Farbe platzt teilweise von Feuerschutztüre ab

Von: , Frage gestellt am Mi, 18. Feb 2009

Hallo,

habe vergangenes Jahr meine Garagentüre wieder mal farblich aufgefrischt.
Vorher habe ich den bisherigen Anstrich weitestgehendst abgeschliffen, die Flächen entfettet und einen "Hammerit Spezial Haftgrund" aufgetragen (Rolle).
Anschließend habe ich einen "Hammerit Metall-Schutzlack" - auch mit Rolle aufgetragen. Alles wunderbar bis es kalt wurde!
Ich muß nämlich noch erwähnen, daß die Türe einen Glasausschnitt mit Alurahmen hat. Und der Schnittpunkt Alurahmen/Türfläche bereitet mir Probleme. Hier blättert die Farbe!
Ich habe Bilder verlinkt, aus denen man das ganze Übel sehen kann.
Anscheinend sind hier gewisse Spannungen aufgetreten, welche die Farbe blättern ließ:

http://www.bilderupload.de/bild.php/4470,img11800Y9T...
http://www.bilderupload.de/bild.php/4471,img1185Q57E...

Wer weiß Rat, wie ich vorgehen muß um die Farbschäden auszubessern und ich von einem weiteren Waterloo verschont bleibe???


Grüsse von Peter

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 1 hilfreich
    Re: Farbe platzt teilweise von Feuerschutztüre ab

    Hallo Peter,
    es sieht optisch so aus, als wenn der Untergrund in diesem Randbereich nicht tragfähig war und das Problem durch die Temperaturunterschiede sichtbar wurde.

    Der Spezialhaftgrund von Hammerite ist (zumindest lt. Produktbeschreibung) für NE-Metalle wie Zink- und Alu-Untergründe, jedoch nicht für normales Eisen.) Du schreibst, der Bereich wäre Alu.
    Gibt es zwischen dem Alu-Bereich und dem Glas ein Dichtungsprofil/wurden die Glasscheiben mit Silikon eingefaßt/abgedichtet? Wenn ja, und das wurde mit dem Anstrich so mit überstrichen, dann liegt da das Problem.
    Beide Möglichkeiten sind nämlich so nicht überstreichbar: Silikon hat ein Dehnungsverhalten, das kein Lack/Anstrich mitmacht. Deswegen darf es nicht überstrichen werden.
    Und Dichtungsprofile enthalten Weichmacher, um die Profile geschmeidig zu erhalten und optimale Dichtungseigenschaften sicherzustellen. Dabei kommt es dann zur Weichmacherwanderungen, dazu müsste sich der Anstrich jedoch klebrig anfühlen. Auf dem Bild macht das so jedoch nicht den Eindruck.

    In jedem Falle muß der gerissene Lack runter. Alle nichttragfähigen Reste müssen entfernt werden. Hier bietet sich vermutlich schleifen an, da nur partiell überarbeitet werden muß. Nach dem Runterschleifen gründlich reinigen, am besten mit Waschbenzin/Entfetter. Bitte keine Nitro-Verdünnung o. ä. nehmen. Damit bekommt man die Untergründe nicht fettfrei. Trocknen lassen. Danach die Alu-Fläche mit dem Spezial-Haftgrund grundieren, Silikonfugen/Dichtungsprofile dabei auslassen. Nach der Durchtrocknung Decklack auftragen.

    Diese Arbeiten bitte erst bei den richtigen Außentemperaturen durchführen, da alle Lacke eine Mindestverarbeitungstemperatur (durchgängig tags und nachts) brauchen.

    MfG BM

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