Hallo,
unsere Holzfenster sind jetzt neun Jahre alt und beginnen auf der Aussenseite etwas „kreidig“ auszusehen. Ich habe mal probeweise den Rahmen eines Fensters mit Autopolitur behandelt. Verschmutzungen sind dabei verschwunden, der ursprüngliche Farbton ist wieder aufgetaucht und die Oberfläche ist schön glatt und wasserabweisend.
Gerne würde ich alle Fensterrahmen so behandeln, bin mir aber nicht sicher, ob dieses Verfahren wirklich das beste ist. Gibt es unter Umständen langfristige Nachteile? Wenn Ihr dazu Erfahrungen habt, wäre ich für Tipps sehr dankbar.
Besten Dank im voraus,
Jens-Peter.
Hallo Jens-Peter,
was fürs Auto gut ist, kann nicht Schaden.
Durch Umwelteinflüsse und UV Licht verkreiden die Lacke oberflächlich mal schneller und mal langsamer. Durch die Autopolitur werden diese Rauhigkeiten im Bereich von 1000stel mm geglättet.
Der Farbauftrag auf deinen Fenstern ist mind. 100mal dicker als auf jedem KFZ (Ausnahme Kampfpanzer Leo + Elisabeths Rolls mit 40 Lackschichten)
Es gibt aber himmelweite Unterschiede bei Polituren. Ich würde dir empfehlen nach einer Anwendung einer Politur (zB für stark angegriffen Lacke) noch eine Wachs oder Acrylkonservierung aufzutragen.
Gruss, Bernd
Ich würde an Deiner Stelle eine gute Holzversiegelung nehmen. Hab ich bei meinen Blumenkästen (Echtholz) gemacht und die sehen nach 2 Jahren bei Wind und Wetter immer noch erstklassig aus. Habe noch was von dem Zeugs im Keller - wenn Du Interesse hast, suche ich Dir mal raus, wie das heisst.
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