Ursache für feuchte Ecke im Kinderzimmer finden

Hallo Experten,

seit geraumer Zeit stellen wir fest, dass in einer Ecke des Kinderzimmers die Wand feucht ist. Die Außenwand ist Nord-West, es handelt sich um ein Reihenmittelhaus, allerdings ist das Nachbarhaus 2 m vorgezogen, so dass diese Ecke vermutlich von Schlagregen belastet ist. Der Heizkörper befindet sich in einer ungedämmten Heizkörpernische. Außen läuft auch noch das Regenabflussrohr entlang und ist etwa in der halben Fensterhöhe mit einem Maueranker außen befestigt. Das Fenster selbst ist relativ nah an der Ecke eingebaut, vom Rahmen bis zur Wand sind es nur 10 cm. Risse im Putz gibt es nicht.

Diese Ecke ist nun rund um die Fensterbank nach oben bis zur Mitte des Fensters feucht. Wir tippen auf eine Kumulation verschiedener Faktoren, der Maueranker für das Regenrohr, der Anker des Fensters, die Fensterbank, die Heizkörpernische sind Kältebrücken, dann noch die Feuchtebelastung von außen.

Wie müssten wir vorgehen, um die wirkliche Ursache zu ermitteln? Und was könnte man hier tun, wenn es tatsächlich die Kältebrücken sind?

Viele Grüße
EK

Ist das ein Kunsstofffenster?
Wie ist das Fenster zum Mauerwerk hin abgedichtete?

Ich würde zuerst mal versuchen, das Problem von Aussen zu lösen. Und wenn das nicht zum Ziel führt, die Wand aufreisen, trocken legen, Kältebrücken beseitigen usw.
Und, ich würde mir diese Arbeit nicht um diese Jahreszeit machen.

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Hallo,
über die Bausubstanz kann man aus der Entfernung schlecht was sagen.
Gibt es überhaupt eine Wärmedämmung? Wie sehen die Fenster aus.

Eine weitere Frage: Wie wird geheizt?

Ich nehme an, dass es in der warmen Jahreszeit keine Probleme gibt.
Falls doch, ist es kein Wärmedämmproblem, sondern ein
Feuchteproblem von außen.

Wenn die Wand kalt genug ist und die Fenster auch noch schlecht
dämmend wirken, dann kann es einfach Kondenswasser sein, welches
an den kältesten Stellen auskondensiert, weil dort der Taupunkt
unterschritten wird.
Da jetzt was mit provisorischen Maßnahmen machen, wird schwierig.
Was überhaupt machbar ist und welchen Aufwand/Kosten er verursacht,
können nur Fachleute vor Ort feststellen.
Zunächst empfehle mehr zu heißen und dazu ich regelmäßige
Stoßlüftung (mehrmals am Tag, aber immer nur wenige Minuten).
Gruß Uwi

seit geraumer Zeit stellen wir fest, dass in einer Ecke des
Kinderzimmers die Wand feucht ist. Die Außenwand ist
Nord-West, es handelt sich um ein Reihenmittelhaus, allerdings
ist das Nachbarhaus 2 m vorgezogen, so dass diese Ecke
vermutlich von Schlagregen belastet ist. Der Heizkörper
befindet sich in einer ungedämmten Heizkörpernische. Außen
läuft auch noch das Regenabflussrohr entlang und ist etwa in
der halben Fensterhöhe mit einem Maueranker außen befestigt.
Das Fenster selbst ist relativ nah an der Ecke eingebaut, vom
Rahmen bis zur Wand sind es nur 10 cm. Risse im Putz gibt es
nicht.

Diese Ecke ist nun rund um die Fensterbank nach oben bis zur
Mitte des Fensters feucht. Wir tippen auf eine Kumulation
verschiedener Faktoren, der Maueranker für das Regenrohr, der
Anker des Fensters, die Fensterbank, die Heizkörpernische sind
Kältebrücken, dann noch die Feuchtebelastung von außen.

Wie müssten wir vorgehen, um die wirkliche Ursache zu
ermitteln? Und was könnte man hier tun, wenn es tatsächlich
die Kältebrücken sind?

Viele Grüße
EK

Moin,
mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich bei der geschilderten Situationen nicht um Feuchtigkeitsschäden von Außen.
Wie wird das Kinderzimmer genutzt? Zum dauerhaften Aufenthalt, zum sporadischen Spielen oder nur Nachts zum Schlafen?
Wie wird das Zimmer geheizt? Dauerhaft stark, dauerhaft gar nicht, dauerhaft wenig, ab und zu?
Wie ist die Temperatur im Bezug auf die angrenzenden Räume? Höher, niedriger, genau so?
Ist die Zimmertür normalerweise geschlossen oder offen?
Sind Blumen, Aquarien, Springbrunnen im Zimmer?

Im Branchenteil des Telefonbuches gibt es Bausachverständige. Die können über Feuchtemessung genau feststellen, ob das Wasser von Außen oder von Innen kommt.

Auf jeden Fall würde ich erst mal nichts machen, bis die Ursache festgestellt ist.

vnA

seit geraumer Zeit stellen wir fest, dass in einer Ecke des
Kinderzimmers die Wand feucht ist.

Außen
läuft auch noch das Regenabflussrohr entlang und ist etwa in
der halben Fensterhöhe mit einem Maueranker außen befestigt.
Das Fenster selbst ist relativ nah an der Ecke eingebaut, vom
Rahmen bis zur Wand sind es nur 10 cm.

Diese Ecke ist nun rund um die Fensterbank nach oben bis zur
Mitte des Fensters feucht.

Hallo Ekkehard,

ist das Mietwohnung, Miethaus, Eigentumswohnung, Eigentumshaus?

Was genau bedeutet geraume Zeit, ihr wohnt da 5 Jahre und erst dieses Jahr trat das auf?

Nach deiner Schilderung tippe ich erstmal auf die Befestigung des Regenrohres. Vielleicht mal rund um den Übergang der Rohrschellenbefestigung in die Außenwand transparentes Außensilikon verbringen.

Gruß
Reinhard

Hallo,

Was genau bedeutet geraume Zeit, ihr wohnt da 5 Jahre und erst
dieses Jahr trat das auf?

erstmals haben wir das Problem letztes Jahr festgestellt, nach dem Einzug 2005 hatten wir neu tapeziert.

Nach deiner Schilderung tippe ich erstmal auf die Befestigung
des Regenrohres. Vielleicht mal rund um den Übergang der
Rohrschellenbefestigung in die Außenwand transparentes
Außensilikon verbringen.

Das werden wir versuchen.

Viele Grüße
EK

Hallo,

mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich bei der
geschilderten Situationen nicht um Feuchtigkeitsschäden von
Außen.

Das denken wir auch, aber die Wandtemperatur wird vermutlich durch die Ecke und den Regen stärker abgesenkt.

Wie wird das Kinderzimmer genutzt? Zum dauerhaften Aufenthalt,
zum sporadischen Spielen oder nur Nachts zum Schlafen?

Ganz normale Nutzung, tags und nachts.

Wie wird das Zimmer geheizt? Dauerhaft stark, dauerhaft gar
nicht, dauerhaft wenig, ab und zu?

Absenkung in der Nacht, tagsüber normal geheizt. 20-21° am Tag, 17° in der Nacht.

Wie ist die Temperatur im Bezug auf die angrenzenden Räume?
Höher, niedriger, genau so?

Nebenan liegt das Bad und angrenzend das Schlafzimmer (unbeheizt).

Ist die Zimmertür normalerweise geschlossen oder offen?

Offen

Sind Blumen, Aquarien, Springbrunnen im Zimmer?

Nein

Im Branchenteil des Telefonbuches gibt es Bausachverständige.
Die können über Feuchtemessung genau feststellen, ob das
Wasser von Außen oder von Innen kommt.

Vielleicht sollten wir das versuchen.

Danke
EK

Hallo,
über die Bausubstanz kann man aus der Entfernung schlecht was
sagen.
Gibt es überhaupt eine Wärmedämmung? Wie sehen die Fenster
aus.

Keine Fassadendämmung. Kunststoff-Fenster mit Metallkern, Ug=1.1

Eine weitere Frage: Wie wird geheizt?

Tagsüber 20°, nachts kühler.

Ich nehme an, dass es in der warmen Jahreszeit keine Probleme
gibt.

Wir hatten die Ecke im Frühjahr saniert, doch jetzt im Herbst merken wir wieder Probleme.

VG
EK

Hallo,

Ist das ein Kunsstofffenster?

Ja.

Wie ist das Fenster zum Mauerwerk hin abgedichtet?

Silikon.

Ich würde zuerst mal versuchen, das Problem von Aussen zu
lösen. Und wenn das nicht zum Ziel führt, die Wand aufreisen,
trocken legen, Kältebrücken beseitigen usw.

Tja, aber wie soll man das hier machen?

Danke
EK

In der Vergangenheit hat es immer wieder Probleme mit mangelhafter Abdichtung, wetterseitig, zwischen Fenster und Mauerwerk gegeben. Wasser hat nun mal einen kleinen Kopf, ein wahres Sprichwort. Das Wasser kann durch die senkrechten wie auch die waagrechten Siliconraupen über Verputz und Mauerwerk eindringen. Undichtigkeiten auch im Bereich Fenstersims und Mauerwerk. Eine Lösung könnte sein, die Siliconraupen (Wetterseite)mit einer Spitzzange langsam raus zu ziehen und zu beobachten ob nasser Verputz mit kommt. Wenn das der Fall ist, hilft nur Trockenlegen, indem die Nut mit einer Folie großflächig abgedeckt wird. Und anschließend mit dem besten Silicon aus dem Fachhandel wieder abdichtet.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]