Hallo Experten,
wir möchten einen alten Teppich reinigen (Haus gekauft, Teppich vom Vorbesitzer), haben aber festgestellt, dass dieser auf einer Art Pressspanplatte aufgeklebt ist. Nun sind wir nicht sicher, ob ein Sprüh-Saug-Gerät, wie man es im Baumarkt für die professionelle Teppich-Reinigung ausleihen kann, geeignet ist. (Die Leute vom Baumarkt wissen das leider auch nicht.)
Die Frage ist eigentlich, wie stark diese Geräte den Untergrund durchnässen und ob die Feuchtigkeit eventuell bis in das Holz dringt? Bei diesem System wird ja das Wasser sofort wieder aufgesaugt …
Hat jemand damit evtl. Erfahrung?
Vielen Dank im Voraus,
Kitty
P.S.: In ca. 1/2 bis einem Jahr soll der Teppich sowieso raus, wir möchten aber vermeiden, uns in dieser Zeit einen ordentlichen Schimmel zu züchten.
Hallo Kitty,
Womöglich ist der Teppichboden nicht auf der Holzspanplatte verklebt, sondern „nur“ fixiert. Nehme einfach eine Ecke (gewaltsam) auf und schaue, ob Du Riefen vom Klebstoff erkennen kannst.
Falls JA: eine Sprühextraktion ist möglich. Allerdings dennoch mit Vorsicht ans Werk gehen und intensiv die Schmutzflotte hinter der Sprühdüse absaugen und nach der Grundreinigung intensiv lüften (zum Abtrocknen).
Falls Du KEINE Klebstoffriefen erkennt, vielmehr eine filmartige ûnd/oder homogene Schicht, ähnlich wie ein doppelseitiges Klebeband oder noch weniger: Sprühextraktion am Besten nicht durchführen, denn der Teppichboden wird beim Trocknen soviel Spannungen aufbauen, dass er an vielen Stellen beulenförmig sein Klagelied optisch zum Ausdruck bringt.
Selbst wenn Du sagen solltest: interessiert nicht:
dennoch so wenig Wasser wie möglich in die Konstruktion bringen, wegen des Holzspanplattenuntergrundes.
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Gruß´: Klaus