Wasser im Keller - Was tun? Bitte um Hilfe!

hallo an alle,

ich habe folgendes problem: mein hausverwalter hat mich gerade darüfer informiert, dass im keller meines vermieteten hauses wasser eindringt (durch die wand).
es sprach von „wasser drücken“ oder so ähnlich… er hat vorgeschlagen, erstmal ein tiefbauunternehmen zu beauftragen um der sache auf den grund zu gehen. GEW und RWE und so haben schon alles besichtigt und sagen, es sei kein rohrbruch oder sowas. das müssen wir ja jetzt trotzdem noch prüfen…
mein hausverwalter meinte weiter, dass sich die kosten erfahrungsgemäß auf 2000-3000€ belaufen würden. nun bin ich student, habe das haus geerbt und keinerlei erfahrungen mit sowas. gewisse rücklagen bestehen zwar, aber die sind sehr knapp!
allgemein würde ich gerne wissen, wie ich bei sowas fortfahren muss, auf was ich achten muss, wie ich kosten sparen kann etc…

ich wäre echt dankbar für hilfe und ratschläge!

viele grüße

Hi Chris,

Du wirst nicht ernsthaft per Ferndiagnose erwarten, wo Dir nicht einmal Dein Hausverwalter genaueres sagen konnte/wollte ?!

. . .

mein hausverwalter meinte weiter, dass sich die kosten
erfahrungsgemäß auf 2000-3000€ belaufen würden. nun bin ich
student, habe das haus geerbt und keinerlei erfahrungen mit
sowas. gewisse rücklagen bestehen zwar, aber die sind sehr
knapp!

M. E. solltest Du einen Fachmann/ein Fachunternehmen zunächst damit beauftragen, die Ursache des Wassereinbruchs zu finden/klären - erst danach sind konkrete Maßnahmen sinnvoll.

allgemein würde ich gerne wissen, wie ich bei sowas fortfahren
muss, auf was ich achten muss, wie ich kosten sparen kann
etc…

Hier ist die Gefahr groß, dass „sparen“ richtig teuer wird - ggf. durch Pfusch oder Folgeschäden und Wasserim keller kann mächtig ins Geld gehen. Wenn man selbst keine Ahnung hat, MUSS man jenen vertrauen, die sie haben und sie (gegen Entgelt) verkaufen. Das könnten im ersten Schritt z. B. Architekten, Bau-Sachverständige udgl. sein.

danke für die antwort. das mit den profis war mir bewusst, deswegen ist da jetzt auch ne firma dran. und eine ferndiagnose hab ich auch nicht erwartet, mehr infos als der hausverwalter könnt ihr mir zur tatsächlichen ursache nicht geben, aber evtl sagen „achte bei der untersucuung auf dies und jenes, oft liegt es daran“ etc… klar kann man nichts konkretes auf verdacht sagen…

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf
Hi Chris,

wie im biblischen Gleichnis vom verlorenen Schaf rate ich Dir dringend Deine Rolle als Schäfer (Eigentümer) wahrzunehmen, Dich SELBST um die Angelegenheit zu kümmern und sie nicht z. B. an den Hausverwalter zu delegieren. Sprich selbst mit den Fachleuten, verhandle selbst mit Unternehmen und sei ständig „nah dran“ - unangekündigte Kontrollen, immer wieder Zwischenberichte/Sachstandmeldung verlangen und genau die Kostenentwicklung im Auge haben (auf keinen Fall einfach einen Betrag X zur Verfügung stellen, für den das Üroblem gelöst werden soll - die Summe wird 100% verbraucht und Dei Problem besteht vermutlich weiterhin!).

Du bist der Eigentümer, also benimm´ Dich so und stelle Dich der Verantwortung, indem Du Dich selbst kümmerst!

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Hallo!

Darf ich mal fröhlich raten? Aus Deiner E-Mail-Adresse schließe ich, dass Du irgendwo im Kölner Raum wohnst. Könnte es sein, dass Dein Haus irgendwo linksrheinisch zwischen Neuss und dem Braunkohleabbaugebiet liegt?

Falls ja, könnte die Nässe in Deinem Keller ganz einfach Grundwasser sein. Tatsache ist, dass der Braunkohletagebau schon seit Jahrzehnten das Grundwasser abpumpt. Dadurch, dass sich die Abbaugebiete verlagern, verändern sich auch die Orte, wo das Wasser abgepumpt wird und/oder die Menge des abgepumpten Wassers. Man geht davon aus, dass es in der Region zukünftig massenhaft vollgelaufene Keller geben wird, da gewisse Gruben aufgegeben werden und man sie volllaufen lassen will.

Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle mal in der Richtung erkundigen. Möglicherweise findest Du andere Betroffene, die schon herausgefunden haben, wie man das Problem erfolgreich lösen kann und die sich evtl. auch schon in Richtung Schadenersatz wegen Bergschäden informiert haben.

Mir erscheint diese Erklärung ziemlich wahrscheinlich, besonders da schon Leute vom RWE den Schaden besichtigt haben. Warum sonst sollten die sich einen vollgelaufenen Keller ansehen?

Ich denke, Du wirst den Keller gut abdichten lassen müssen. Mit ganz viel Glück beteiligt sich der Bergbaubetreiber an den Kosten.

Gruß

Anne

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Hallo!

Darf ich mal fröhlich raten? Aus Deiner E-Mail-Adresse
schließe ich, dass Du irgendwo im Kölner Raum wohnst. Könnte
es sein, dass Dein Haus irgendwo linksrheinisch zwischen Neuss
und dem Braunkohleabbaugebiet liegt?

Falls ja, könnte die Nässe in Deinem Keller ganz einfach
Grundwasser sein. Tatsache ist, dass der Braunkohletagebau
schon seit Jahrzehnten das Grundwasser abpumpt. Dadurch, dass
sich die Abbaugebiete verlagern, verändern sich auch die Orte,
wo das Wasser abgepumpt wird und/oder die Menge des
abgepumpten Wassers. Man geht davon aus, dass es in der Region
zukünftig massenhaft vollgelaufene Keller geben wird, da
gewisse Gruben aufgegeben werden und man sie volllaufen lassen
will.

Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle mal in der Richtung
erkundigen. Möglicherweise findest Du andere Betroffene, die
schon herausgefunden haben, wie man das Problem erfolgreich
lösen kann und die sich evtl. auch schon in Richtung
Schadenersatz wegen Bergschäden informiert haben.

Mir erscheint diese Erklärung ziemlich wahrscheinlich,
besonders da schon Leute vom RWE den Schaden besichtigt haben.
Warum sonst sollten die sich einen vollgelaufenen Keller
ansehen?

Ich denke, Du wirst den Keller gut abdichten lassen müssen.
Mit ganz viel Glück beteiligt sich der Bergbaubetreiber an den
Kosten.

Gruß

Anne

vielen dank für die antwort!
aber leider passt deine, eigentlich doch recht logische antwort, leider nicht zu meinem fall…
das haus befindet sich rösrath und ist dort auf einem berg oder ähnliches… ich selbst wohne auch nciht in dem haus, es ist vermietet.

gruß und kölle alaaf! :wink:

vielen dank für die antwort!
aber leider passt deine, eigentlich doch recht logische
antwort, leider nicht zu meinem fall…
das haus befindet sich rösrath und ist dort auf einem berg
oder ähnliches… ich selbst wohne auch nciht in dem haus, es
ist vermietet.

gruß und kölle alaaf! :wink:

Hallo!

Schade, aber immerhin lag ich mit Köln richtig :wink:.

Könnte es denn vielleicht sein, dass die Abdichtung des Kellers in irgendeiner Weise beschädigt wurde? Es könnten z.B. auch Baumwurzeln sein, die solche Schäden verursachen.

Gruß zurück mit Ratinger Helau!

Wasser im Keller mit Elektronik vertreiben?
Kommt darauf an, wieviel Wasser in den Keller eindringt. Wenn es nur wenig ist dann kannst Du es evtl. verhältnismäßig günstig klären.

Ich beschäftige mich seit längerem selber mit dem Thema, aber noch gingen andere Sachen vor. In einigen Zeitungen habe ich über ein elektrisches Verfahren gelesen, dass nur sehr wenig Stromkosten verursacht.

Mir kommt es noch sehr suspekt vor, aber vielleicht hat ja jemand bereits mit dem Verfahren von www.hydropol.de Erfahrung?

Würde mich auch interessieren ob es gut ist oder nur eingeschränkt funktioniert.