Umwälzpumpe für Wärmepumpen

Hallo Spezialisten

Warum genau darf man für Wärmepumpen keine drehzahlgesteuerten Umwälzpumpen einsetzen. Es ist mir klar, dass eine WP eine etwas stärkere Pumpe benötigt, aber weshalb sollte Sie bei Temperaturabfall des Vorlaufs nicht etwas langsamer drehen ?

Was für eine Pumpe würdet ihr beim WP-Einsatz so grundsätzlich einsetzen. (2 Familienhaus, max Förderhöhe 7m)

Dank für jeden Tipp.

Hallo,

wer sagt das denn??
Wir sind grad dabei, bei uns eine WP zu installieren. Und wir haben für die normalen Heizkörper eine drehzahlgeregelte Pumpe. Nur für den Heizkreislauf der Fussbodenheizung ist eine normal Pumpe installiert. Das liegt an der rel. großen Durchflussmenge, die durch die Heizschlangen gepumpt werden; da kann man sich diese teure Pumpe sparen.

Haelge

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Hallo !

Vorsicht !
Welche Umwälzpumpe ist denn gemeint und um was für eine Wärmepumpenanlage handelt es sich ?

Meine Luft/Wasser WP MIT Pufferspeicher hat IN der Wärmepumpe eine ungeregelte Umwälzpumpe eingebaut. Die hat die Funktion den Puffer zu laden und die Wärme möglichst schnell aus dem Wärmetauscher der WP zu transportieren.
Diese Pumpe sollte konstant laufen sonnst kann das zu Hochdruckstörungen führen.
Vom Puffer zu der Wärmeverteilung (Heizkörper) im Haus habe ich dann eine geregelte. Funzt mit ihren max 25 Watt bestens.

Gruß
Jürgen

wer sagt das denn??
Wir sind grad dabei, bei uns eine WP zu installieren. Und wir
haben für die normalen Heizkörper eine drehzahlgeregelte
Pumpe. Nur für den Heizkreislauf der Fussbodenheizung ist eine
normal Pumpe installiert. Das liegt an der rel. großen
Durchflussmenge, die durch die Heizschlangen gepumpt werden;
da kann man sich diese teure Pumpe sparen.

Ich spreche von einer Luft/Wasser Wärmepumpe, aber das hat wohl keine
Relevanz. Mehrere WP-Hersteller empfahlen, eine ungeregelte Umwälzpumpe mit ca. 200Watt zu verwenden und rieten mir explizit
von einer geregelten ab. Nur konnte mir keiner so richtig sagen, weshalb das so ist. Da wir vorläufig keinen Pufferspeicher einsetzen, würde der Kreislauf der WP direkt an das Heizungsnetz gehängt und deshalb kam meine frage nach Reglung auf.

Hallo Jürgen

Meine Luft/Wasser WP MIT Pufferspeicher hat IN der Wärmepumpe
eine ungeregelte Umwälzpumpe eingebaut. Die hat die Funktion
den Puffer zu laden und die Wärme möglichst schnell aus dem
Wärmetauscher der WP zu transportieren.
Diese Pumpe sollte konstant laufen sonnst kann das zu
Hochdruckstörungen führen.

Und genau diese Aussage verstehe ich nicht. In einem Heizkreislauf
hat man kaum mehr als 1Bar. Oder könnte es sein, dass eine Regelung
runterregelt und das Wasser nicht mehr durch den Wärmetauscher der WP durchgedrückt wird ?

Vom Puffer zu der Wärmeverteilung (Heizkörper) im Haus habe
ich dann eine geregelte. Funzt mit ihren max 25 Watt bestens.4

Hängt wohl von der Förderhöhe und den Widerstandsverlusten in deinem
Haus ab.

Gruss
Joe

Hallo,

wie geschrieben: gerade für das Heizungsnetz (bei normalen Heizkörpern) kann runtergeregelt werden. Meine Pumpe geht auf bis zu 5 Watt runter.
Ich denke, der Hund liegt bei dir im (äää beim) Pufferspeicher begraben: Wenn du den nicht hast, muss die Wärme der WP ja irgendwie irgendwo anders hin abgeführt werden. Die WP lässt sich nicht so fein (wenn überhaupt) regeln. Also hast du viel Wärme und die muss weg!

Haelge

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Meine Luft/Wasser WP MIT Pufferspeicher hat IN der Wärmepumpe
eine ungeregelte Umwälzpumpe eingebaut. Die hat die Funktion
den Puffer zu laden und die Wärme möglichst schnell aus dem
Wärmetauscher der WP zu transportieren.
Diese Pumpe sollte konstant laufen sonnst kann das zu
Hochdruckstörungen führen.

Und genau diese Aussage verstehe ich nicht. In einem
Heizkreislauf
hat man kaum mehr als 1Bar. Oder könnte es sein, dass eine
Regelung
runterregelt und das Wasser nicht mehr durch den Wärmetauscher
der WP durchgedrückt wird ?

da verstehe ich jetzt aber die Frage nicht. Das hat doch mit dem Druck nichts zu tun.
Fast alle Kompressoren von Wärmepumpen sind ungeregelt, das heißt sie sind an oder aus. Und wenn sie an sind, muss die Leistung abgeführt werden, am besten in einen Pufferspeicher. Da gibt es nichts zu regeln, die Energie muss so schnell wie möglich raus. Wenn die warme Seite der Wärmepumpe zu heiss wird, sinkt der Wirkungsgrad und evt. steigt der Druck unzulässig an.
Falls die WP aber einen drehzahlgeregelten Kompressor hat, könnte man die Umwälzpumpe natürlich auch runterregeln. In diesem Fall wäre aber ein Pufferspeicher wohl unsinnig.

Na dann, ich wünsche eine schöne Heizperiode.
Olaf

Hallo,

Da wir vorläufig keinen Pufferspeicher einsetzen,

ich bin zwar kein Fachmann, aber auf einen Pufferspeicher würde ich bei einer WP auf gar keinen Fall verzichten. Zum einen ist der Wirkungsgrad schlechter, je größer der Temperaturunterschied ist, zum zweiten wird es so nicht funktionieren, wenn auch das Brauchwasser damit erwärmt werden soll. Zum dritten muss man wesentlich mehr Leistung zur Verfügung haben, weil die Wärme vor allem tagsüber gebraucht wird - mit Puffer kann auch nachts ein Teil auf Vorrat erarbeitet werden.

Also: warum kein Pufferspeicher?
Gruß
loderunner

Also: warum kein Pufferspeicher?

Der Grund ist einfach… weil ich keinen Platz habe, solange der Stahl-Oeltank noch nicht entsorgt ist.

Zum einen ist der Wirkungsgrad schlechter,

Nein, im Gegenteil, der Pufferspeicher und die zusätzliche Ladepumpe
verlieren einiges an Energie !

Temperaturunterschied ist

Schildbürger würden das so sehen, aber für die WP ist es relevant wie hoch der Temperaturunterschied zwischen VL und RL (Heizkörper) ist und nicht was im Boiler so rumschwabert.
Klar ist, dass eine WP den höchsten Wirkungsgrad bei höheren Temperaturen und kleinerer VL/RL Differenz erreicht. Aber das hat mit einem Pufferspeicher nichts zu tun.

funktionieren, wenn auch das Brauchwasser damit erwärmt werden
soll.

stimmt, aber ich habe derzeit separates Brauchwasser

Verfügung haben, weil die Wärme vor allem tagsüber gebraucht

Stimmt, aber tagsüber ist es idR wärmer als in der Nacht, ergo ist
der Wirkungsgrad der WP höher. Wenn man die Speicherverluste abzieht,
dann könnte sich der Nachteil des Tagtarifes wieder aufheben.
Wenn du die Ladezeit einer WP ankuckst, dann wird man einsehen, dass man deswegen keine grössere WP benötigt.

wird mit Puffer kann auch nachts ein Teil auf Vorrat
erarbeitet werden.

Vom Nachttarif abgesehen, macht es überhaupt keinen Sinn Energie
auf Vorrat zu produzieren. Das ist das Ineffizienteste überhaupt.
Vor allem dann, wenn man von geregelt spricht. Was soll man regeln,
wenn die Energie schon produziert wurde und anschliessend wegen warmer
Witterung nicht gebraucht wird ? Eine WP ohne Pufferspeicher regelt sehr viel direkter.

Achtung:
Ich wollte nur auf deine Argumente antworten. Ich bin nämlich nicht
grundsätzlich gegen einen Pufferspeicher, nur eben bei mir ist es eine Uebergangsphase, in der erst der Stahltank rückgebaut werden muss. Der Vorteil eines Speichers liegt auf der Hand: Brauchwasser, Solareinspeisung. Temperaturanhebung mittels Heizstab während wirklich kalten Tagen oder um Bakterien abzutöten.
Und Achtung: Einige WPs verwenden das Speicherwasser zum Enteisen des Tauschers. In diesem Fall würde ich auf einen Pufferspeicher nicht verzichten !

Nur, alles das beantwortet mir meine konkrete Frage nach dem Umwälzventil nicht wirklich.

wie geschrieben: gerade für das Heizungsnetz (bei normalen
Heizkörpern) kann runtergeregelt werden. Meine Pumpe geht auf
bis zu 5 Watt runter.
Ich denke, der Hund liegt bei dir im (äää beim) Pufferspeicher
begraben: Wenn du den nicht hast, muss die Wärme der WP ja
irgendwie irgendwo anders hin abgeführt werden. Die WP lässt
sich nicht so fein (wenn überhaupt) regeln. Also hast du viel
Wärme und die muss weg!

Würde die WP nicht einfach abstellen, wenn zuviel Wärme im Vorlauf vorhanden ist ? (vorausgesetzt kein Pufferspeicher ist vorhanden)

Moin,

Meine Luft/Wasser WP MIT Pufferspeicher hat IN der Wärmepumpe
eine ungeregelte Umwälzpumpe eingebaut. Die hat die Funktion
den Puffer zu laden und die Wärme möglichst schnell aus dem
Wärmetauscher der WP zu transportieren.
Diese Pumpe sollte konstant laufen sonnst kann das zu
Hochdruckstörungen führen.

Und genau diese Aussage verstehe ich nicht. In einem
Heizkreislauf
hat man kaum mehr als 1Bar. Oder könnte es sein, dass eine
Regelung
runterregelt und das Wasser nicht mehr durch den Wärmetauscher
der WP durchgedrückt wird ?

da verstehe ich jetzt aber die Frage nicht. Das hat doch mit
dem Druck nichts zu tun.
Fast alle Kompressoren von Wärmepumpen sind ungeregelt, das
heißt sie sind an oder aus. Und wenn sie an sind, muss die
Leistung abgeführt werden, am besten in einen Pufferspeicher.
Da gibt es nichts zu regeln, die Energie muss so schnell wie
möglich raus. Wenn die warme Seite der Wärmepumpe zu heiss
wird, sinkt der Wirkungsgrad und evt. steigt der Druck
unzulässig an.
Falls die WP aber einen drehzahlgeregelten Kompressor hat,
könnte man die Umwälzpumpe natürlich auch runterregeln. In
diesem Fall wäre aber ein Pufferspeicher wohl unsinnig.

Na dann, ich wünsche eine schöne Heizperiode.

Hallo Olaf

Klaro, du schriebst was von Hochdruckstörungen und das hatte mich elektrisiert. Und warum steigt der Druck an, wenn zu heiss ? Würde die WP nicht einfach abstellen, weil die Steuerung ‚denkt‘ dass genügend Energie produziert wurde ?

Gruss
Joe

Ja, aber die Wärme ist auch schnell wieder weg, da kein Puffer da ist. Dann schaltet sich die Pumpe wieder ein. Und dann wieder ab. usw. Und das mag so ein Ding gar nicht. Die will schon etwas länger laufen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Zum einen ist der Wirkungsgrad schlechter,

Nein, im Gegenteil, der Pufferspeicher und die zusätzliche
Ladepumpe verlieren einiges an Energie !

Du hast mich falsch verstanden. Natürlich kostet ein zusätzlicher Speicher Energie. Aber die Wärmepumpe arbeitet besser, wenn der Temperaturunterschied zwischen dem Medium, aus dem die Energie entnommen wird und dem Brauchwasser / Heizungswasser möglichst klein ist. Und das ist normalerweise tagsüber der Fall und nicht nachts. Wenn man also die günstigen Zeiten ausnutzen kann, wird der Gesamtwirkungsgrad erheblich besser.

Temperaturunterschied ist

Schildbürger würden das so sehen, aber für die WP ist es
relevant wie hoch der Temperaturunterschied zwischen VL und RL
(Heizkörper) ist und nicht was im Boiler so rumschwabert.

Nein. Nur der VL und das genutzte Medium (Luft? Erdwärme?).

Klar ist, dass eine WP den höchsten Wirkungsgrad bei höheren
Temperaturen und kleinerer VL/RL Differenz erreicht.

Nö.

Aber das hat mit einem Pufferspeicher nichts zu tun.

Natürlich nicht. Aber mit dem kann man günstige Zeiten ausnutzen. Und Leistungsspitzen überprücken (puffern).

Aber meine Rückfrage ist ja eh’ schon beantwortet (kein Platz).

Gruß
loderunner

Hallo

Klaro, du schriebst was von Hochdruckstörungen und das hatte
mich elektrisiert. Und warum steigt der Druck an, wenn zu
heiss ? Würde die WP nicht einfach abstellen, weil die
Steuerung ‚denkt‘ dass genügend Energie produziert wurde ?

ja klar, die Regelung sollte abschalten. Wenn danach die Temperatur gleich wieder fällt dann schaltet sie kurz danach wieder ein. Dieses Ein- und Ausschalten ist wohl schlecht für die mechanischen Teile. Besser ist es, wenn die Pumpe längere Zeit durchläuft. Das wäre dann ein Argument für den Pufferspeicher.
Falls Deine Regelung aber versagt oder vielleicht auf Handbetrieb gestellt ist oder so, dann ist die letzte Rettung der Hochdruckabschalter. Im normalen Betrieb sollte der aber nicht auslösen.

Olaf

Ja, aber die Wärme ist auch schnell wieder weg, da kein Puffer
da ist. Dann schaltet sich die Pumpe wieder ein. Und dann
wieder ab. usw. Und das mag so ein Ding gar nicht. Die will
schon etwas länger laufen.

Wer sagt das ? Ist das so ? Ich kann das nicht beurteilen, muss aber sagen, dass es aus meiner Sicht nicht so ist. Ein Kühlschrank schaltet auch andauernd ein und aus. Und dem Kompressor dürfte es auch egal sein, ob er alle 5 Minuten mal ein/ausschaltet oder ob er es nur alle 1/2h mal macht. Auch das Defrosting dürfte dürfte bei kürzeren Intervallen eher sichergestellt sein.

Aber die Wärmepumpe arbeitet
besser, wenn der Temperaturunterschied zwischen dem Medium,
aus dem die Energie entnommen wird und dem Brauchwasser /
Heizungswasser möglichst klein ist.

Da sind wir einer Meinung, wobei die Heizungswasser-Temperatur nicht
der Vorlauf-Temperatur des Pufferspeichers entsprechen muss.

Und das ist normalerweise tagsüber der Fall und nicht nachts.

Ja, weil es in der Nacht idR kälter ist als am Tag, ist am Tag die Temperatur-Differenz kleiner ! Das ist ja das, was ich schon vorher sagte.

günstigen Zeiten ausnutzen kann, wird der Gesamtwirkungsgrad
erheblich besser.

Grundsätzlich hast du recht, es hängt von den Klima-Gegebenheiten ab.
Aber ob sich der Vorteil der Pufferung mit den Speicherverlusten aufwiegt, bezweifle ich.

Temperaturunterschied ist

Schildbürger würden das so sehen, aber für die WP ist es
relevant wie hoch der Temperaturunterschied zwischen VL und RL
(Heizkörper) ist und nicht was im Boiler so rumschwabert.

Nein. Nur der VL und das genutzte Medium (Luft? Erdwärme?).

Genau, und deshalb will ich mit dem RL (Pufferspeicher) nicht die WP
auf Betriebstemperatur bringen müssen, damit die Differenz möglichst klein wird. Schliesslich wurde auch die Puffertemperatur mal erzeugt und vermutlich in der Nacht wegen des Niedertarifs, aber gerade dann wenn die Temp-Differenz höher war…
Wie gesagt, ich möchte mich nicht zu tief über diese Problematik, die vermutlich sogar sogar noch fallabhängig ist, auslassen. Aber wenn ich mein WP-Projekt fertig habe, dann kann ich es beurteilen, hoffe ich. Erstmal werde ich das Projekt ohne Puffer machen und später wenn Platz da ist, kommt ein Pufferspeicher (wegen der Heizstabmöglichkeit und evt. Brauchwassers) rein. Meine Frage ging wirklich nur um die
Umwälzpumpe, weil das verlangte Ding über 200 Watt ungeregelt verbraucht.

Klar ist, dass eine WP den höchsten Wirkungsgrad bei höheren
Temperaturen und kleinerer VL/RL Differenz erreicht.

Nö.

Doch, hängt zwar vom Wärmemittel ab, aber idR funktioniert eine WP über 5C am Besten. Natürlich gibt es gegen oben Grenzen, die wiederum vom Wärememittel abhängen.

Aber das hat mit einem Pufferspeicher nichts zu tun.

Natürlich nicht. Aber mit dem kann man günstige Zeiten
ausnutzen.

warum soll man günstige Zeiten ausnutzen, wenn am nächsten Tag
die Wärme nicht gebraucht wird ?

Und Leistungsspitzen überprücken (puffern).

mit Heizstab ja, mit Pufferung ineffizient

Danke für deine Meinung ! Wie gesagt, ich bin mir über die
reale Situation auch noch nicht komplett im Klaren. Mir ist klar,
dass die Heizungsbauer gerne Puffer verkaufen und mir ist auch klar,
dass die Situation mit Brauchwasser anderst aussieht.

mit freundlichen Grüssen
Joe

Das hat mir der Planer so gesagt und der weiss, wovon er spricht. Er sagte, dass die WP schon ne halbe Stunde laufen sollte. OK, sie ich auch ziemlich groß (16 kW). Und das ist halt auch der Unterschied. Ein Kühlschrankkompressor ist „etwas“ kleiner.
Und vorher hat’s schon jemand geschrieben: alles mechanische sollte nicht dauernd an und aus geschaltet werden.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Klaro, du schriebst was von Hochdruckstörungen und das hatte
mich elektrisiert. Und warum steigt der Druck an, wenn zu
heiss ? Würde die WP nicht einfach abstellen, weil die
Steuerung ‚denkt‘ dass genügend Energie produziert wurde ?

ja klar, die Regelung sollte abschalten. Wenn danach die
Temperatur gleich wieder fällt dann schaltet sie kurz danach
wieder ein. Dieses Ein- und Ausschalten ist wohl schlecht für
die mechanischen Teile.

Kann ich leider nicht beurteilen, mal abgesehen davon dass ein Kühlschrank nix anderes macht und doch Jahr hält.

Wobei die Umwälzpumpe ja nur runtergegeln würde, wenn wirklich keine Temperatur-Differenz zwischen Eingang und Ausgang vorhanden ist. So gesehen dürfte es die Temperatur-/Druckstau nicht geben. Mir hätte einfach gefallen, dass die Pumpe nicht konstant über 200Watt gebraucht hätte und jene Autoanpassungsfunktion ans Netz. Aber ich sehe langsam auch ein, dass es wirklich unnötig ist zu regeln, da die WP die Umwälzpumpe ohnehin abstellt, wenn die WP nix zu tun hat. Das ist doch so ?

Falls Deine Regelung aber versagt oder vielleicht auf
Handbetrieb gestellt ist oder so, dann ist die letzte Rettung
der Hochdruckabschalter. Im normalen Betrieb sollte der aber
nicht auslösen.

stimme dir voll zu

danke für die Bemühung !
Joe

Und vorher hat’s schon jemand geschrieben: alles mechanische
sollte nicht dauernd an und aus geschaltet werden.

Du kennst das Buch, die 1000 Irrtümer des Allgemeinwissens ?
Vermutlich würdest du dich Wundern, was nicht alles erzählt wird, was schlussendlich nicht stimmt.

Mir ist schon klar, dass jede Mechanik, die häufig betätigt wird, einer erhöhten Abnutzung unterliegt. Aber tut das nicht auch jedes Gerät, das immer komplett abkühlt und wieder frisch erwärmt wird ?

In welchem Ausmass eine WP an Gesamtlebensdauer verliert bei häufigem
An- und Ausstellen kann ich nicht beurteilen. Wenn meine WP mal eingebaut ist, kann ich dir sagen, wieviele Male sie schaltet. Vermutlich würde sie nicht mal soviel schalten, da die Umwälzpumpe ohnehin während des ganzen Betriebes läuft. (Temperaturdifferenz)
Was dann wiederum gegen eine ‚intelligente‘ Umwälzpumpe spräche.

Gruss
Joe

Hallo,

wobei die Heizungswasser-Temperatur nicht
der Vorlauf-Temperatur des Pufferspeichers entsprechen muss.

Nein, sie wird normalerweise etwas kleiner sein. Kommt natürlich drauf an, ob der Puffer direkt im Kreislauf hängt oder ein zusätzlicher Wärmetauscher verwendet wird.

Aber ob sich der Vorteil der Pufferung mit den
Speicherverlusten aufwiegt, bezweifle ich.

Dazu kenne ich mich ehrlich gesagt nicht gut genug aus. Ich habe bislang von keiner aktuellen Anlage gehört, die ohne Puffer auskommt. Deshalb habe ich ja gefragt.

Klar ist, dass eine WP den höchsten Wirkungsgrad bei höheren
Temperaturen und kleinerer VL/RL Differenz erreicht.

Nö.

Doch, hängt zwar vom Wärmemittel ab, aber idR funktioniert
eine WP über 5C am Besten. Natürlich gibt es gegen oben
Grenzen, die wiederum vom Wärememittel abhängen.

Ja. Aber eben nicht von der Differenz zwischen Vorlauf und Rücklauf. Das ist allein Sache der Heizung. Die WP interessiert ja nur die notwendige Vorlauftemperatur, der Rest muss mit der Leistung und der Durchflussmenge geregelt werden.
Aber natürlich kann der RL nicht kälter sein als das Zimmer, das geheizt wird (außer bei schlechter Isolierung). Und weil für die Wärmepumpe eine möglichst geringe VLTemperatur günstig ist, spielt das Verhältnis VL/RL indirekt eine Rolle.

warum soll man günstige Zeiten ausnutzen, wenn am nächsten Tag
die Wärme nicht gebraucht wird ?

Dass am nächsten Tag gar keine Wärme benötigt wird, ist extrem unwahrscheinlich. Und die aktuellen Puffer haben äußerst geringe Verluste, die sind auch nach zwei Tagen noch warm.

Und Leistungsspitzen überprücken (puffern).

mit Heizstab ja, mit Pufferung ineffizient

Ein Heizstab ist nun wirklich ineffizienter als alles, was Du sonst noch zum Heizen verwenden kannst, außer vielleicht noch Nachtspeicheröfen.

Wie gesagt, ich bin auch kein Fachmann. Ich bin nur grad dabei, eine Anlage mit Stückholzkessel zu planen (für den nächsten Sommer), weil wir eine Stück Wald besitzen (nicht viel, reicht aber für den halben voraussichtlichen Bedarf). Da interessiert mich natürlich alles, was grob in Richtung Heizung und drumherum geht. Und weil wir momentan auch die Heizöltanks im Keller haben und evt. einen kleinen Tank auch behalten werden (für den Fall, wenn mal keiner im Haus ist),… Deshalb habe ich gefragt. Viel Glück mit Deiner Anlage.
Gruß
loderunner