Hallo!
Ich lebe auch in solch alten Gemäuern.
Bei uns im Wohnhaus(unterkellert) hab ich das ringsum über 3 m tief aufgegraben, und ebenso trockengelegt.
Die Scheune und ein Nebengebäude hab ich auch so wie Du, ca. 90cm. ausgegraben, Betonsockel ran, Dichtmasse, Noppenbahn, Drainage usw.
das volle Programm.
Das hat auch geklappt, zumindest so, dass die Wand HALBWEGS trocken ist.
Ich hoffe ja, dass Du WU-Beton bestellt oder selbst welchen mit dem roten Pulver angemischt hast.
Normalerweise müsste das jetzt in der Kälte gut gelüftet werden, damit die Wand trocken wird.
Ich kenne Deine Bauplanung nicht, so spät wie möglich verputzen,
Kalkputz ist da gut geeignet, oder der Styroporputz eines nahmhaften Herstellers, das hat sich in meiner Werkstatt auch gut gemacht.
Diese von mir genannten Putze lassen sich auch sehr gut verarbeiten.
Zement möglichst völlig vermeiden.
Und, warum ich hier eigentlich antworte:
Ich hab hier im Forum schon paarmal gefragt,
weil ich mal gesehen habe, dass man aufsteigende Feuchtigkeit durch Eisenstäbe in der Wand bekämpft hat. Da konnte aber niemand was dazu sagen.
Bei mir im Keller hab ich das an einer der Innenwände zufällig gerade heute mal ausprobiert. Die Aussenwände sind trocken, aber 2 der inneren Wände sind bischen feucht.
Ich hab da heute paar 10er Löcher gebohrt, und Schweissdrähte reingeschlagen. Nur mal um zu testen, ob das was bringt.
Das ganze geistert schon seit 20 Jahren durch meinen Kopf, ist auch schon inzwischen vergessen worden.
Im Keller habe ich aber an so einer feuchten Wand mal eine Steckdose und paar Kabelschellen angedübelt. Ich hab dann gesehen, dass um die Steckdose herum so 30 cm die Wand trocken ist, der Rest nicht.
Hab dann überlegt, an was das liegen könnte, und da ist mir das wieder eingefallen, und ich hab ja Schrauben aus Eisen verwendet.
Wenn das jemand nicht glaubt, kann ich das fotografieren, man sieht an der Farbe des Kalkanstriches, wo die trockene Stelle um und über der Steckdose ist.
Das wird Dir erstmal nicht viel bringen, ich kann dann nur was dazu sagen, wenn mein „Versuch“ im Keller ev. mal Erfolge zeigt.
Das kann aber paar Wochen dauern, oder Monate.
Mal sehen…
Grüße, Steffen!