Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer Art „Ausfallschutz“ für eine bestehende Heizungsanlage. Die Anlage wird mit einem Festbrennstoffofen zentral betrieben (Holz). Der Nachteil dabei ist jedoch, dass wenn man zB im Winter einige Tage wegfährt (Urlaub, Krankheit, …), die Gefahr besteht, dass die Leitungen einfrieren (es muss ca. alle 8 Stunden Holz nachgelegt werden).
Eine Ölheizung kommt aus Kostengründen leider nicht in Frage (Kostenvoranschlag lag bei ca. 10.000€, da die Anlage komplett ausgetaushct werden müsste), Gas gibt es in dem Ort nicht und eine Umrüstung auf Pellets würde auch in etwa soviel kosten wie eine Ölheizung.
Kann man nicht eine Art „Durchlauferhitzer“ mit Thermostat in die bestehende Anlage einbauen? ZB wenn die Wassertemperatur unter 8°C fällt, springt diese an und sorgt so dafür, dass die Rohre nicht kaputtfrieren können.
Ich hoffe, dass es sowas gibt und dass die Kosten sich im Rahmen halten.
Danke im Voraus für jeden Tipp!
Alex
Hallo,
Leitungen einfrieren (es muss ca. alle 8 Stunden Holz
nachgelegt werden).
Nur für frostfrei alle 8 Stunden? Wie oft legt ihr denn nach um normale Raumtemperaturen zu bekommen?
Kann man nicht eine Art „Durchlauferhitzer“ mit Thermostat in
Es gibt elektrische Zusatzheizer für z.B. Pufferspeicher. Mit einer passenden Steuerung kann man da sicher eine „Notheizung“ zusammenbauen.
Absolute „Billiglösung“, falls der bestehende (?) Warmwasserspeicher schon dafür vorbereitet ist, könnte man den einfach dort integrieren und bei entsprechenden Temperaturen alle Pumpen auf Dauerbetrieb stellen. Ob die Wärme aus dem Kessel oder aus dem Warmwasserspeicher kommt, dürfte der Heizung egal sein.
Ob man bereit ist die entstehenden Stromkosten zu bezahlen, muß man selbst entscheiden.
Wenn ich im Winter länger verreisen würde, würde ich das Haus komplett entwässern (und notfalls bis zur Wasseruhr isolieren), dann friert auch nichts ein. Dann sollte man aber besser nicht abends heimkommen, weil alles aufzufüllen dauert schon etwas.
Cu Rene
Hallo.
Setze Deiner Anlage einfach Frostschutzmittel zu. Ist wahrscheinlich die preiswerteste und dauerhafteste Lösung. Bei meinem Nachbarn funktioniert das prima.
Gruss Peter
Damit werden sich Deine Stromkosten verfünffachen!
mfgConrad
Hallo,
aber dann nicht vergessen die Trinkwasserleitungen zu leeren.
Cu Rene
Hi,
also wenn Du so oft Holz nchfüllen mußt dürfte Dein Pufferspeicher viel zu klein sein. Selbst bei -20 Grad Celsius müßte das mehr halten.
Die Lösung wäre ein größerer Pufferspeicher, bzw. die beschriebenen Heizstäbe für den Warmwasserspeicher mit entsprechendem Umschalter.
Wenn das alles nicht geht… wie wäre es einen Nachbarn zu bitten Holz nachzulegen?
Und Du mußt das Haus ja nicht auf 25 Grad halten.
Gruß
Kuddenberg
Hallo,
für normale Raumtemperaturen wird alle 8 Stunden nachgelegt.
Es geht mir primär darum, dass die Leitungen bei längerer Abwesenheit - es kann ja immer mal was Ungeplantes sein, gerade im Winter - nicht einfrieren.
Es muss doch irgendeine günstige Alternative zu einer 10.000€-Ölheizung geben (die sowieso nur in diesen Fällen laufen würde und somit deutlich zu teuer ist)?
Hallo,
eine Elektroheizpatrone in den Pufferspeicher einbauen. Pumpe auf kleinster Stufe laufen lassen. Die Elektroheizpatrone mit einem Frostschutzthermostat schalten.
Gruß
schubtil