Hallo,
ich habe vor, ein altes Bauernhaus auszubauen. Dazu gehört
ein Stall, ca. 50er Jahre, Betondecke auf Stahlträgern, Wände
gemauert (Ziegel, Feldsteine) u. innen verputzt, nebst Jauche-
grube. Den möchte ich in eine Küche verwandeln.
Was könnten da für Probleme auf mich zukommen, bzlg. Versalzung
oder sonst. Verunreinigung der Mauern/des Bodens? Wie kann ich
die Grube am günstigsten verfüllen u. abdichten, ohne daß sich
beim ersten Einheizen die schönsten Gerüche verbreiten? Muss
das Ganze ausgebuddelt und entsorgt werden?
Hallo,
ich habe vor, ein altes Bauernhaus auszubauen. Dazu gehört
ein Stall, ca. 50er Jahre, Betondecke auf Stahlträgern, Wände
gemauert (Ziegel, Feldsteine) u. innen verputzt, nebst Jauche-
grube. Den möchte ich in eine Küche verwandeln.
Wie sieht es mit dem Boden im Stall aus? Wie tief sind die Mauern gegründet und sind sie unten gegen aufsteigende Näße abgedichtet?
Wenn der Boden bisher offen war (Lehmboden oder Ziegel) und jetzt dicht gemacht wird (z.B. Estrich), kann es passieren, daß Feuchtigkeit in die Wände steigt. Das macht überhaupt keinen Spaß und gesund ist es auch nicht (Schimmel). Eine sichere, aber sehr aufwendige Sache ist es die Mauer Stück für Stück unten abzudichten (Teerpappe oder Bitumen), damit das nicht passiert. Stück für Stück ist wichtig, damit die Mauer stabil bleibt und nicht abrutscht.
Bis wann war die Grube in Betrieb?! Ist sie im Moment trocken und offen? Hat sie eine Verbindung mit dem Stall (Drainage o.ä.)
Unsere Grube liegt ca. 5 m vom Haus entfernt, wurde mit Mutterboden aufgefüllt und dient jetzt als Ziergarten, incl. Teich. Die Sickergrube dient jetzt als Regenwasserspeicher.
Wie sieht es mit dem Boden im Stall aus? Wie tief sind die
Mauern gegründet und sind sie unten gegen aufsteigende Näße
abgedichtet?
Der Boden ist aus Beton bzw. Terrazzo-Platten. Sieht noch recht
ordentlich aus. Bis auf den Grund der Mauern bin ich noch nicht
vorgedrungen. (Der Kasten ist, wie gesagt, noch nicht gekauft).
Bis wann war die Grube in Betrieb?! Ist sie im Moment trocken
und offen? Hat sie eine Verbindung mit dem Stall (Drainage
o.ä.)
Die Anlage war bis vor ca. 10 Jahren in Betrieb (Hof steht seit
8 Jahren leer). Die Grube grenzt unmittelbar an die Stirnseite
des Stalls und steht offen (nach dem drinliegenden Gerümpel zu
urteilen schon länger).
Unsere Grube liegt ca. 5 m vom Haus entfernt, wurde mit
Mutterboden aufgefüllt und dient jetzt als Ziergarten, incl.
Teich. Die Sickergrube dient jetzt als Regenwasserspeicher.
Der Boden ist aus Beton bzw. Terrazzo-Platten. Sieht noch
recht
ordentlich aus.
Achte sehr genau auf Feuchtigkeit. In einem unserer Ställe sah der Boden völlig trocken aus und ich hab eine Kiste mit Katalogen direkt drauf gestellt. Ergebiss: nach ca. 4 Wochen war der Boden der Kiste vom Schimmel zerfressen und alles was drin war völlig stockig. Zur Prüfung kannst Du folgendes machen.
Leg ein Stück Wellpappe unter eine Folie auf den Boden und laß es einige Zeit liegen. Wenn es nach 2 -3 Wochen immer noch wie Wellpappe aussieht und kein SChimmel dran ist ist alles OK, ansonsten sollte ein neuer Boden rein. Vorher aber die Wände überprüfen und ggf. sanieren. Idealerweise sollte der Test bei möglichst nassem Wetter erfolgen, im Sommer ist mein Stall auch trocken, wenns aber einige Tage regnet, steigt Feuchtigkeit auf.
wir haben uns vo kurzem auch ein Bauernhaus gekauft. Wir haben auch die gleiche Aktion bzgl. der Trockenlegung gemacht.
Erfahrungsgemäß sind die Häuser auf einem Feldsteinfundament mit ca. 80cm aufgebaut. Eine probegrabung an der Außenseite ist hier unerläßlich, wenn keine Pläne vorhanden sind.
Eine doppellagige Isolierung mit Teerpappe und Bitumen kann ich nur empfehlen. Und dabei Stück für Stück, wie gandalf schon geschrieben.
Viel Spaß - es lohnt sich