wir haben vor ca. 15 Jahren das vorhandene Haus aufgestockt und angebaut. Zwischen den Sparren haben wir Styrodur als Wärmedämmung verwendet. Leider haben wir, bevor wir die Holzdecke drauf gemacht haben, unter dem gesamten Dach keine Dampfsperre verlegt. Das ist mir aber erst Jahre später bewusst geworden. Der Architekt hat damals auch kein Hinweis gegeben bzw. die Verlegung angeordnet oder überwacht.
Mich hat es schon immer gewundert, dass es an manchen Stellen der Decke gewaltig zieht. Ich vermute mal das kommt von der fehlenden Dampfsperre. Was anderes wie Feuchtigkeit oder Schimmel ist mir bisher nicht aufgefallen.
Muß ich die Dampfsperre auf jeden Fall haben?
Sind bereits, für mich nicht sichtbar, irgendwo Schäden entstanden?
Moin, http://www.dach.de/services/dachlexikon/kaltdach/
wird aber nur noch in Sonderfällen so gemacht. Probleme durch mögliche Feuchtigkeit in der Dämmung. Kurzzeitige Nässe (Winter tageweise): Wärmedämmung wird extrem herabgesetzt. Langfristige Nässe: Schäden an Holzteilen (Fäulniss)
wir haben vor ca. 15 Jahren das vorhandene Haus aufgestockt
und angebaut. Zwischen den Sparren haben wir Styrodur als
Wärmedämmung verwendet.
Habt ihr oderhalb Dämmung eine Unterspannbahn?
Leider haben wir, bevor wir die
Holzdecke drauf gemacht haben, unter dem gesamten Dach keine
Dampfsperre verlegt.
Mich hat es schon immer gewundert, dass es an manchen Stellen
der Decke gewaltig zieht. Ich vermute mal das kommt von der
fehlenden Dampfsperre.
Mit größter Wahrscheinlichkeit. Styrodur zwischen Sparren, da gibt es viele Fugen aufgrund der Bewegungen des Dachstuhls.
Was anderes wie Feuchtigkeit oder
Schimmel ist mir bisher nicht aufgefallen.
Kannst du mal an ein paar Stellen die Decke öffnen?
Muß ich die Dampfsperre auf jeden Fall haben?
Eigentlich schon *, trotz Styrodur. Die Raumluftfeuchte kondensiert wegen der „undichten“ Dämmung an manchen Stellen schon direkt über der Holzdecke. Könnte sein, dass die Rückseite der Holzdecke bereits von einem schwärzlichen Belag überzogen ist.
Sind bereits, für mich nicht sichtbar, irgendwo Schäden
entstanden?
Da hilft nur nachsehen.
* Wenn ausreichend Hinterlüftung zwischen Holzdecke und Dämmung (es zieht ja gewaltig), könnte dies Schimmelbildung und Schäden an der Dachkonstruktion und Holzdecke verhindern. Aber die Wärmedämmung ist dann relativ unnütz.
du beklagst dich das es starkt zieht und willst dies alles auf die Fehlende Dampfsperre Schieben. Klar verhindert die das der Zug nicht in den Innenraum kommt, aber frage dich mal warum es den zieht!
Styrodur zwischen den Sparren, ein Dachstuhl schafft immer und bei einbau der Platten kann nie so eine Paßform erzeugt werden wie bei einem Flexiblen Dämmstoff. Als Aufsparrendämmung lasse ich mir diese Platten ja noch gefallen aber nicht als Sparrendämmung, - wie habt ihr die damals eigentlich zwischen die Sparren geklemmt, oder habt ihr die Spalte ausgeschäumt.
Bevor ich mir mal wegen der Dampbremse den Kopf zerbreche würde ich mir mal gedanken machen wie bekomme ich ein eine komplette Korrekte Dämmung zustande.
Da ja dein Dachstuhl ausgebaut ist wird dir nur eine Lösung von Außen übrig bleiben , wie auch schon " von nix Ahnung" geschrieben hat.
mir wirds ganz anders wenn ich das alles so lese. Aber das kommt davon wenn man alles selber machen will/muß und sich auf die Ratschläge der „Fachleute“ verlässt. Nichts desto trotz, ich hatte als Bauherr die Verantwortung und muß jetzt die Suppe auslöffeln.
So weit ich mich erinnern kann, haben wir die „Styrotect S“-Platten, wie vom Hersteller empfohlen, mit etwas Spannung zwischen den Sparren eingeklemmt. ABER wir haben keine Fugen ausgespritzt.
Ganz besoders zieht es da wo die Hohlkehle und wo die abfallenden Seiten der Gaube sind.
Ich werde nicht darum herummkommen die Decke zu öffnen um nachzuschauen ob sich da bereits Schimmel gebildet hat.
Da ist damals vom Dachdecker eine Art Folie übers komplette Dach verlegt worden. Meinst Du das damit?
Mit größter Wahrscheinlichkeit. Styrodur zwischen Sparren, da
gibt es viele Fugen aufgrund der Bewegungen des Dachstuhls.
Das war „Styrotect S“ was wir verwendet haben. Ritzen haben wir nicht ausgeschäumt.
Kannst du mal an ein paar Stellen die Decke öffnen?
Ja da werde ich wohl nicht drum herum kommen.
* Wenn ausreichend Hinterlüftung zwischen Holzdecke und
Dämmung (es zieht ja gewaltig), könnte dies Schimmelbildung
und Schäden an der Dachkonstruktion und Holzdecke verhindern.
Aber die Wärmedämmung ist dann relativ unnütz.
Wir heizen im Winter mit einem 15kW Ofen unterm Dach.
Styrodur zwischen den Sparren, ein Dachstuhl schafft immer und
bei einbau der Platten kann nie so eine Paßform erzeugt werden
wie bei einem Flexiblen Dämmstoff. Als Aufsparrendämmung lasse
ich mir diese Platten ja noch gefallen aber nicht als
Sparrendämmung, - wie habt ihr die damals eigentlich zwischen
die Sparren geklemmt, oder habt ihr die Spalte ausgeschäumt.
Kommt immer auf den Aufwand an. Ich kenne ja nicht die Fläche und den Deckenaufbau, aber falls es dich stört und du wegen Folgeschäden Bedenken hast:
Raumweise Holzdecke demontieren, zwischen Lattung dünne Mineralwolle einlegen (30-40mm), Folie und an den Anschlüssen abdichten, Holzdecke wieder drauf.
Ganz besoders zieht es da wo die Hohlkehle und wo die
abfallenden Seiten der Gaube sind.
Die kritischen Punkte, da werden auch die größten Probleme hinsichtlich WD sein. Am besten hier öffnen und Richtung First und Gauben prüfen.
Gruß
Der Franke Ja, die Folie über dem gesamten Dach, vom Zimmerer, das ist die Unterspannbahn, als Schutz gegen Regen und Flugschnee