Asbest immer noch gefahr nach 2 jahren?

hallo ich habe eine Frage zu Asbest in nachtspeicheröfen da wir solche hatten bis 2006 und aus unwissenheit hat mein onkel sie selbst auseinandergelegt…einen im wohnraum und die andren 2 draussen…muss man davon ausgehn das jetzt nach 2 jahren immer noch asbest im haus ist deswegen und die fasern von diesem raum ina ndre wohnraume verschleppt werden können oder ist das nach 2 jahren eher unwahrscheinlich?

ist die asbestbelastung durch diese öfen dann sehr gross wenn man sie auseinander gelegt hat…es wöre schön wenn sie mir schreiben denn ich habe immer noch angst das asbest hier drin ist in unsrem haus…und wo im ofen war das asbest überhaupt…war es ein grosser anteil von Asbest…die öfen waren alle von Malag und 2 waren asbesthaltig…hatte ich damals im internet nachgeschaut…wie sieht asbest aus…es waren so gelbe platten drin die zerbröselt sind wenn mann sie angelangt hat…war das asbest? ich hab über 12 jahre in denräumen gewohnt…muss ich jetzt davon ausgehn das meine lunge schon geschädigt ist? probleme habe ich nicht aber das merkt man ja erst nach jahrzehnten wie ich gelesen hab…wäre froh über antworten… und wo genau waren in den öfen asbest eingebaut…jeder sagt etwas andres??

Moin, heaven,

Asbest ist gefährlich, wenn die Fasern eingeatmet werden, dafür müssen sie aber erstmal in der Luft sein. In den Schwebezustand kommen sie beim Schneiden, Brechen, Bohren, Fräsen, Schleifen. Irgendwann sinken sie zu Boden, können dann jedoch durch Luftzug wieder hochgewirbelt werden. Falls Du also nie den Boden gewischt hast, könnte immer noch etwas davon herumfliegen.

Wenn Du es ganz genau wissen musst, hilft nur ein Gutachten eines Umweltsachverständigen, die haben Messgeräte, mit denen sich die Belastung messen lässt. Ruf mal beim Landratsamt oder, wenn Du in der Stadt wohnst, beim Gesundheitsamt an, da weiß man, wer das machen kann.

Gruß Ralf

Auch erst einmal Hallo,

ich bin bei der gleichen Frage auf folgende Adresse gestossen

http://umweltinstitut.org/fragen–antworten/asbest/a…

Dort kann man weiter unten sogar einen Link zu einem Elektro-Fachbetrieb finden, bei dem die einzelnen Nachtspeicheröfen aufgeführt sind. Vielleicht hast du
ja gar kein Asbest drin gehabt, ich hoffe ihr kennt die Typennummer noch. Ansonsten sind da auch gute Adressen für Asbestuntersuchungen.

Gruß Ute

Hallo!
Ich würde mich da nicht verrückt machen, Die Industrie hat noch einige Zeit nachdem das Problem Asbest bekannt war Ihre Produckte auf den Markt geschmissen (z.B. Wellplatten)und keiner hat sich daran gestört, war ja auch Praktisch, so konnte man seinen Kram einfach entsorgen und nachdem alles weg war, hat man die Sache Verschärft und der Endkunde hat jetzt den Mist auf dem Dach liegen und kann die Teure Entsorgung Bezahlen.
Dachdecker waren besonders Belastet, haben aber auch Jahre dafür Kämpfen müssen wenn sie an Asbesthose erkrankten um eine Berufsunfähigkeits Rente zu bekommen, war also dann auch nicht so Schlimm, weil man ja sonst zahlen musste.
Man sollte die Sache nicht verharmlosen, aber es wird Heute sehr übertrieben, ich kenne einige Alte Dachdecker die noch Leben und habe selber vor 15 Jahre 5 diese Nachtspeicher Demontiert und Lebe noch, soviel ich weiß sind es wohl nur einpaar Dichtungen in den Geräten die aus Asbest bestehen.

Gruß sepp.

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Hallo Sepp,

hier geht es nur um die von den Berufsgenossenschaften anerkannten Fälle, Dunkelziffer sicher minimal geschätzt um Faktor 10,30, eher mehr, höher:

http://www.enius.de/presse/2080.html

Gruß
Reinhard

Hallo,
in Nachtspeicheröfen wurde Aspest als Auflager für die Speichersteine und bei Dichtungen (z. B. als Dichtschnüre) eingebaut. Im eingebauten Zustand bestand keine Gefahr durch das Asbest solange das Material mit Asbest nicht beschädigt war.

Wenn Sie noch den Hersteller und Typ Ihrer Nachtspeicheröfen kennen, können Sie beim Hersteller nachfragen oder direkt im Internet nachsehen, ob in Ihrem Nachtspeicherofen überhaupt Asbestprodukte verbaut wurden (Es gibt eigens dafür eine Datenbank)!

Ob in Ihrer Wohnung noch eine gesundheitsschädliche Asbestkonzentration besteht kann nur eine Messung zeigen. MfG Jens Seubert - Freier Architekt

Moin,
also ich denke mal, wenn Asbest wirklich im Ofen war ist z.B. eine wichtige Frage: WIE WURDE ER AUSGEBAUT?
Wenn die betreffenden Teile am Stück ausgebaut wurden und direkt rausgebracht wurden ist das Risiko relativ gering das es zu einer wirklich HOHEN Belastung des Raumes gekommen ist. Soll nicht heissen das garnix passieren kann!
Wenn die Teile aber mit Hammer, Meißel, usw ausgebaut wurden…
Naja ist das Risiko halt etwas Höher weil dabei numal recht viele Fasern freigesetzt werden.
Aber in so einem Gerät werden wohl nich Unmengen von Asbest verbaut worden sein! Und wenn das „gewöhnliche“ reinemachen halbwegs gewissenhaft durchgeführt wird, sollte wenn überhaupt kaum noch was da sein. Aber wenn du sichergehen willst (wenn Kinder im Haushalt sind sollte man das auf alle Fälle) solltest du wirklich nen Fachman dazuziehen der evtl. Messungen vornimmt.

Gruss Leo