Passives Licht und Hitzeproblem?

Von: , Frage gestellt am Di, 2. Sep 2008

Hallo!

Ich möchte gerne durch Beleuchtung ein angenehmeres Ambiente in meiner Wohnung schaffen, insbesondere durch passive Lichtquellen. Nun habe ich mal überlegt, wo ich die alle anbringen oder welche Verkleidung man drumrum bauen könnte.
Allerdings bin ich Laie und mache mir Sorgen um die Hitze der Lampe. Wenn ich bsp. die Lampe sehr Dicht an einer Wand oder einem Möbelstück anbringe kann es ja sicher schnell anfangen zu schmoren. Wird für solche Zwecke grundsätzlich eine "Kaltlichtlampe" genommen? Und wenn ja, kann man so eine Kaltlichtquelle auch in eine (größere) Röhre aus dickem Karton montieren (so eine Röhre, wo normalerweise Teppich draugerollt sind, hab da noch eine übrig =).

Vielen Dank für jeden Tip!

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Passives Licht und Hitzeproblem?

    Hallo,

    wenn du Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen verwendest, ist die Hitzeentwicklung nicht besonders groß. Mit Pappe würde ich dennoch einige cm Abstand halten und für gute Luftzirkulation sorgen.

    Gruß, Niels

  2. Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
    Re: Passives Licht und Hitzeproblem?

    Moin,
    Ich möchte gerne durch Beleuchtung ein angenehmeres Ambiente
    in meiner Wohnung schaffen, insbesondere durch passive
    Lichtquellen.
    Passive Lichtquelle, nur der Ordnung halber, ist eine falsche Bezeichnung. Ich vermute Du meinst eine indirekte Beleuchtung. Nun habe ich mal überlegt, wo ich die alle
    anbringen oder welche Verkleidung man drumrum bauen könnte.
    Allerdings bin ich Laie und mache mir Sorgen um die Hitze der
    Lampe. Wenn ich bsp. die Lampe sehr Dicht an einer Wand oder
    einem Möbelstück anbringe kann es ja sicher schnell anfangen
    zu schmoren.
    Das kommt auf die Art des verwendeten Leuchtmittels an. Jedes Leuchtmittel entwickelt Wärme, selbst Kaltkathodenröhren. Wird für solche Zwecke grundsätzlich eine
    "Kaltlichtlampe" genommen? Und wenn ja, kann man so eine
    Kaltlichtquelle auch in eine (größere) Röhre aus dickem Karton
    montieren (so eine Röhre, wo normalerweise Teppich draugerollt
    sind, hab da noch eine übrig =).

    Da wäre ich vorsichtig. Der Begriff Kaltlichtspiegellampe ist da irreführend. Damit ist lediglich gemeint, dass der höhere Anteil der entwickelten Wärme nach hinten (Rückseite, also Sockelseitig) abgegeben wird. Das Gegenteil wäre eine Aluminiumreflektorlampe, die in abgehängten Decken Verwendung findet, in denen eine Aufheizung problematisch wäre.
    In so einem Rohr bringt aber eine (Kompakt-)Leuchtstofflampe wenig, denn das meiste Licht wird ja seitlich abgegeben. Somit kommt am Rohrende nicht sehr viel raus. Es gibt allerdings schon sehr effiziente Energiesparlampe als Reflektorlampen (Osram, Megaman). Damit würde sich sowas realisieren lassen, wobei auch hier ein gewisser Abstand eingehalten werden sollte.
    Ich habe die Kolbentemperatur dieser Lampen noch nicht gemessen (bisher bestand dazu keine Veranlassung), aber auch recht effiziente Energiesparlampen entwickeln noch Temperaturen, bei denen kein Kontakt zu brennbarem Material bestehen sollte.
    Ansonsten gibts jede Menge Leuchten am Markt, die eine indirekte Beleuchtung ermöglichen, darunter auch dimmbare Ausführungen oder mit RGB-Farbmischung. Aus Gründen der Energieersparnis würde ich aber von Leistungsstarken Halogensystemen absehen. Recht einfach lässt sich z.B. eine Lichtvoute an der Wand anbringen. Und keine Angst vor Leuchtstofflampen. Die gibt es auch in Lichtfarben die für Wohnräume bestens geeignet sind. Es muss also nicht zwangsweise kaltes Licht dabei enstehen.

    Gruss Jakob

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