Hallo an alle Experten!
In meiner letzten Wohnung hatte ich eine Ölzentralheizung, die ich aber fast nie benutzt habe. So habe ich immer hohe Rückzahlungen gehabt, beim Auszug aber Feuchtstellen an den Wänden festgestellt. Ich nehme an, ich habe diese verursacht und möchte diesen Fehler nicht wiederholen.
In meiner neuen Wohnung habe ich nun eine Gasheizung. Ich habe immer alle Heizungsventile in allen Räumen voll offen und wegen Haustierhaltung alle Türen ausgehängt (bis auf Wohnungs- und Klotür natürlich
), die Wohnung ist heiztechnisch also praktisch wie ein großes Zimmer zu betrachten.
Ich regele die Heizungen nur über den Thermostaten für die Hauptheizung im Wohnzimmer. Dieser steht egal ob Tag oder Nacht, egal ob ich zu Hause bin oder auf der Arbeit, immer so zwischen 18°C und 20°C, selten mal 22°C.
Nun habe ich vom Gasversorger eine Nachzahlungsmeldung sowie eine Erhöhung des Abschlagsbetrages erhalten (obwohl ich schon freiwillig mehr bezahlt hatte, als vom Versorger vorgeschlagen wurde).
Daher nun meine Frage: Abgesehen vom regelmäßigen und korrekten Lüften - gibt es eine Mindesttemperatur, die meine Räume stets haben sollten, damit sich kein Schimmel o. ä. bildet? Ich möchte nämlich nur so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig heizen. Muss ich irgendetwas ändern? Oder ist alles so o. k.?
Vielen Dank für Eure Antworten!
Schönen Gruß
Jacqueline
Hallo an alle Experten!
nee binn ich nicht!
In meiner neuen Wohnung habe ich nun eine Gasheizung. Ich habe
immer alle Heizungsventile in allen Räumen voll offen und
wegen Haustierhaltung alle Türen ausgehängt (bis auf Wohnungs-
und Klotür natürlich
), die Wohnung ist heiztechnisch also
praktisch wie ein großes Zimmer zu betrachten.
ok
Ich regele die Heizungen nur über den Thermostaten für die
Hauptheizung im Wohnzimmer. Dieser steht egal ob Tag oder
Nacht, egal ob ich zu Hause bin oder auf der Arbeit, immer so
zwischen 18°C und 20°C, selten mal 22°C.
willkommen in den Tropen!
Nun habe ich vom Gasversorger eine Nachzahlungsmeldung sowie
eine Erhöhung des Abschlagsbetrages erhalten (obwohl ich schon
freiwillig mehr bezahlt hatte, als vom Versorger vorgeschlagen
wurde).
kein Wunder
Daher nun meine Frage: Abgesehen vom regelmäßigen und
korrekten Lüften - gibt es eine Mindesttemperatur, die meine
Räume stets haben sollten, damit sich kein Schimmel o. ä.
bildet? Ich möchte nämlich nur so wenig wie möglich, aber so
viel wie nötig heizen. Muss ich irgendetwas ändern? Oder ist
alles so o. k.?
die Mindesttemperatur richtet sich nach der Ausenthemperatur und sollte nicht darunter fallen. so einmal wöchentlich richtig anheitzen ( zum kuscheln ) und danach übernacht richtig durchlüften hilft wunder.
^°-°^
Hallo Jacqueline,
Du hast den Aspekt des „richtigen Lüftens“ schon erkannt. Deshalb meine weiteren Anmerkungen nur zu den Wohnraumtemperaturen.
Hier gibt es logischerweise „nur“ Empfehlungen. Empfehlungen, welche auf der durchschnittlich einzuhaltenden Mindesttemperatur basieren und den hintergrund haben, dass beispielsweise ein(e) Vermieter/-in die Heizungsanlage in dergestalt auslegen/ausrichten muss, dass diese Temperaturen eingehalten werden können.
Als Richtwerte gelten folgende Temperaturen:
Im Wohnbereich und in der Küche 20 Grad,
im Bad 21 Grad,
im Schlafzimmer tagsüber 18 Grad und nachts 14 bis 16 Grad.
Die Temperatur der Oberfläche von Außenwänden (das als weiterer Hinweis) sollte nicht unter 15 Grad sinken.
Über Nacht und bei Abwesenheit sollte man die Heizung nie ganz
abstellen, sondern eine abgesenkte Durchschnittstemperatur halten.
Das sollte eigentlich ausreichend Information beinhalten.
-.-.-.-.-.-.-
Ich hoffe, dass diese Anmerkungen hilfreich waren.
mfg - und ein schönes Wochenende: Klaus
Hallo,
Deine Temperaturen berücksichtigen nicht, dass er alle Türen offen hat.
Deshalb sind Temperaturunterschiede zu vermeiden. Hast du im Wochzimmer gut 20°, im Schlafzimmer um die 15°, könnte es sehr schnell Probleme mit Feuchtigkeit im SZ geben!
Gruß, Niels
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