Hallo,habe im Wohnzimmer einen Kaminofen wasserführend mit 8Kw Wasserleistung.Habe ihn als Alleinheizung und derzeit habe ich im Haus erst 3 heizkörper angeschlossen,davon sind 2 immer in Betrieb.Ein Warmwasserspeicher 150 Liter ist jetzt auch in Arbeit.Habe zur Zeit das Problem,dass ich beide Heizkörper in küche und Bad immer voll geöffnet haben muss,dass der Ofen nicht kocht.Das heisst ich habe zur Zeit Wärme im Überschuss und Wasser erwärmen muss ich auch nur dann vielleicht einmal am Tag.Hätte gerne einen Pufferspeicher und weiss nicht ob ich mit oder ohne Wärmetauscher kaufen soll.Möchte den Warmwasserspeicher nach Umbau auf Boilervorrang schalten und den Rest der Zeit den Puffer laden.Möchte das Heizwasser im Puffer unten anschliessen,um immer eine garantierte Wärmeabgabe zu haben ,die Wärme steigt ja dann eh nach oben.Habe gehört,dass ein Puffer ohne Wt effizienter wäre als mit Wt.
Wie schliesse ich alles an wenn kein Wt vorhanden.Möchte nicht ,dass die Pumper des Heizkessel mir das Wasser in die Heizkörper drückt und auch nicht,dass die Pumpe der Heizkörper in den Kessel drückt.Reichen da einfache Schwerkraftbremsen hinter den jeweiligen Pumpen?
Möchte nämlich die Heizkörper nur zu bestimmten Zeiten laufen lassen und zb. abends den Puffer laden ohne dabei Wärme mehr zu verbrauchen.
Gibt es elektronische Fernthermometer,die ich ins Wohnzimmer hängen kann und von dort aus die Temperatur meines Puffers beobachten kann,dass ich sehen kann ob ich den Puffer laden muss oder nicht?
Hoffe,dass mir jemand helfen kann.Gruss,Mig
Hallo,
vielleicht hilft dir das erst einmal weiter:
http://www.wertstein.de/wertstein_kachelofen_kachelo…
und vergesse die Thermische Ablaufsicherung nicht!!!
Thermische Ablaufsicherung ist natürlich drin.
Vielen Dank für den Artikel aber meine Frage mit Pufferspeicher ohne Wärmetauscher ist nicht beantwortet.Gruss,Mig
Hallo,
man rechnet ungefähr 100Liter Pufferspeicher pro kw Heizleistung. Wo soll denn die Wärme sonst hin, wenn der Kamin an ist?
Gruß
loderunner (kein Experte, nur interessierter Laie)
Hm…wenn Du einen Pufferspeicher nutzt, wirkt dieser wie eine Art thermische Weiche und damit ist der Pumpdruck gleich null ab Pufferspeicher. Du mußt das Heizsystem von der Heizkörperseite nochmals mit einer Pumpe versehen, um die geladene Wärme in das System leiten zu können.
Ich hab das bei mir sogar auf Schwerkraft realisieren können. Pumpen hängen zwar dazwischen, aber nur über einen sogenannten Bypaß, denn wenn ich alle Pumpen zusammenrechen und deren Verbrauch berücksichtige, bin ich bei rund 300 W/h. Das war mir entschieden zuviel und so nehme ich lieber einen größeren Rohrquerschnitt in Kauf.
Wenn Du sowas realisieren willst, solltest Du Dich mal mit der Funktion eines Thermovar Ventil gefassen, denn Du betreibst einen Kamin, der aller Wahrscheinlichkeit nach mit Holz beheizt wird oder? Du benötigst eine Rücklaufanhebung, die die Kesseltemperatur auf mindestens 65° hält. Ansonsten wirst Du nicht sehr lang Freude an Deinem System haben.
Möchtest Du alles, so wie ich, auf Schwerkraft nutzen, dann empfehle ich Dir einen Pufferspeicher ohne Wärmetauscher. Du hast natürlich das Wasservolumen der Kesselanlage um das Volumen des Pufferspeicher erhöht, aber nur so funktioniert es auf Schwerkraft, Der Wärmetauscher bildet einen zu hohen Widerstand und der kann nur mit Pumpkraft überwunden werden.
Den Pufferspeicher mußt Du mit dem Vorlauf immer oben anschließen. Das kältere Wasser drückt dann ohne Pumpkraft eh nach unten und kommt wieder in den Kessel. Dort mußt Du dann 2 Thermovar Ventile platzieren und die Rücklaufanhebung aktivieren. Ein Thermovar Ventil öffnet bei rund 72° ( Es gibt auch andere Temperaturbereiche) und gibt entweder den Weg vom Pufferspeicher zum Kessel oder aber vom Kesselvorlauf zum Kesselrücklauf frei und das andere sitzt halt im Rücklauf und verhindert, daß kaltes Rücklaufwasser vom Pufferspeicher in den Kessel fließen kann.
Es ist natürlich eine persönliche Einstellungssache, ob man eher auf Hightech oder aber, wie in meinem Fall, auf eine seit Urzeiten der Menschheit bekannte Technik zurückgreifen möchte. Auf alle Fälle empfehle ich Dir ein Pufferspreichervolumen der Anlage angepaßt. Ich hab meine Heizkörper auf 45/30 ausgelegt, was bedeutet, ich kann mit sehr geringen Temperaturen die Wohnung warm bekommen. Das ist leider nicht immer der Fall. Normal sind 75/55. Klappt meißt auch nicht, weil kaum eine Anlage richtig funktioniert. Nur wenn Du hohe Vorlauftemperaturen brauchst, mußt Du diese auch Puffern können und das erhöht natürlich auch das Volumen was dann benötigt wird, um nicht ständig wieder nachheizen zu müssen. Bei mir reichen die einmal gefüllten Speicher 2 bis 3 Tage. Erst dann muß ich wieder nachheizen. Ich denke aber auch, daß ist auch das Maximum, was physikalisch möglich ist, denn die Auskühlung muß man ja auch berücksichtigen.
Entsprechend verhält es sich mit dem Warmwasserspeicher. 150 Liter sind definitiv zu wenig. 400 Liter wären angemessen, denn was nutzen Dir 150 Liter Warmwasser, wenn Du ständig wegen Warmwassermangel nachheizen mußt? Ein System muß schon irgendwie im Einklang sein, ansonsten wäre es auch kein System, sondern ein Chaos. 
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Eine Thermova Rücklaufanhebung habe ich drin und zwar auf 61 Grad.Die 150 Liter Warmwasser reichen mir fürs Bad.Wir Duschen meist im Verein und sonst duschen wir nur abends.Da ist der Ofen ja sowieso an.Wir haben zur Not auch einen Solardurchlauferhitzer hinten dranhängen,falls
mal nicht geheizt wurde.Der regelt automatisch nach.Mir leuchtet nicht ein wie Schwerkraft bei einer Temperatur von 40 Grad gehen soll.Habe auch schonmal einen Sommerstrang mit 15 er Leitung hinbekommen.Da war das Bad direkt überm Heizraum,das Rohr 15mm und die Temperatur 70 grad.