Bitumen um Keller abzudichten?

Hallo schlauere Menschen wie ich!!

Folgende Problemstellung - im Keller unseres Hauses ist ein Loch in Form eines Swimmingpools, dieser wurde allerdings niemals fertiggestellt, im Laufe der Zeit wurde der Beton porös und Wasser drückte von unten ins Haus hinein; Wasserstand ein paar Zentimeter, seit 2 Jahren nichts mehr.

Frage:
Möchte das Ding abdichten und eine Decke drüberlegen - denkt ihr, das es möglich und sinnvoll ist, mittels Bitumenbahnen den Boden + 10/20 cm der Seite abzudichten?

Bitte um Info - danke!!! :wink:

Hallo schlauere Menschen wie ich!!

Hallo unbekannter Fragesteller.
Zunächst heißt es :schlauere Menschan ALS ich (genauso WIE - mehr ALS)
Betreffend die Dauerbaustelle im Keller steht offenbar drückendes Wasser an, oder es kann nicht ausgeschlossen werden (wenn es derzeit trocken ist).
Abdichtungen müssen bei drückendem Wasser von der Positivseite (das ist die Druckseite, damit die Beton-Rückseite) heran geführt werden.
Bitumenbahnen AUF die Betonoberfläche zu legen ist keine Lösung.
Was -um Gittes Willen- soll dann darauf? Eine Decke?
Wahrscheinlich werde nicht nur ich bei dieser Ankündigung Verständnisprobleme haben …
Was ist denn nun wirklich gemeint?

Übrigens: wenn man drückendes Wasser von der Negativseite abzudichten versucht, könnte man sich auch eine schwarze Brille aufsetzen. Mit zumindest gleichem Erfolg: man sieht den späteren Schaden nicht.
Das Wasser wird unter der Abdichtungsbahn anstehen - und sucht sich nun einen Weg in die „Freiheit“.
Wahrscheinlich über die Rand-/Wandbereiche, wo es durch kapillare Kräfte bedingt über den Wandanschluss (zur Abdichtung) hinaus aufsteigen wird.
-.-.-.-.-.
mfg Klaus

In aller Regel hat das Becken einen Abfluß am Boden. Ist der Zugesetzt?

Hallo,

ich nutze seit einigen Jahren selbst einen Keller mit ähnlichen Problemen.
Eine Abdichtung von innen mit Bitumen ist schon mehrfach gescheitert.
Da das Wasser offensichtlich von unten drückt (in unserer Region in Abhängigkeit vom Grundwasserstand)
, wird es sich immer einen Weg durch die schwächste Stelle suchen.

Was bei mir funktioniert: Es ist ein Brunnenloch vorhanden, Durchmesser ca. 60 cm, Tiefe ca. 150 cm, darin befindet sich eine Tauchpumpe. In der trockenen Jahreszeit kann man bis zum Grund schauen, in der Regenreichen Zeit erfüllt die Pumpe zu 90% ihren Dienst, ca. alle 2 Jahre reicht auch das nicht mehr, d.h dann habe ich Wasser im Keller.
Wäre ich Hauseigentümer würde ich entweder ein zweites Brunnenloch anlegen (unter Berücksichtigung der Statik!!) oder das vorhandene vergrößern.

Gruß

ToM

Hallo schlauere Menschen wie ich!!

Hallo unbekannter Fragesteller.
Zunächst heißt es :schlauere Menschan ALS ich (genauso WIE -
mehr ALS)

Danke, ich wissen, deutsches Sprache schweres Sprache … me sorry!

Betreffend die Dauerbaustelle im Keller steht offenbar
drückendes Wasser an, oder es kann nicht ausgeschlossen werden
(wenn es derzeit trocken ist).

Naja, Dauerbaustelle - baut ja niemand - insofern :wink:) Aber ja, ist dzt. trocken…

Abdichtungen müssen bei drückendem Wasser von der Positivseite
(das ist die Druckseite, damit die Beton-Rückseite) heran
geführt werden.

Und wie??? Das halbe Haus untergraben?

Bitumenbahnen AUF die Betonoberfläche zu legen ist keine
Lösung.
Was -um Gittes Willen- soll dann darauf? Eine Decke?

Nochmal sorry - ich möchte den Raum nutzen, sprich eine Decke über dieses Loch draufbetonieren. Und damit sich unter diesem Hohlraum kein Biotop bildet, eben abdichten - daher die Idee mit der Bitumenbahn. Oder Dichtschlämme … hab ja keine Ahnung was es alles gibt!!!

Wahrscheinlich werde nicht nur ich bei dieser Ankündigung
Verständnisprobleme haben …
Was ist denn nun wirklich gemeint?

Übrigens: wenn man drückendes Wasser von der Negativseite
abzudichten versucht, könnte man sich auch eine schwarze
Brille aufsetzen. Mit zumindest gleichem Erfolg: man sieht den
späteren Schaden nicht.
Das Wasser wird unter der Abdichtungsbahn anstehen - und sucht
sich nun einen Weg in die „Freiheit“.
Wahrscheinlich über die Rand-/Wandbereiche, wo es durch
kapillare Kräfte bedingt über den Wandanschluss (zur
Abdichtung) hinaus aufsteigen wird.

Damnit - Wasser böse! :wink:

-.-.-.-.-.
mfg Klaus

Danke!!!

Hallo,
vielleicht ist es möglich den Beton mit Harz zu „Verpressen“.
Eine solche Lösung kann, wenn es die baulichen Voraussetzungen zulassen, durch ein normales Bauunternehmen durchgeführt werden.
Am besten eine Baufirma fragen.
Gruß Bernhard

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Hallo schlauere Menschen wie ich!!

Hallo unbekannter Fragesteller.
Zunächst heißt es :schlauere Menschan ALS ich (genauso WIE -
mehr ALS)

Danke, ich wissen, deutsches Sprache schweres Sprache … me
sorry!

Vielen Dank!
Wie ich ist sicher jeder Leser extrem dankbar für diesen Hinweis zu dem Thema, um welches in dem Artikel zuallererst auch ging!
Tja, manche Deutschlehrer könnens halt nicht lassen…

Betreffend die Dauerbaustelle im Keller steht offenbar
drückendes Wasser an, oder es kann nicht ausgeschlossen werden
(wenn es derzeit trocken ist).

Naja, Dauerbaustelle - baut ja niemand - insofern :wink:) Aber
ja, ist dzt. trocken…

Abdichtungen müssen bei drückendem Wasser von der Positivseite
(das ist die Druckseite, damit die Beton-Rückseite) heran
geführt werden.

Und wie??? Das halbe Haus untergraben?

Bitumenbahnen AUF die Betonoberfläche zu legen ist keine
Lösung.
Was -um Gittes Willen- soll dann darauf? Eine Decke?

Nochmal sorry - ich möchte den Raum nutzen, sprich eine Decke
über dieses Loch draufbetonieren. Und damit sich unter diesem
Hohlraum kein Biotop bildet, eben abdichten - daher die Idee
mit der Bitumenbahn. Oder Dichtschlämme … hab ja keine
Ahnung was es alles gibt!!!

Wahrscheinlich werde nicht nur ich bei dieser Ankündigung
Verständnisprobleme haben …
Was ist denn nun wirklich gemeint?

Übrigens: wenn man drückendes Wasser von der Negativseite
abzudichten versucht, könnte man sich auch eine schwarze
Brille aufsetzen. Mit zumindest gleichem Erfolg: man sieht den
späteren Schaden nicht.

Wenn Du einen neuen Betonboden draufmachst hast Du somit eine „Positivseite“ von der Klaus spricht.
wenn Du es schaffst (bzw. das Bauunternehmen deines Vertrauens) den neuen Boden mit einer wassersperrenden Schicht (und zwar auf der Positivseite)zu versehen könnte es klappen.
Allerdings solltest Du beachten, dass das Wasser nicht seitlich in das MAuerwerk dringen (und dort aufsteigen) kann.
Aber das BAuunternehmen deines Vertrauens müsste das eigentlich beurteilen können :smile:

viel Erflog
grüße
ladydi

Es würde auch gefahrlos funktionieren, die Abdichtungsbahn auf die Negativseite zu verlagern, wenn die Belastungsart abgewandelt würde. Von „drückendem Wasser“ in „aufsteigende Feuchtigkeit“.
Der Lösungsansatz wurde bereits von einem anderen Forenteilnehmer gegeben:
Im Außenbereich nahe dem Gebäude einen ausreichend tiefen Schacht (als Sickergrube bzw. „Drainung“) ins Erdreich einbringen und mit einer Sumpfpumpe versehen.
Dann funktioniert die Minimallösung, mit Abdichtungsbahnen das Bauteil trocken zu halten.
Die neue Beton-Bodenplatte sollte dennoch eingebracht werden, als statisches Element für den Folgeaufbau.
-.-.-.-.-.-
mfg Klaus