Duscheinbau

… ich baue eine Dusche ein !!

In unserem Badezimmer habe ich zwischen Wand und Badewanne eine
Nische in der ich nachträglich eine Dusche einbauen will. Der Ablauf
inkl. Syphon sowie die Anschlüsse inkl. Armatur sind bereits vom
Fachmann gesetzt worden.

Nun habe ich folgende Frage(n):

1.) Die Wand unter den Fliesen im Bereich der künftigen Dusche ist
NICHT mit einer besonderen Schicht eingepinselt worden wie es bei dem
Wannenbereich geschehen ist. Kann beim Duschen dann die Feuchtigkeit
ins Mauerwerk dringen? Das Bad ist komplett bis zur Decke gefliest.

Muss eine nachträgliche Abdichtung aufgebracht werden und wie
geschieht das oder kann ich das einfach so lassen?

2.) Der Heimwerker schlägt mir einen Styroporträger unter der
Duschtasse vor, der Fachmann rät mir zu einem 5-Punkt-Gestell, wegen
der waagerechten Ausrichtung. Was ist demnach ratsam?

vielen Dank im voraus für ihre kompetenten Informationen

mit freundlichen Grüßen

Hallo Maik,

1.) Die Wand unter den Fliesen im Bereich der künftigen Dusche
ist
NICHT mit einer besonderen Schicht eingepinselt worden wie es
bei dem
Wannenbereich geschehen ist. Kann beim Duschen dann die
Feuchtigkeit
ins Mauerwerk dringen? Das Bad ist komplett bis zur Decke
gefliest.

mir fiel nie auf daß Fliesenleger beim Badfliesen irgednwas besonderes als Schicht auftrugen.

Muss eine nachträgliche Abdichtung aufgebracht werden und wie
geschieht das oder kann ich das einfach so lassen?

Ich sage mal, lasse es so.

2.) Der Heimwerker schlägt mir einen Styroporträger unter der
Duschtasse vor, der Fachmann rät mir zu einem 5-Punkt-Gestell,
wegen
der waagerechten Ausrichtung. Was ist demnach ratsam?

Sorry, ich sah zwar schon öfters wie Badewannen eingefliest wurden, aber noch nie wie man so eine Duschwanne einbaut. Dshalb sagt mir 5-Punkt-Gestell gar nix.
Sinn für einen Styroporträger sehe ich bei einer Duschwanne auch nicht.
Meinen Füßen ist es doch wurscht, im Gegensatz zu einer Badewanne, ob die Duschwanne die Wärme des Wassers durch Styropr dahinter länger behält.

Meine Meinung, bedenke aber, ich bin da Laie.

Gruß
Reinhard

vielen Dank im voraus für ihre kompetenten Informationen

mit freundlichen Grüßen

Hallo Maik,

zum einen kommt es auf den Wandaufbau an, ist er verputzt oder sind es Rigipsplatten ( grün ), wenn es Zementputz ist brauch man eigentlich nichts machen, wenn du Rigips hast sollte was gemacht werden. Den Styroporträger brauchst du nicht, zum einen ist die Montage nicht gerade einfach und warum brauche ich einen Wärmeträger, das Wasser läuft zu 99% immer gleich ab. Mit dem Gestell kann ich die Wanne viel besser ins Wasser bringen als mit dem Styroporkörper und ich kann den Ablauf besser montieren.

Gruß wulfman

Hallo!

Die Schicht die du meinst ist eine Wasserdichte Spachtelmasse. Die bekommst du im Fachhandel.
Diese Wasserdichte Spachtelung trägst du im ersten Arbeitsgang mit einem Glätter auf und lässt es komplett durchtrocknen. Die zweite Schicht kannst du dann mit einem Pinsel machen oder aber auch wieder mit dem Glätter. Denk daran das du, fallst du eine Innenecke hast, ein Eckdichtband mit rein kommt. Gibt es auch im Fachhandel.

Ich als Firma MUSS diese Wasserdichte Spachtelung auftragen, egal welcher Untergrund. Als Privatmann ist es Dir überlassen, aber ratsam ist es,da die zementären Fugen wasserdurchlässig sind und man kann Pech haben das die Feuchtigkeit in den Untergrund dringt.
Ausserdem würde ich nach der Duschaufstellung eine Silikonfuge zur Wand hin machen und dann die Fliese darüber kleben,damit wirklich kein Wasser durchkommt.

Viel Spaß und lieben Gruß Chris

Hi!

Ich hab meine 140 x 90 cm Dusche auf einen Styroporträge montiert. Denke, das war einfacher, als mit einem Gestell rumzufummeln, wenn man die Dusche auf den Betonboden stellen will, drumherum aber schon Estrich liegen hat. Wie soll man denn da bei 'ner extraflache Duschwanne noch richtig an die hinteren Füße kommen? Oder richtet man das Gestell schon vorher aus und legt dann die Wanne drauf, wie beim Styropor?

Den Styroporträger klebt man mit Montageschaum auf den Boden. Kann man mit der Wasserwaage bequem ausrichten, dann hab ich das Ganze verkeilt und ein bischen mit Gewichten beschwert und so trocknen lassen.
Duschwanne drauf, anschließen, fertig.

Abdichten kann man nie genug!!! Hab trotz Zementputz nochmal alles mit Duschdicht eingepinselt, dann von der Wand AUF den Styroporträger nochmal dieses Dichtband gezogen, Silikonfuge zw. Wanne und Wand…

Und wenn ich jetzt in die Duschwanne steh, dann ist das natürlich erstmal eiskalt (Stahlwanne), aber sobald da 10-20 Sek. lang das warme Wasser draufläuft, isses schön warm an den Füßen…

Außerem: mit Träger entfällt das Einmauern. Die „Wand“ wird beim laien dadurch sicher etwas präziser aussehen, als mit Ytong…

Gruß
Andrea