch, auch quer durch einen Raum ist nicht drin).
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Der Raum in dem der Ofen steht wird geheizt ob man ihn nun benutzt oder nicht.
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Die Rohre tragen Schall recht gut und man kann allen anderen im Haus zuhören (vorallem bei so kurzen Rohren klappt das mit der Schallisolierung nicht wirklich).
cu
Hallo, Hausb,
wir haben eine solche Heizung seit bald 30 Jahren im Einsatz in unserem Wohnhaus. Die Heizung steht im Keller und die Warmluft wird durch Schächte mit 20cm Durchmesser (bzw. einen ungenutzten Kamin) geführt.
Die Vorteile: Da man jeweils nur die wirklich genutzen Räume heizt, ist die Heizung relativ sparsam. Die ungeheizten Räume werden durch Undichtigkeiten quasi mit"temperiert". Weiterer Vorteil: Änderungen am Thermostat im Raum wirken sich praktisch sofort aus, d.h. selbst wenn die Heizung über Tage nicht lief, es wird warm, sobald sie angeworfen wird.
Nachteile hat Pumpkin bereits angeschnitten: Geräusche, (Küchen-)Gerüche und auch Staub werden über die Luftschächte großzügig im ganzen Haus verteilt.
Fazit unsererseits: Wir würden keine andere Heizung wollen.
Gruß
Eckard