Luftzufuhr am Kohleofen

Hallo,

am 23.09.08 um 08:46 hat „Mensch3“ hier eine Frage nach der Luftzufuhr eines Kohleofens gestellt.
Ist dieses Problem bei ihm noch aktuell und ist er an einer Information interessiert?

www. plewa.de

Diese Fa. hat Außenschornsteine im Programm, bei denen die Außenluft durch Wärmeentzug aus den Rauchgasen vorgewärmt wird, bevor sie in die Wohnung strömt.

In diesem Zusammenhang gab es damals eine Antwort eines offensichtlich Verwirrten, der mir seinerzeit unterstellte, einen Selbstmordvorschlag (Luftvorwärmung der Außenluft durch Rauchgas- Wärmeentzug) gemacht zu haben.

Gruß:
Manni

Hallo,

am 23.09.08 um 08:46 hat „Mensch3“ hier eine Frage nach der
Luftzufuhr eines Kohleofens gestellt.
Ist dieses Problem bei ihm noch aktuell und ist er an einer
Information interessiert?

www. plewa.de

Diese Fa. hat Außenschornsteine im Programm, bei denen die
Außenluft durch Wärmeentzug aus den Rauchgasen vorgewärmt
wird, bevor sie in die Wohnung strömt.

Ich werde den Teufelsadvokat (schon wieder, daas macht mir mittlerweile spass) spielen. Welche Garantie gibt Plewa, dass alles in den naechsten 100 Jahren in Ordnung bleiben wird, bei ihren Systemen, und kein Unfall vorkommt? Es sind schon sehr viele Rauchvergiftungen vorgekommen und manche sind gestorben, ohne es zu merken. Letzter Fall, an dem ich mich erinnern kann, eine Familie in einem Hotel in Korfu. Ein winzig-kleines Loch in der Wand war genug, so klein dass man es nur nach wochenlanger hartnäckiger Untersuchung (jedes einzelnes cm^2 wurde unter die Lupe genohmen) gefunden werden konnte, Abgase in dem Hotelraum zu stroemen. Was garantiert einem, diese Plewasysteme werden in der Zukunft (nach 20 Jahren) keinen Riss zeigen und das gleiche wie bei dieser (Britischen oder Duetschen?) Familie passiert?

In diesem Zusammenhang gab es damals eine Antwort eines
offensichtlich Verwirrten, der mir seinerzeit unterstellte,
einen Selbstmordvorschlag (Luftvorwärmung der Außenluft durch
Rauchgas- Wärmeentzug) gemacht zu haben.

Gruß:
Manni

Moin,

Ich werde den Teufelsadvokat (schon wieder, daas macht mir
mittlerweile spass) spielen. Welche Garantie gibt Plewa, dass
alles in den naechsten 100 Jahren in Ordnung bleiben wird, bei
ihren Systemen, und kein Unfall vorkommt? Es sind schon sehr
viele Rauchvergiftungen vorgekommen und manche sind gestorben,
ohne es zu merken. Letzter Fall, an dem ich mich erinnern
kann, eine Familie in einem Hotel in Korfu. Ein winzig-kleines
Loch in der Wand war genug, so klein dass man es nur nach
wochenlanger hartnäckiger Untersuchung (jedes einzelnes cm^2
wurde unter die Lupe genohmen) gefunden werden konnte, Abgase
in dem Hotelraum zu stroemen. Was garantiert einem, diese
Plewasysteme werden in der Zukunft (nach 20 Jahren) keinen
Riss zeigen und das gleiche wie bei dieser (Britischen oder
Duetschen?) Familie passiert?

In Deutschland dürfen nur Bauprodukte genutzt werden, die eine Bauartzulassung besitzen. D.h. das in Rede stehende Produkt wurde von den Behörden bzw. einer dazu bevollmächtigten Institution auf Zuverlässigkeit geprüft. Dies bedeutet natürlich nicht, dass keine Unfälle passieren können. Es macht sie nur recht unwahrscheinlich.
Das Risiko beim überwinden einer Treppe ist ungleich höher, geschweige denn beim Autofahren.
Wenn ich die demagogischen Ausführungen deiner Antwort so durchlese, kommt mir der Gedanke, dass du sie dir auch hättest sparen können.

vnA

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Vielleicht bin ich zu pedantisch geworden. Leute die solche Gefahren kennen, werden sie auch versuchen zu vermeiden. Ich fahre eine Verkehrsampel auch nicht mit Rot ueber eine Kreuzung, obwohl mich nichts garantiert dass der Unfall nicht auch mit Gruen geschehen kann und da gibt es schon viele solche Verehrsunfaelle. Auch wenn es 3 Uhr am Morgen ist und nicht einmal die Katzen herumlaufen. Der Gedanke alleine macht einen Krank. In diesem Sinne werde ich auch nicht so ein System benutzten. Egal ob Plewa mir 100 Zetrifikate vorzeigen kann und diese alle bestaettigen wuerden, ein Unglueck kann niemals passieren. Ich weiss was fuer Gefahren da sind und werde so was nicht benutzen, Leute die es nicht wissen werden es schon tun.

In der Beziehung gebe ich Dir vollkommen Recht! Aber nicht, weil das Material vielleicht Mängel aufweisen könnte, sondern, weil bedingt durch das Luft/Abgassystem und der damit verbundenen Enge am Schornsteinkopf, es zur Rezirkulation der Abgase kommen kann, was bedeutet, diese treten dann wieder zurück in den Raum.

Ich kann von diesem System auch nur abraten!

Dieses System ist unbedenklich nur nutzbar, wenn die angesaugte Verbrennungsluft direkt und ohne jegliche Verbindung zum Lebensraum, in den Brennraum gelangt.

Es ist relativ einfach Schutzziel A und B zu umgehen, jedenfalls mit solch einem System, aber es ist wirklich nicht sinnvoll, jedenfalls nicht, wenn man am Leben hängt.
A und B besagen eigentlich nur, das man für Verbrennungsluftnachweis pro KW Heizleistung 4 CCM Raumvolumen nachweisen muß, wobei immer eine direkte verbindung nach außen bestehen muß, also innenliegende Räume nicht mitgezählt werden können, wenn diese keinerlei verbindung nach außen haben. Das andere Schutzziel kann man hier jetzt wirklich vernachlässigen.
Aber jeder sollte sich einmal darüber bewußt werden, aus welchen Jahr diese Verordnung stammt und auch darüber, daß sich die Wohnverhältnisse inzwischen maßgeblich verändert haben. Ein reiner Raum/Luftverbund ist heutzutage schon sträflich und bestenfalls dazu geeignet unliebsame Mitmenschen zu entsorgen.

Früher hatte man undichte Fenster und Türen, durch denen die Verbrennungsluft nachströmen konnte, aber diese Wohnungen sind heutzutage fast ausnahmslos renoviert worden und nun kommt keine bis sehr wenig Luft durch Fenster und Türen. Das wäre alles nicht so tragisch, wenn ich eine Überwachung hätte, die das Gerät abschaltet, wenn die Abgase zurück in den Lebensraum treiben. Aber bei einem Kohle oder Holzofen ohne Gebläseunterstützung ist das nicht der Fall. Irgendwann ist keine Verbrennungsluft mehr im Raum und das bedeutet auch, daß die Abgase nicht mehr im Naturzugverfahren aufsteigen können und das bedeutet zumindestens eine schleichende, aber in der Wirkung nicht zu verachtende Kohlenmonoxidvergiftung.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, weil ich im Kundendienst für Thermen, Heizkessel, Brenner und die gesamte restliche Palette der Heiztechnik tätig bin, daß die fehlende Verbrennungsluft zu einem zunehmenden Problem geworden ist. Die Leute wissen überhaupt nicht in welcher Gefahr sie eigentlich schweben, wundern sich aber über ständige Müdigkeit ect.!

Übrigens werd ich in meinem neuen Haus auch nur mit Holz heizen, hab allerdings ein Rohr für die Verbrennungsluft direkt von draußen zum Ofen gezogen, um auch der Fußkälte entgegen zu wirken.

Noch ein Tip von einem alten Hasen in diesem Gewerk!
Ein Schornsteinfeger kann nicht viel machen, er ist halt an die Verordnungen gebunden. Aber die Gesetzmäßigkeiten haben sich in den letzten 20 Jahren in den Häusern und Wohnungen verschoben, nur die Verordnungen sind immer noch die alten. Er wird sagen: JA, wenn die Verordnungen einhalten werden, aber früher sterben werdet ihr selbst!

Ich wollt nun keine Panik verbreiten, aber niemand kann die Physik überlisten, überlisten kann man sich nur selbst, was manche allerdings mit dem Leben bezahlen.

Gruß Joho

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Diese Fa. hat Außenschornsteine im Programm, bei denen die
Außenluft durch Wärmeentzug aus den Rauchgasen vorgewärmt
wird, bevor sie in die Wohnung strömt.

Was Du da beschreibst, kann ich nicht finden. Ich sehe ausschließlich Schornsteine mit Vorwärmung für die Luft, die direkt als Verbrennungsluft in den Ofen geleitet wird. Welches System meinst Du?
Gruß
loderunner

Was Du da beschreibst, kann ich nicht finden. Ich sehe
ausschließlich Schornsteine mit Vorwärmung für die Luft, die
direkt als Verbrennungsluft in den Ofen geleitet wird. Welches
System meinst Du?
Gruß

Hallo loderunner

du wirst dafür auch keine plausible erklärung bekommen.
das ist wie beim letzten mal wo er ein komplettes Bio-Heizwerk
mit einem alten herdofen aus omas zeiten vergleichen wollte.

er klammert sich wieder mal an einen strohhalm weil einen irrtum einzugestehen,
nicht seine stärke ist.

es handelt sich bei Plewa um ein neues eigenständiges komlettsystem:
„Ofen im Schornstein“.

wenn du genau hinsiehst erkennst du auch da die
isolierung des innenliegenden rauchrohres ,
damit die abgase nicht durch die zuluft herunter gekühlt wird.

eine öffnung im unteren bereich des schornsteines, statt unter der kopfabdeckung als eingang der zuluft wäre meiner Meinung nach, außer bei der optik, sogar vorteilhafter.

aber plewa, ein mir seit vielen jahren, als seriöse Kaminfirma bekanntes unternehmen, möchte natürlich in der heutigen zeit auch mal was neues herausbringen, und mit in den komplettheizsystemverkauf einsteigen.

übrigens finde ich das „ofen im kaminsystem“ garnicht so schlecht,

aber in bezug auf ersparnis ist auch da keine verbesserung zu erkennen, aber die optik ist schon etwas anderes.

aber auch hier:
auch hier wird das eigentliche kaminrohr nochmal gegen abkühlung isoliert, siehe zeichnung.

sonst würde es schnellstens zu einer versottung der anlage kommen.
(Eine Teerfabrik entsteht) und das wäre noch die harmlose seite.

aber wenn einer so eine idee auch noch bei einem Kohleofen wie zu omas zeiten vorschlägt, ist das unverantwortlich.

da die rauchgase schwerer sind als luft, würde es bei zu starker abkühlung zu einem rückfluß derselben kommen.

aber, von einer einigermaßen intelligenten person, so einen vorschlag zu lesen, ist absolut als grober unfug anzusehen.

vor allem wenn durch solsche unsinnigen vorschläge dadurch eine lebensgefährliche situation entstehen kann.

ich denke du kennst noch seine unsinnigen postings vom letzten mal.

mit freundlichem Gruß

Franz

Hallo

es handelt sich bei Plewa um ein neues eigenständiges
komlettsystem: „Ofen im Schornstein“.

Hab ich mir angeschaut. Auch hier wird nur die Verbrennungsluft im Schornstein geführt.
Wie gesagt: ich finde nirgends die behauptete Raumluftvorwärmung durch die Rauchgase.
Gruß
loderunner

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aber, von einer einigermaßen intelligenten person, so einen
vorschlag zu lesen, ist absolut als grober unfug anzusehen.

vor allem wenn durch solsche unsinnigen vorschläge dadurch
eine lebensgefährliche situation entstehen kann.

ich denke du kennst noch seine unsinnigen postings vom letzten
mal.

Hallo Franz,
…na, traust Du Dich schon wieder zu antworten?
Verfällst Du wieder in den alten Fehler?

Bei Dir besteht doch bekanntermaßen die Gefahr, daß Deine Artikel häufig wegen Verstoßes gegen die Netikette gelöscht oder gesperrt werden.

Der damalige Fragende kann sich ja selbst bei Plewa erkundigen, ob für ihn etwas dabei ist. An ihn war mein P. gerichtet.

Gruß:
Manni

Was Du da beschreibst, kann ich nicht finden. Ich sehe
ausschließlich Schornsteine mit Vorwärmung für die Luft, die
direkt als Verbrennungsluft in den Ofen geleitet wird. Welches
System meinst Du?

Hallo,
es geht lediglich um die g r u n d s ä t z l i c h e Frage, ob einem Ofenabgas Wärme entzogen werden kann, ohne daß es zu den völlig irrwitzigen Mutmaßungen eines anderne P. hinsichtlich Vergiftungs- und Selbstmordgefahr, Versottung etc. kommen kann.

Es kann!
Auszüge aus einem mir vorliegenden Prospekt PLEWA:

…verfügt über einen in der Abgasstrecke montierten Wärmetauscher.

…dem Abgas entzogene Wärme kann in Pufferspeicher geleitet werden.

…saubere kontinuierliche Verbrennung durch Zufuhr vorgewärmter Verbrennungsluft aus dem Rundum- Luftspalt.

…durch die konzentrische Anordnung von Luftschacht und Abgaszug wird die Verbrennungsluft auf ihrem Wege von außen zur Feuerstätte vorgewärmt. Diese Wärmerückgewinnung über die gesamte Bauhöhe des Schornsteins verbessert den Wirkungsgrad der Anlage erheblich.

Damit ist bewiesen, daß dem Rauchgas ein Teil der Wärme zur Luftvorwärmung entzogen werden kann, ohne daß das Rauchgas sich soweit abkühlt, daß es infolge seiner größer werdenden Dichte „zurückströmt“ und Hausbewohner vergiftet.

Ein bestimmter P. weiß weder, wie heiß das Abgas des UP ist, noch wie weit es sich durch eine Luftvorwärmung der Zuluft abkühlt, noch wie weit sich ein Abgas abkühlen müßte, um innerhalb des Kamins zurückzuströmen und auch zur Versottung zu führen.

Ob ein Rauchgas aus dem Kamin mit -sagen wir- 182 Grad, oder durch einen Wärmeentzug mit 180 Grad ausströmt, ist doch völlig unwichtig.

Unserem ominösem P. kommt es aber auf solche Details nicht an.

Er ist von seiner eigenen Herumposterei und der dramatischen Schilderung ausphantasierter Folgen selbst so begeistert, daß er gegen jegliche Denkgesetze verstößt.

So ist die Realität, unabhängig von der gegenseitigen Sternchenverteilung untereinander.

Wie hieß es früher, als plötzlich geringe Mengen an Arsen in Hühnereiern nachgewiesen wurde und die Schädlichkeit dieses Giftes bestritten wurde?

„Millionen Hühner können sich nicht irren“.

Eines dieser Hühner ist jetzt wohl ein gewisser P.

Gruß:
Manni

Hallo,

es geht lediglich um die g r u n d s ä t z l i c h e Frage, ob
einem Ofenabgas Wärme entzogen werden kann, ohne daß es zu den
völlig irrwitzigen Mutmaßungen eines anderne P. hinsichtlich
Vergiftungs- und Selbstmordgefahr, Versottung etc. kommen
kann.

Ähm - das nennt man dann z.B. Brennwertherme.
Die Raumluft wird aber nirgends damit vorgewärmt. Es sind immer geschlossene Systeme, das heißt, die Verbrennungsluft wird immer ausschließlich aus der vorgewärmten Zuführung genommen, es gibt niemals eine zusätzliche Verbindung zur Raumluft. Und genau deshalb gibt es dann auch keine Vergiftungsgefahr - im Unterschied zu Deinem Selbstbauvorschlag zum Umbau eines normalen Kamins oder Kaminofens.

Versottung gibt es übrigens deshalb nicht, weil der Schornstein dafür angepasst wird - kleiner und mit Edelstahleinzug o.ä… Nebenbei braucht man bei einem Brennwertgerät sogar eine Kondensatpumpe.

Damit ist bewiesen, daß dem Rauchgas ein Teil der Wärme zur
Luftvorwärmung entzogen werden kann, ohne daß das Rauchgas
sich soweit abkühlt, daß es infolge seiner größer werdenden
Dichte „zurückströmt“ und Hausbewohner vergiftet.

Leider falsch.

Ob ein Rauchgas aus dem Kamin mit -sagen wir- 182 Grad, oder
durch einen Wärmeentzug mit 180 Grad ausströmt, ist doch
völlig unwichtig.

Über die Abgastemperaturen solltest Du Dich vielleicht nochmal informieren.

Gruß
loderunner

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