Hallo,
ich habe hier ein ziemlich fieses Problem. Und zwar sind die Außenwände der kompletten nördlichen Gebäudewand tropfnass und schimmeln in den Ecken. Alle Fenster sind dauerhaft stark beschlagen und wasserlachen bilden sich auf den Fensterbrettern. In den beiden Außenecken ist die Wand völlig durchnässt und feucht. Durch das Wasser ist sie da ganz dunken. Die Raumfeuchtigkeit in den Betroffenen räumen liegt bei ca. 60% ± 5%.
Nun ist meine Frage: Wie sollen wir damit am Besten umgehen? Das Haus dürfte 30 Jahre alt sein. Wir leben zur Miete im Erdgeschoss, dass allerdings nicht bodennah abschließt sondern ca. einen Meter nach oben versetzt ist. Die Mieterin behauptet, alle Mieter würden falsch lüften, denn alle Parteien auf der Nordseite sind von Schimmel betroffen, wir jedoch am Schlimmsten.
Die Wand fühlt sich nicht sonderlich kalt an. Deshalb glaube ich weniger an Kondenswasser. Meine Mutter meint, es würde durch die schlecht isolierte Wand von Außen herein kommen. Das glaube ich jedoch weniger. Ich würde eher vermuten, dass es sich um einen Wasserrohrbruch handelt. Denn dieses Jahr haben wir 40m³ Wasser mehr verbraucht und dieses Jahr ist es so schlimm wie nie. Allerdings war die Wand schon immer ein Problemfall.
Könnt Ihr mir bitte Tips geben, wie wir am Besten vorgehen sollen und was man da machen kann? Danke schon im Voraus.
Betondecken können eine Kältebrücke nach draussen bilden. Dass heisst. Sie leiten die Kälte nach Innen. Und dort kondensiert dann die feuchte Raumluft und läuft die Wände runter, bzw begünstigt Schimmelbildung.
Dies ist bauartbedingt. Besser ist noch wenn der Balkon und die Decke aus einem Guß ist. Dann hat man eine riieesige Kühlrippe, die die Wärme von Innen nach Außen transportiert, bzw. die Kälte nach Innen… Kann man nix machen…